KSC empfängt Union Berlin: "Müssen zuhause unbedingt punkten"

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Nach dem späten Punktverlust in München ist der KSC am Sonntag im heimischen Wildpark gegen den 1. FC Union Berlin gefordert. Anpfiff der Partie ist um 13.30 Uhr.

Von David Ruf
"Uns erwartet ein unglaublich schwerer Gegner. Union hat eine außerordentlich gute Mannschaft und ein gefestigtes Team", prophezeite KSC-Cheftrainer Mirko Slomka am Freitag. "Wir hätten die 95. Minute in München natürlich liebend gerne vergessen, aber im Fußball muss man bis zur letzten Sekunde konzentriert bleiben. Deshalb sind wir jetzt in einer Situation, in der wir zuhause unbedingt punkten müssen."

Doch gerade im Wildpark warten jetzt zwei richtige Spitzenmannschaften auf die Blau-Weißen. Zunächst am Sonntag der Tabellenvierte aus Berlin und dann am 4. März der Rangzweite Hannover 96. "Wir werden jetzt wirklich ernsthaft gefordert", ist sich Slomka sicher.

Slomka muss Startelf erneut umbauen
Aufgrund der Sperren von Grischa Prömel (Gelb-Rote-Karte in München) und Hiroki Yamada (5. Gelbe Karte)  wird Slomka seine Anfangsformation am Sonntag in jedem Fall umbauen müssen. "Beide sind große Persönlichkeiten im Team und sehr intelligente Spieler. Sie fehlen uns", so Slomka. Ideen, wie beide ersetzt werden können, konnte Slomka sowohl in den Trainingseinheiten als auch beim beim 2:0-Testspielerfolg gegen Wormatia Worms am Mittwoch sammeln.

In Worms hatte Gaétan Krebs 161 Tage nach seinem Kreuzbandriss sein Comeback gefeiert. "Darüber haben wir uns alle sehr gefreut", bekannte Slomka. "Wir planen das weiter ganz sauber mit ihm." Beim nächsten Test am kommenden Mittwoch (18.00 Uhr) in Spielberg gegen den Oberligisten 1. CfR Pforzheim soll der Franzose über einen längeren Zeitraum auf dem Platz stehen. "Das ist der Grund für diese Spiele. Die Jungs, die nicht so häufig in der Wettkampfpraxis sind, sollen so zu ihren Einsätzen kommen."


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