"Es wird darauf ankommen, dass wir unser Ding machen"

Vorberichte 14/15

Rechenspiele wollte Markus Kauczinski vor dem Duell mit dem Tabellenfünften Eintracht Braunschweig (Sonntag, 15.30 Uhr / Eintracht-Stadion) nicht anstellen. Beim KSC steht weiterhin der Blick auf die eigene Leistung im Vordergrund. "Für uns wird es darauf ankommen, dass wir unser Ding machen", sagte der Chefcoach am Freitag.

Von David Ruf
In den letzten beiden Spielen habe man das nicht gut genug getan, so Kauczinski. "Deshalb hat sich die Situation für uns verändert." Aufgegeben hat man im Wildpark aber noch lange nicht. "Es gilt für uns, sich zu sammeln und zu schauen, welche Möglichkeiten es noch gibt. Wir haben nicht alles in der Hand, aber wir haben es in der Hand, wie wir auftreten", sagte Kauczinski. "Wir werden jedenfalls alles versuchen, um in Braunschweig einen Sieg zu erringen."

Ähnlich wie sein Kollege Torsten Lieberknecht im Interview mit ksc.de rechnet auch Kauczinski mit einem "munteren Spiel". Beide Mannschaften sind unter Zugzwang und möchten mit einem Sieg die Chance wahren, Tabellenplatz drei und damit die Aufstiegs-Relegation noch zu erreichen.

Kauczinski: "Müssen fehlerfrei spielen"
Oberstes Gebot am Sonntag wird sein, dass Kapitän Dirk Orlishausen und seine Mitspieler Fehler vermeiden. "Wir haben in den letzten Spielen zu viele Fehler gemacht, deshalb haben wir zweimal verloren. Am allerwichtigsten wird es deshalb sein, dass wir in Braunschweig fehlerfrei spielen", erklärte Kauczinski.

Krebs und Kempe angeschlagen - Micanski fehlt gelb-gesperrt
Ein Fragezeichen stand am Freitag noch hinter der Einsatzfähigkeit von Gaétan Krebs. Der Mittelfeldakteuer kämpft mit den Auswirkungen einer Mittelfußprellung. Krebs hatte bereits Anfang der Woche mit dem Training pausiert, war dann aber zwischenzeitlich in den Übungsbetrieb zurückgekehrt. Am Freitag wurde der Franzose geschont. Ob er zur Verfügung steht, wird sich erst kurz vor der Abfahrt in Richtung Niedersachsen am Samstag klären.

Definitiv ausfallen wird neben den verletzten Dennis Kempe (Wadenprobleme) und Sascha Traut (Knieprobleme) auch Ilian Micanski. Der bulgarische Nationalstürmer hatte gegen Darmstadt seine fünfte gelbe Karten gesehen.

Viele Möglichkeiten für personelle Veränderungen bleiben KSC-Coach Kauczinski demnach nicht mehr, dennoch ist sich der 45-jährige sicher: "Wir werden eine schlagkräftige und mutige Mannschaft sehen, die in den noch verbleibenende Spielen versuchen wird, alles reinzuhauen, um so viele Punkte wie möglich zu holen. Wenn jemand ausrutscht, dann müssen wir da sein!"


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