Kauczinski: "Werden an unsere Grenzen gehen müssen"

Vorberichte 14/15

Im ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres wartet der Tabellenachte 1. FC Heidenheim am Freitagabend (18.30 Uhr) als Gegner auf den KSC.

Von David Ruf
Gegenüber dem Remis gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag gelte es für sein Team, verschiedene Dinge zu verbessern, sagte Cheftrainer Markus Kauczinski am Donnerstag. „Wir haben gegen Düsseldorf vieles gut gemacht, aber wir haben nicht gewonnen. Deshalb haben wir nicht alles gut gemacht.“

Nach der Spielanalyse sei deshalb im Übungsbetrieb diese Woche an verschiedenen Dingen gearbeitet worden. „Wir haben trainiert, unser Spiel nach vorne und das Einlaufen zu verbessern sowie beim letzten Pass im letzten Drittel an alte Stärken zu erinnern“, so Kauczinski. „Das sind die Dinge, die wir konstanter machen müssen. Ebenso müssen wir aus unseren eigenen Standards mehr herausholen. Das wissen wir und das müssen wir jetzt beweisen.“

Kauczinski warnt vor starken Heidenheimern
Unterdessen erwartet der 44-jährige in der engen Heidenheimer Arena eine „heiße Atmosphäre“. Das habe man bereits am ersten Spieltag der Drittliga-Saison 2012/13 erleben können.

Von der Qualität der Gastgeber habe er sich bei deren Spiel beim TSV 1860 München am Montag überzeugen können, erklärte Kauczinski. „Dort haben sie das gezeigt, was sie auszeichnet. Sie sind sehr kampf- und laufstark, haben eine homogene Mannschaft und sind körperlich präsent. Das ist eine Mannschaft, die man auch im Rückstand nie abschreiben darf. Deshalb werden wir an unsere Grenzen gehen müssen.“

Kempe fehlt auch in Heidenheim
Kauczinski kann personell auch für das Duell auf der Ostalb personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Dennis Kempe fehlt aufgrund von Wadenproblemen, weshalb erneut Philipp Max auf der linken Abwehrseite verteidigen wird. Nur ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Daniel Gordon, der zuletzt mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen hatte. Sein Einsatz als Nebenmann von Manuel Gulde, der am Donnerstag seinen Vertrag im Wildpark bis Juni 2017 verlängert hatte, steht also aller Voraussicht nach nichts im Wege.

Yamada erneut auf der Zehnerposition
Auch ansonsten dürfte es für Kauzinski kaum Gründe geben, seine Anfangsformation gegenüber der vom Sonntag zu ändern. Hiroki Yamada wird wohl auch in Heidenheim auf der Zehnerposition beginnen. Im Spiel gegen Düsseldorf war der Japaner nach der Einwechslung von Dimitrij Nazarov wieder auf seine bisherige Position auf der linken Außenbahn zurückgekehrt. „Ich gehe davon aus, dass er auf der Zehn spielen wird. Dahin geht meine Tendenz“, so Kauczinski.


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