Kauczinski erwartet "heißen Tanz" im Frankenland

Vorberichte 14/15

Der KSC gastiert am Samstag (13.00 Uhr) beim wiederstarkten Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg. "Wir werden auch dort mutig auftreten", verspricht Cheftrainer Markus Kauczinski.

Von David Ruf
"Wir möchten Nürnberg beschäftigen und unser Spiel durchziehen", so Kauczinski weiter.  Der FCN hat unter dem neuen Coach René Weiler fünf seiner letzten sieben Spiele gewonnen und ist mit jetzt 33 Punkten bis auf fünf Zähler an den auf Tabellenplatz zwei positionierten KSC herangerückt. Dementsprechend werde es ein "heißer Tanz" und eine "schwere Aufgabe" im Frankenland, prophezeit der 45-jährige.

Vergleiche mit dem 3:0-Hinspiel-Erfolg möchte Kauczinski angesichts der Entwicklung beim "Club" nicht gelten lassen. "Schon das Hinspiel war nicht einfach, auch damals haben wir viel aufwenden müssen. Die Situation ist jetzt aber schon eine andere. Nürnberg ist besser eingestellt, sie sind wesentlich aggressiver. Individuell hatten sie ohnehin bereits eine hohe Klasse."

Hennings: "Müssen unsere Stärken ausspielen"
Angreifer Rouwen Hennings pflichtet seinem Coach bei. "Die Nürnberger sind jetzt ein ganz anderes Team", sagt der 27-jährige. "Das ist eine ziemlich starke Mannschaft mit ordentlich Qualität nach vorne. Für uns gilt es, ihnen diese Stärken zu nehmen und dann unsere Stärken auszuspielen."

Vollath auch in Nürnberg im KSC-Tor
Da Dirk Orlishausen aufgrund seiner Beckenprellung erneut ausfallen wird, wird René Vollath nach einem souveränen Auftritt gegen Bochum auch beim Gastspiel in Nürnberg das KSC-Tor hüten. "René hat gezeigt, dass er voll auf den Punkt da sein kann. Ich bin froh, dass sich die Gelegenheit gegen Bochum für ihn ergeben und er sie auch genutzt hat. Er hat sich diese Chance verdient, weil er im Training immer Vollgas gibt und sich unter unserem Torwarttrainer Kai Rabe gut weiterentwickelt hat", lobt Kauczinski den 24-jährigen.

Die Personalsituation beim KSC bleibt auch weiterhin angespannt. Während Daniel Gordon (Oberschenkelprobleme) und Dennis Kempe (Wadenprobleme) erneut verletzt nicht zur Verfügung stehen, haben sich zwischenzeitlich auch der an einem Magen-Darm-Virus erkrankte Boubacar Barry und Ilian Micanski abgemeldet. Der bulgarische Nationalstürmer hatte sich im Spiel gegen Bochum kurz nach seiner Einwechslung bei einem Zusammenprall mit VfL-Keeper Michael Esser eine Bänderverletzung zugezogen. Einen ersten Trainingsversuch am Donnerstag musste Micanski abbrechen.

Immerhin hat sich Linksverteidiger Philipp Max zurückgemeldet, nachdem er Anfang der Woche noch von einem grippalen Infekt außer Gefecht gesetzt worden war. Max absolvierte die Einheiten am Donnerstag und Freitag komplett, so dass seinem Einsatz am Samstag in Nürnberg nichts im Weg steht.

Mögliche personelle Veränderungen im Mittelfeld
Personelle Wechsel deuten sich für das Duell in der Nürnberger WM-Arena nur im Mittelfeld an. Auf der linken Seite konkurrieren Gaétan Krebs und Neuzugang Ylli Sallahi um einen Platz in der Anfangsformation. Im defensiven Mittelfeld könnte Dominic Peitz am Samstag zur ersten Elf gehört. Der 30-jährige habe nach seinen Einwechslungen in den Spielen in Heidenheim und gegen Bochum für Stabilität und Schwung gesorgt, wie Kauczinski am Freitag sagte.


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