Gegner im Detail: Die SpVgg Greuther Fürth
Am 32. Spieltag ist der Karlsruher SC bei der SpVgg Greuther Fürth zu Gast. Auf dem Papier geht es für beide Mannschaften nicht mehr um viel, dennoch nehmen die Teams die Partie ernst - wir werfen im Vorbericht einen Blick auf den Gastgeber, die unteranderem viele Verletzte zu beklagen haben.

Der Gastgeber aus Fürth liegt mit 44 Punkten auf dem sechsten Platz im gesicherten Mittelfeld der 2. Fußball-Bundesliga. Der KSC dagegen steht drei Spieltage vor dem Saisonende als sicherer Absteiger fest. Auf dem Papier geht es also nicht mehr um viel, wenn sich die Franken und die Badener am Sonntag, 13.30 Uhr im Sportpark Ronhof Thomas Sommer treffen.
Trainer Janos Radoki verspricht dennoch eine couragierte Partie seiner Kleeblätter: „Ich weiß nicht, wie man auf die Idee kommt, dass bei uns die Luft raus ist. Die Leistung und die Einstellung nach dem Rückstand in Bielefeld hat eigentlich genau das Gegenteil gezeigt.“ In der 92. Minute sicherte sich die SpVgg in der vergangenen Woche noch ein 1:1 bei der Arminia.
Vor eigenem Publikum wollen die Fürther gegen den KSC ihre Heimserie weiter ausbauen. In den letzten sechs Partien im Ronhof gab es für den Tabellensechsten fünf Siege, in den vergangenen fünf Spielen blieb die Radoki-Elf gar ohne Gegentor. Auf die leichte Schulter nimmt der 45-Jährige die Partie gegen den frühzeitigen Absteiger aus Karlsruhe dennoch nicht: „Wieso sollte das in irgendeiner Weise ein Selbstläufer werden? Wenn man sich die individuelle Klasse der einzelnen Spieler anschaut, muss man sich eher fragen: Warum sind die abgestiegen? Wir werden mit Respekt vor dem Gegner ins Spiel gehen“, so der ehemalige U19-Coach Radoki.
Auch dem Fürther Trainer sind die Änderungen unter Marc-Patrick Meister beim KSC aufgefallen: „Die Grundordnung ist eine andere, Karlsruhe ist mittlerweile auch sehr variabel aufgestellt. Sie haben eine ordentliche Spieleröffnung, im Vergleich zu Mirko Slomka hat sich da einiges verändert.“
Verzichten müssen die Kleeblätter, deren bester Torschütze Serdar Dursun (30 Spiele, 9 Tore) ist, am Sonntag fast auf eine komplette Elf: Robert Zulj (Zahn-OP), Khaled Narey, Veton Berisha (beide muskuläre Probleme), Adam Pinter (private Gründe) sowie Johannes van den Bergh (Aufbautraining) fehlen definitiv. Auch Sebastian Freis, der gebürtiger Karlsruher ist und sich insgesamt sechs Jahre lang das blau-weiße Trikot überstreifte, fehlt, nachdem er gestern am Knie operiert wurde. Mittelfeldspieler Benedikt Kirsch fehlt rotgesperrt. Radoki muss also umbauen, hat dabei aber keine Bedenken: „Auch die Spieler die jetzt zum Zug kommen, haben schon einige Bundesliga-Einsätze in ihrer Vita stehen. Von daher sehe ich da kein Problem. Wir werden egal mit welchem Kader am Sonntag kein Stück davon abweichen, dass wir unsere vorgenommen Maßnahmen bis Saisonende weiterhin durchziehen wollen.“
Zum Duell mit seinem neuem Arbeitgeber könnte es am Sonntag für den Fürther Andreas Hofmann kommen. Der Defensive Mittelfeldspieler unterschrieb vergangene Woche einen Zwei-Jahres-Vertrag im Wildpark. In der aktuellen Saison absolvierte der 31-Jährige bisher 27 Zweitligapartien und zwei Begegnungen im DFB-Pokal für die Spielvereinigung.
Anfahrt zum Stadion
A73 bis zur Ausfahrt Poppenreuth, dann der Beschilderung folgen. Ab Fürth/Hauptbahnhof mit den Buslinien 173, 174, oder 177 bis zur Haltestelle "Friedhof". Von dort kurzer Fußweg in den Laubenweg.
Berichterstattung rund um die Partie
Wir berichten natürlich via Live-Ticker auf ksc.de und in der KSC-App vom Duell am 32. Spieltag. Zusätzlich bekommt ihr bei Twitter Live-Infos zur Partie, bei Instagram und Snapchat halten wir euch wie gewohnt mit exklusiven Eindrücken auf dem Laufenden.











