Kauczinski erwartet Kampfspiel beim Tabellennachbarn
Heimstark trifft auf auswärtsstark: Die Voraussetzungen vor dem Duell des KSC bei der SpVgg Greuther Fürth (Sonntag, 13.30 Uhr / Stadion am Laubenweg) lassen auf eine interessante Begegnung hoffen.

Von David Ruf
Während die Spielvereinigung 13 ihrer 18 Zähler in der heimischen Arena sammelte und damit auf Platz 6 der Heimtabelle liegt, haben die Karlsruher 10 ihrer 17 Punkte auf fremden Plätzen geholt. Damit rangiert Markus Kauczinskis Team in der Auswärtsrangliste sogar auf dem dritten Rang. Im Hinblick auf die Ausgangslage sei sein Team "gewarnt", erklärte der KSC-Chefcoach am Freitag. "Wir rechnen uns allerdings auch etwas aus."
Kauczinski: Spiel nach vorne muss besser werden
Fürth habe ein gutes Team und die vielen Abgänge in der neuen Saison gut aufgefangen. Damit für seine Mannschaft beim Abpfiff etwas Zählbares herausspringen könne, müsse vor allem das Spiel nach vorne verbessert werden. Das sei im Training das Thema der Woche gewesen, so Kauczisnki. "Wir müssen zielstrebiger und im Abschluss besser werden."
Enge Duelle in allen Mannschaftsteilen
Die taktische Ausrichtung und die sich daraus ergebende personelle Besetzung der Startelf war am Freitagvormittag vor dem Hintergrund von zwei noch ausstehenden Trainingseinheiten unklar. Veränderungen sind aber in allen Mannschaftsteilen möglich.
Da Koen van der Biezen und Rouwen Hennings nach Knie- bzw. Hüftproblemen am Donnerstag wieder in den Übungsbetrieb einsteigen konnten, und auch Silvano Varnhagen nach einem Schlag aufs Knie wieder ins Training zurückgekehrt ist, hat sich Kauczinskis personeller Spielraum zumindest nicht verschlechtert.
In der Innenverteidigung dürfte das Duo Daniel Gordon und Manuel Gulde erneut von Beginn an spielen. "Sie haben konstant gut gespielt", sagte Kauczinski. "Jan Mauersberger muss noch etwas zulegen, auch im Training."
Etwas enger scheint es im Zweikampf zwischen Dennis Kempe und Philipp Max zuzugehen. Max hatte zuletzt den Vorzug erhalten, er habe seine Sache gegen den SV Sandhausen "nicht so schlecht" gemacht, erklärte sein Trainer. "Fehler wie der vor dem Ausgleichstreffer der Sandhäuser können einem jungen Spieler passieren. Andere haben auch schon Fehler gemacht. Insgesamt hat Philipp einen Schritt nach vorne gemacht, gerade in der zweiten Halbzeit." Für Kempe sprächen die Gefährlichkeit der Fürther bei Standardsituationen und die hohe Zahl von großen Spielern in den Reihen der Franken.
Ähnlich offen scheint das Duell im defensiven Mittelfeld zwischen Jonas Meffert und Dominic Peitz. "Jonas ist der bessere Fußballer, dafür hat Dominic mit seiner körperlichen Präsenz in einem Kampfspiel seine Vorzüge", so Kauczinski.
Hoffnungen auf einen Startelf-Einsatz darf sich Manuel Torres machen. Der Spanier habe nach seiner Einwechslung gegen Sandhausen einen "beherzten Auftritt" gezeigt und ein Tor erzielt, so Kauczinski.











