Eichner: „Wir müssen unsere Attribute für den Defensivverbund im Bus haben“
Zeit für das nächste Traditionsduell! Es geht nach Franken, genauer gesagt ins Nürnberger Max-Morlock-Stadion. Wir eröffnen morgen Abend (Anpfiff: 18:30 Uhr) den 5. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga. Nach einer kurzen Trainingswoche schätzt Christian Eichner die anstehende Partie für euch und uns ein.

Die kommende Partie
Mal wieder steht eine sehr klangvolle Partie auf dem Programm. 1. FC Nürnberg gegen Karlsruher SC – Tradition pur! Im Freitagabendspiel treffen aber nicht nur zwei Traditionsteams, sondern auch zwei bisher ungeschlagene Mannschaften aufeinander. Allgemein musste „der Club“ zuletzt im Mai beim Hamburger SV eine Niederlage einstecken. „Ich empfinde sie vom Gesamtpaket her ähnlich wie uns. Sie sind auch im Gesamtkonstrukt zusammengeblieben. Eine gute Mischung mit extrem vielen jungen Spielern. Ich habe sie letztes Jahr schon weiter vorne erwartet und so auch diese Saison.“ So richtig in der 2. Bundesliga angekommen scheinen die „Clubberer“ seit ihrem Bundesligaabstieg 2019 noch nicht zu sein. Nach dem Fast-Abstieg 2020 gab es in der vergangenen Spielzeit Rang 11 im Gesamttableau.
Auch die Spielweise der Mittelfranken ähnelt der unseren. „Sie haben wenige Tore bekommen bisher. Ich erwarte eine sehr enge Partie, die durch ein Tor entschieden wird. Wir müssen sehr schlau sein und unsere Attribute für den Defensivverbund im Bus haben.“
Doch natürlich will Christian Eichner auch offensiv noch zulegen. „Wir müssen an der Entscheidungsfindung arbeiten, das haben wir per Video mit der Mannschaft aufgearbeitet. Da versuchen wir jedem Einzelnen, aber auch der gesamten Gruppe vor Augen zu führen, in welche Richtung es gehen muss.“ Die berühmte Marschroute ist aber klar: „Wir werden versuchen nicht nur ergebnistechnisch, sondern auch leistungstechnisch in der Spur zu bleiben und wollen unser Punktekonto aufstocken.“
KSC-Personal
„Wir werden auf Marvin Wanitzek, Robin Bormuth, Leon Jensen, Paul Löhr und Lazar Mirkovic verzichten müssen.“ Ob unsere beiden Neuzugänge Kilian Jakob und Felix Irorere im Spieltagskader stehen werden, darauf hat sich unser Cheftrainer noch nicht festgelegt. Vor allem aber die entstandene Lücke von unserer Nummer 10 gilt es zu schließen. „Er ist ein Fixpunkt für uns im Spiel.“ Tim Breithaupt kam nach Wanitzeks Ampelkarte gegen Bremen ins Spiel, „es kann aber auch sein, dass Lukas Fröde zum Einsatz kommt.“ So kennen wir unseren „Eiche“, in die Karten lässt er sich selten schauen.
Die Lage in Liga 2
Zeitgleich mit unserer Partie startet ein weiteres badisch-bayerisches Duell. Sandhausen empfängt Aufsteiger Ingolstadt. Die ungeschlagenen Regensburger, die aktuell den Platz an der Sonne innehaben, sind am Sonntag auf St. Pauli zu Gast, Schalke und Düsseldorf duellieren sich am Samstagabend. Das „Kellerduell“ – wenn man nach vier Spielen von so etwas überhaupt sprechen möchte – steigt am Samstagmittag in Kiel. Aue (mit Dirk Carlson und Babacar Gueye im Gepäck) als 16. gastiert bei den Störchen (18.). Ansonsten ist die Liga größtenteils noch sehr eng beisammen, mit einem Dreier in Nürnberg könnten wir vorrübergehend sogar auf Platz zwei hüpfen.











