KSC-Präsidium dankt Mitgliedern

von Jörg Bock

Das scheidende KSC-Präsidium um Hubert H. Raase hat sich heute in einem Brief bei allen Mitgliedern des Vereins für die Unterstützung in den vergangenen sieben Jahren bedankt. Hubert H. Raase und Rainer Schütterle scheiden aus ihren Ämtern aus, Michael Steidl wird morgen Abend wieder für das Amt des Vize-Präsidenten kandidieren. Hier gibt es den Brief im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,

am Mittwoch enden für das amtierende Präsidium rund sieben Jahre an der Spitze des Karlsruher SC.

Anfang September haben Rainer Schütterle und auch ich offiziell erklärt, nicht mehr für eine weitere Amtszeit zu kandidieren. Michael Steidl wird erneut für einen Sitz im Präsidium kandidieren – dafür hat er unsere volle Unterstützung. 

Wir haben, gemeinsam mit Ihnen, in den vergangenen rund sieben Jahren vieles erlebt: Anfangs finanzielle und sportliche Engpässe, die sogenannten „Abstiegsendspiele“, schließlich die unvergessene Aufstiegssaison mit der Meisterschaft in der zweiten Liga und zwei Jahre in der „Belle Etage“ des deutschen Fußballs.

In der langen Zeit unserer Arbeit an der Vereinsspitze war es immer unsere oberste Prämisse, im Interesse des Vereins und damit seiner Mitglieder zu handeln. Umso mehr freut es mich, dass es uns während dieses gesamten Zeitraums sozusagen „hinter den Kulissen“ gelungen ist, den Verein Schritt für Schritt wieder finanziell zu gesunden. Die genauen Ergebnisse werden wir Ihnen am Mittwochabend präsentieren können.    

Wir möchten Ihnen als Mitglied aber bereits vorab an dieser Stelle ausdrücklich für die Unterstützung und das Vertrauen in unserer Amtszeit danken.

Mitglied eines Vereins zu sein bedeutet, Teil des Ganzen zu sein – und ein wichtiges Stück im Vereins-Mauerwerk. Das gilt für jeden Einzelnen. Als wir unsere Arbeit aufnahmen, hatten wir mehr als 2000 Mitglieder weniger als zum heutigen Zeitpunkt. Die Schar derer, die ihre Unterstützung und ihre Zugehörigkeit zum KSC in Form einer Mitgliedschaft dokumentieren, ist deutlich gewachsen – und das ist gut so.

Erlauben Sie mir einen kurzen Blick zurück: Als ich am 27. November 2002 zum neuen Präsidenten gewählt wurde, lag der Verein am Boden. Die Aussichten, den Club vor der Insolvenz und dem endgültigen Verschwinden von der Fußballbühne zu bewahren, waren mehr als düster. Meine Mitstreiter und Präsidiumskollegen Michael Steidl und Rainer Schütterle haben, wie auch ich, in den vergangenen Jahren sehr viel Zeit darauf verwendet, den KSC wieder zu dem zu machen, was er verdient hat, zu sein. Wenn wir heute mit der Deutschen Fußball Liga, der Stadt, mit Banken oder unseren Partnern sprechen, so zeigt uns die Rückmeldung aus diesen Gesprächen, dass dies in nahezu allen Bereichen geglückt ist. Der KSC hat wieder einen Namen. 

Solch ein Erfolg ist nur mit der entsprechenden Rückendeckung und dem entsprechenden Vertrauen möglich. Dies haben sie uns in der Vergangenheit immer gegeben – und waren damit ein immens wichtiger Baustein für unseren Erfolg.

Natürlich werde ich auch weiterhin die Geschicke des Vereins intensiv verfolgen. Sollte mein Rat gefragt sein, stehe ich gerne mit Rat und Tat bereit. Ich wünsche dem Verein vorab bereits von dieser Stelle aus alles Gute und viele, viele weitere Erfolge in der Zukunft.

Ihr
Hubert H. Raase


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