Kauczinski erwägt Systemänderung
Neben personellen Änderungen könnte es beim KSC zum Heimspiel gegen den 1. FC Köln (Samstag, 13.00 Uhr) auch ein neues System geben. Noch allerdings grübelt Chefcoach Markus Kauczinski darüber, ob er auch gegen die Domstädter – wie schon beim Testspiel unter der Woche gegen den HSV – mit nur einer Sturmspitze spielen lässt.

Von David Ruf
„Ich möchte dem System keine zu große Bedeutung beimessen“, erklärte Kauczinski am Freitag. „Wichtig ist, dass die Spieler die Vorgaben umsetzen. Dann funktioniert jedes System.“
Unabhängig von der taktischen Ausrichtung erwartet die Karlsruher gegen die noch unbesiegten Kölner eine ganz schwere Aufgabe. „Wir begegnen der momentan besten Mannschaft“, so Kauczinski mit Blick auf den Gegner. „Das ist eine taktisch gut geordnete Mannschaft, die wenig Gegentore zulässt. Uns erwartet ein hartes Stück Arbeit, aber darauf sind wir gefasst.“ Ziel sei es, gegen den FC in die Punkte zu kommen.
Bis auf Martin Stoll sind inzwischen wieder alle Spieler fit. Selcuk Alibaz ist bereits am Donnerstag ins Manschaftstraining zurückgekehrt, heute wird Dennis Kempe folgen. Der Linksverteidiger war gestern bereits laufen. Auch Ersatzkeeper René Vollath, der sich im Testspiel gegen den HSV als sicherer Rückhalt erwiesen hatte, steht trotz eines leichten Infekts wieder zur Verfügung. Dennoch wollte sich Kauczinski auch in Sachen Aufstellung nicht in die Karten schauen lassen. „Es gibt noch ein paar Sachen zu überlegen“, so der 43-jährige. Dies gelte für die linke Abwehrseite, das linke Mittelfeld und den Angriff. „Hier gibt es noch offene Sachen, aber das ist gut, denn dann haben wir das zu arbeiten.“
Erstmals im Kader stehen könnte am Samstag Manuel Gulde. Der Innenverteidiger hat seine Verletzung auskuriert und in den letzten Wochen bereits Spielpraxis beim KSC II gesammelt. Dort war am Donnerstag Mirko Schuster zum Einsatz gekommen, ein Umstand, der dafür spricht, dass Gulde ins Aufgebot berufen wird.











