Gegner im Detail: Eintracht Braunschweig
Zum Jahresabschluss 2018 kommt Eintracht Braunschweig zu Gast ins Wildparkstadion (Samstag 14:00 Uhr). Wir haben uns die aktuelle Situation des Tabellen-20. der Liga genauer angeschaut.

Die vergangene Saison
Nach sechs Jahren Zweitklassigkeit und einem Jahr in der Bundesliga ist Eintracht Braunschweig zurück in Liga 3. Der Absturz kam überraschend und spät, denn der BTSV stand erst am 33. Spieltag der vergangenen Saison zum ersten Mal auf dem Relegationsplatz. Nach der deutlichen 2:6-Niederlage bei Holstein Kiel fiel man gar auf Tabellenplatz 17 zurück – gleichbedeutend mit dem direkten Abstieg in die Dritte Liga. In der Vorsaison waren die Löwen noch in der Aufstiegsrelegation am VfL Wolfsburg gescheitert.
Der Kader
Seitdem ist die Eintracht nicht mehr wiederzuerkennen. Ein Großteil des Kaders der Abstiegssaison ist nicht mehr da. Langjährige Gesichter des Vereins wie Ken Reichel oder Mirko Boland haben den Klub verlassen. Ebenso Erfolgstrainer Torsten Lieberknecht, der über zehn Jahre für die Eintracht an der Seitenlinie gestanden hat.
Der Umbruch aus der Sommerpause – 19 neue Spieler sind gekommen, 18 sind gegangen, hat nicht gefruchtet wie erhofft. Die Mannschaft besteht inzwischen größtenteils aus jungen Spielern, alleine neun Spieler kommen aus dem eigenen Nachwuchs oder der zweiten Mannschaft, aber auch einige Talente aus der Regionalliga sind dabei. Die Eintracht hat mit einem Durchschnittsalter von 23,9 Jahren den jüngsten Kader der 3.Liga. Dazu geholt wurden mit dem dänischen Erstligaspieler Jonas Thorsen und den zweitligaerfahrenen Stephan Fürstner und Felix Burmeister gestandene Profis, die ihre Klasse bereits bewiesen haben. Vom Kader der vergangenen Saison bleiben zudem noch Philipp Hofmann, Onur Bulut und Christoffer Nyman übrig. Jedoch konnten auch sie die sportliche Misere der Braunschweiger bisher nicht verhindern.
Saison
Der Kaderumbruch nach dem Abstieg brachte in der Hinrunde nicht einmal ansatzweise den erhofften Erfolg, den Aufstiegsambitionen kann der deutsche Meister der Saison 66/67 in keinster Weise nachkommen. Im Gegenteil, die Eintracht kämpft in dieser Saison unerbittlich gegen den Abstieg in die Regionalliga. Am 1. Spieltag war der KSC zu Gast im Eintracht-Stadion. Damals gab es ein 1:1-Unentschieden, seitdem ging es für die beiden Teams jedoch in verschiedene Tabellenregionen. Nach dem 11. Spieltag zog der BTSV die Reißleine und beurlaubte Trainer Henrik Pedersen. Auch der nachfolgende Trainer André Schubert konnte die Mannschaft noch nicht in die Erfolgsspur zurückführen. Unter ihm holte Braunschweig fünf Punkte in acht Spielen und ist weiterhin, mit sieben Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz, Tabellenletzter. Jedoch konnte der ehemalige Trainer von Borussia Mönchengladbach letzte Woche, beim Auswärtsspiel in Cottbus den ersten Dreier einfahren und wird diesen Trend gegen die Blau-Weißen unbedingt fortführen wollen.
Das Spiel
Für das letzte Spiel des Jahres im Wildpark wurden bisher 11.000 Tickets verkauft, darunter 300 an die Fans aus Braunschweig. Tickets für das Spiel gibt esonline und an den Tageskassen.











