KSC gastiert bei Union Berlin

Vorberichte 16/17

Nach der Länderspielpause gastiert der KSC am Samstag (13.00 Uhr) in der Bundeshauptstadt beim 1. FC Union Berlin.

Von David Ruf
„Für uns gilt es ganz klar, das zu zeigen, was wir auch in den letzten Wochen getan haben. Dass wir eine Mannschaft sind, die schwer zu besiegen ist, die unbequem ist, die sich selbst aus dem Spiel heraus viele Torchancen erspielt“, sagte Oral am Donnerstag. „Das wollen wir fortführen und mit voller Überzeugung ins Spiel gehen, dass wir selbst sehr, sehr schwer zu bezwingen sind.“

Die mit zwei Punkten aus drei Spielen gestarteten Berliner sieht Oral als „eine Mannschaft, die die Initiative ergreifen will“. „Gerade in den letzten beiden Dritteln bewegen sie sich sehr flexibel.“

Kamberi und Mavrias fahren mit nach Berlin

„Wir haben einen guten Eindruck von beiden Neuzugängen, da sie uns nicht unbekannt waren und wir sie bereits seit längerer Zeit auf dem Schirm hatten. Mittel- und langfristig werden wir von beiden Spielern profitieren. Mein Dank gilt Jens Todt, der die Transfers mit einer erfreulichen Hartnäckigkeit verfolgt hat, und dem Präsidium, das uns die Verpflichtungen ermöglicht hat.“

Sowohl Florian Kamberi als auch Charalampos ‚Charis‘ Mavrias werden unabhängig von einer eventuellen Zugehörigkeit zum Kader mit ihren neuen Mannschaftskollegen nach Berlin reisen. „Wir hatten es mit Jordi Figueras auch so gemacht, dass er mit nach Bielefeld gefahren ist, um sich Eindrücke zu verschaffen und live die Spielstärkte der 2. Bundesliga zu erkennen.“

Krebs und Torres fehlen verletzt
Während Dennis Kempe nach seiner Verletzung in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist, musste Oral nach der Übungseinheit am Mittwoch gleich zwei Verletzungen seiner Spieler verdauen. Gaétan Krebs fällt aufgrund eines Kreuzbandrisses im linken Knie für einige Monate aus, der für die Partie in Berlin ohnehin gesperrte Manuel Torres muss mit einer Innenbandverletzung im rechten Knie mehrere Wochen pausieren.

Wie alle Nationalspieler ist auch Grischa Prömel wohlbehalten von seinen beiden Einsätzen mit der deutschen U21-Auswahl in den Wildpark zurückgekehrt. „Er sprüht vor Selbstbewusstsein. Das ist auch für seine Mitspieler erkenntlich und davon können wir dann profitieren", so Oral.

Wieder im Training ist nach seiner Bänderverletzung auch Keeper René Vollath. Zu der Frage, ob er in Berlin ins KSC-Tor zurückkehrt, äußerte sich Oral aber wie auch zu den restlichen Kaderplätzen nicht. „Auf dieser Position habe ich aber überhaupt keine Bauchschmerzen. Wir haben vier Top-Torhüter.“


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