KSC fertigt Paderborn ab

Spielberichte 13/14

Der KSC schlug bei frühlingshaften Temperaturen den SC Paderborn vor 15601 Zuschauern mit 4:0 (1:0) und meldete sich nach der Niederlage letzte Woche in Aalen erfolgreich zurück. Die Tore für den KSC besorgten Manuel Torres, Dimitrij Nazarov (2) sowie Koen van der Biezen. Das Team von Trainer Markus Kauczinski belegt nun mit 39 Punkten den dritten Tabellenplatz und zog durch den Sieg an den Ostwestfalen aus Paderborn vorbei.

Aus dem Wildpark berichtet Fabian Dürr
Im Vergleich zur Vorwache hatte Trainer Markus Kauczinski drei personelle Veränderungen vorgenommen. Erstmals in dieser Saison durfte Manuel Gulde für Daniel Gordon in der Innenverteidigung ran. Kai Schwertfeger ersetzte Reinhold Yabo im defensiven Mittelfeld. Auf der linken Außenbahn spielte Gaétan Krebs an Stelle von Selcuk Alibaz.

Schon zu Beginn der Partie waren die taktischen Vorgaben beider Trainer sichtbar. Während der SC Paderborn mit nur einem Stürmer in der Anfangsformation etwas defensiver ausgerichtet war, setzte Markus Kauczinski auf die Doppelspitze Hennings und van der Biezen, um so die drei Punkte im Wildparkstadion zu lassen. Dies spiegelte sich auch zu Spielbeginn wieder. Der KSC hatte mehr von der Anfangsphase. Schon in der 12. Spielminute war es soweit. Nachdem Rouven Hennings mit einem Linksschuss am noch glänzend reagierenden Lukas Kruse scheiterte, war es Manuel Torres, der den Ball im Nachschuss zum viel umjubelten 1:0 in die Maschen setzte. Unmittelbar nach dem Führungstreffer hatte der Tabellendritte aus Paderborn jedoch die Chance zum Ausgleich. Ein Weitschuss von Jens Wemmer parierte KSC-Torhüter Dirk Orlishausen mit Bravour. Die Situation wurde allerdings zuvor wegen Abseitsstellung von Schiedsrichter Guido Winkmann abgepfiffen. Während der KSC das Spiel machte, war von den Gästen in der ersten Hälfte nur wenig zu sehen. Auch der verletzungsbedingte Wechsel von Jens Wemmer in der 27. Minute, der durch Michael Heimloth ersetzt wurde, änderte nichts am Spiel. Während Chancen auf beiden Seiten Mitte der ersten Hälfte Fehlanzeige waren, nahm die Aggresivität im Spiel auf beiden Seiten zu. Eine Großchance kurz vor der Halbzeit gab es für den KSC jedoch noch. Nach einem Freistoß von Hennings war es Manuel Gulde, der den Ball auf den langen Pfosten weiterleitete. Jan Mauersberger köpfte jedoch nur knapp über die Querlatte. Eine weitere Großchance hatte der KSC Sekunden vor dem Halbzeitpfiff. Manuel Torres spielte den Ball von der rechten Seite auf den zentral positionierten Rouven Hennings. Dieser konnte jedoch den Ball nicht verarbeiten und zog aus 10 Metern über das Tor von Lukas Kruse.

Der zweite Spielabschnitt begann turbulent. In der 52. Minute war es Dominic Peitz, der eine mustergültige Flanke von Philipp Klingmann aus 10 Metern ans Lattenkreuz der Paderborner köpfte. Keine 5 Minuten später war es Koen van der Biezen, der einen Fehler von Kruse nicht nutzen könnte. Dieser spielte ihm den Ball unbedrängt flach in den Fuß, van der Biezen konnte den Ball aus 40 Metern jedoch nicht im Tor unterbringen. Während die Gäste aus Paderborn kaum Offensivaktionen verbuchen konnten, machte es der KSC in Spielminute 69 besser. Der zuvor in der 63. Minute für Hennings eingewechselte Dimitrij Nazarov setzte sich auf der linken Seite in einer tollen Einzelaktion durch und traf  aus 25 Metern unhaltbar ins linke untere Eck. SC-Torhüter Kruse war beim platzierten Schuss von Nazarov machtlos. Ebenfalls unhaltbar für Kruse war das 3:0 für den KSC. Mit einem herrlichen Freistoßtreffer aus 30 Metern krönte Nazarov seine Leistung an diesem Tag und meldete sich nach seiner Rot-Sperre im Spiel gegen den FC Ingolstadt mit seinen Saisontoren vier und fünf erfolgreich zurück. Unmittelbar vor dem Abpfiff konnte Koen van der Biezen für den KSC noch auf 4:0 erhöhen. Nach einer Hereingabe von der linken Seite fackelte er nicht lange und stellte mit einem Schlenzer ins lange Eck den Endstand her. Mit Ausnahme eines Weitschusses durch Alban Meha in der 81. Minute war von den harmlosen Gästen nichts zu sehen.

Durch diesen Sieg können Kauczinskis Mannen nächste Woche mit gestärkter Brust ins schwere Auswärtsspiel beim Tabellenletzten FC Energie Cottbus (Samstag, 13.00 Uhr / Stadion der Freundschaft) gehen.


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