Der KSC empfängt den VfL Osnabrück
Am Samstag empfangen wir um 13:00 Uhr den VfL Osnabrück im Wildpark. Wie immer findet ihr bei "Gegner im Detail" einige Infos zu unserem nächsten Kontrahenten.

Die Lila-Weißen
Neben den Osnabrückern tragen im deutschen Profifußball nur noch die Auer aus dem Erzgebirge diese besondere Farbkombination. Das war bei den Niedersachsen aber nicht immer der Fall. Auf die Gründung des FC 1899 folgten mehrere Fusionen Osnabrücker Vereine bis zur Umbenennung in VfL. Aufgrund der Zusammenschlüsse der einstigen Lokalrivalen kam es bei den damals noch Schwarz-Goldenen zu Unstimmigkeiten zwischen den einzelnen Parteien, woraufhin sich 1925 der SC Rapid Osnabrück abspaltete. Der nach dem Wiener Top-Club benannte Verein entschied sich für Spielkleidung in den Farben des anderen Wiener Clubs Austria: Lila und Weiß. Man wählte die im Fußball eher außergewöhnlichen Farben, da man so auf Ersatztrikots verzichten und das knappe Geld sparen konnte. Als sich 1938 auf Befehl der Nationalsozialisten der SC Rapid dem VfL Osnabrück wieder anschließen musste, wurden die Vereinsfarben übernommen. Vom Ende des 2. Weltkrieges bis 1949 musste man allerdings auf rote Trikots ausweichen, da dieser Stoff günstiger war. In der ersten Saison seit der Rückkehr auf lila Trikots konnte der VfL mit dem Erreichen der Meisterschaftsendrunde 1950 den größten Erfolg der Nachkriegszeit erzielen.
Die Form
Die Osnabrücker befinden sich aktuell in einem Formtief. Nur ein Sieg im Jahr 2021, ein Punkt aus den letzten zehn Spielen und Platz 16 in der Tabelle spiegeln die ernste Lage des VfL wider. Als Reaktion auf den Abwärtstrend wurde Marco Grote als Trainer entlassen. Der neue Chefcoach Markus Feldhoff konnte mit seinem Team gegen Nürnberg einen Punkt seit seiner Übernahme Anfang März einfahren. Die Länderspielpause nutzte man, um gegen den Drittligisten Viktoria Köln zu testen. Das Spiel endete 3:3.
Der Spielstil
Markus Feldhoff stellt seine Mannschaft in einer 3-1-4-2-Formation auf. Als alleiniger Sechser agierte dabei zuletzt Ulrich Taffertshofer. Davor spielen die Osnabrücker mit zwei zentral-offensiven Mittelfeldspielern, die von jeweils einem Flügelspieler im Angriff unterstützt werden. Für die Tore sollen die beiden Stürmer in der Spitze sorgen. Im Spiel gegen den Ball lassen sich die Außenspieler fallen und werden so zu Flügelverteidigern.











