Kauczinski: "Freuen uns, dass jetzt die entscheidenden Spiele kommen"
Saisonpremiere für den KSC: Erstmals in dieser Spielzeit kämpft das Team von Markus Kauczinski an einem Montagabend um Punkte. Gegner um 20.15 Uhr im Wildparkstadion ist Aufsteiger RB Leipzig.

Von David Ruf
„Wir freuen uns, dass jetzt die entscheidenden Spiele kommen“, sagte Chefcoach Markus Kauczinski am Freitag auch mit Blick auf die Partien beim FC Ingolstadt (15. März) und gegen den 1. FC Kaiserslautern (22. März). Erstmalig unter seiner Verantwortung und zum ersten Mal seit fast auf den Tag genau drei Jahren dürfen die Karlsruher in einem Zweitliga-Spiel wieder an einem Montagabend antreten. „Für uns ist das deshalb durchaus etwas Besonderes“, so der 45-jährige.
Torres und Mauersberger fehlen - Orlishausen zurück im Training
Für die Partie gegen die Sachsen wird Kauczinski seine Anfangsformation auf mindestens zwei Positionen verändern müssen, Manuel Torres fehlt aufgrund seiner fünften gelben Karten, Jan Mauersberger setzt ein Muskelfaserriss für voraussichtlich drei bis vier Wochen außer Gefecht. „Möglich sind deshalb Einsätze von Boubacar Barry oder Jungbin Park im rechten Mittelfeld“, so Kauczinski. Allerdings sei auch eine Variante mit Gaétan Krebs auf der Torres-Position denkbar. Für Mauersberger wird Daniel Gordon zusammen mit Manuel Gulde im Abwehrzentrum spielen. Gordon hat seine Oberschenkelprobleme auskuriert und erste Trainingseinheiten nach den Worten seines Trainers „gut verkraftet“.
Kapitän Dirk Orlishausen hatte nach seiner Beckenprellung am Freitag noch ein separates Programm mit Torwarttrainer Kai Rabe absolviert. An der Übungseinheit am Samstagvormittag konnte der Keeper ganz normal teilnehmen.
Weiterhin nicht zur Verfügung stehen Dennis Kempe (Wadenprobleme) und Ilian Micanski (Bänderverletzung). Zudem fällt Jannik Dehm aufgrund eines grippalen Infekts aus.
Kauczinski erwägt Systemwechsel
Möglicherweise werden die Karlsruher gegen Leipzig auch mit einer neuen taktischen Ausrichtung agieren. „Diese Möglichkeit besteht. Wir überlegen, ob wir mit zwei Spitzen oder einem Zehner agieren“, sagte Kauczinski. „Unabhängig davon wissen wir, dass wir Dinge defensiv und offensiv besser machen müssen. Wenn wir hier etwas holen möchten, dann müssen wir manches anders und auch konsequenter machen.“











