Dank des neuen Präsidenten
Liebe KSC-Mitglieder, Förderer und Fans unseres Karlsruher Sport–Clubs Mühlburg Phönix e.V., für die überaus großartige Zustimmung bei der Präsidentenwahl danke ich allen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Ich sichere allen, die mich nicht gewählt haben, zu, dass ich sie durch hoffentlich erfolgreiches Arbeiten für unseren KSC überzeugen kann.

Sicherlich war die Veranstaltung in Anbetracht der Wichtigkeit und der Menge an interessierten Mitgliedern nicht leicht durchzuführen. Wenig hilfreich war zudem, dass zu wenig Fragen an die Kandidaten gestellt werden konnten, weil zu viele persönliche und zu lange Statements abgegeben wurden. Die Darstellung der Mitgliederversammlung in den Medien war zum Teil unerfreulich. Darüber wird noch zu reden sein.Das gilt vor allem auch für die Angriffe gegen die mich unterstützenden Mitglieder.
Unterstützt wurde ich von vielen Mitgliedern der Abteilungen, den Supporters und dem Freundeskreis der Förderer und Sponsoren. Eine absolute Mehrheit mit 748 Stimmen wäre sonst nicht möglich gewesen. Dafür danke ich nochmals sehr herzlich und bitte um ihre Unterstützung in den kommenden drei Jahren.
Schwere Aufgaben warten auf uns; viele offene „Baustellen“ müssen zu einem guten Ergebnis geführt werden. Dazu zählt für mich:
1. Wir brauchen neue liquide Mittel um den Haushalt für das laufende Geschäfts (Spiel-)jahr auszugleichen. Der bisher vorliegende Haushalt hat ein positives Ergebnis von 43.000 Euro nach Plan. Vorausgesetzt wird dabei:
- 17.000 Zuschauer pro Spiel und
- Mindestens Tabellenplatz 6 zur Sicherung entsprechender Fernsehgelder.
2. Statt einem positiven Ergebnis von 43.000 Euro könnte zum 30.6.2010 der Abschluss deshalb auch einen Minussaldo von ca. 2.000.000 Euro aufweisen…! Hierauf hat mein Vorgänger Hubert H. Raase in der Mitgliederversammlung schon hingewiesen. Diese Verschlechterung ist im Wesentlichen auf noch ungeklärte Personalentscheidungen im Profikader zurückzuführen. Ich hoffe, dass positive Lösungen gefunden werden und auch die von mir angekündigte Mitglieder- und Sponsorenwerbung erfolgreich sein wird.
3. Schon seit rund 10 Jahren belasten den Verein Vertragsstreitigkeiten mit MK Medien und Fiebiger. Viele Fragezeichen gibt es außerdem wegen ausgestellter „Besserungsscheine“. Auch diesbezüglich muss Klarheit geschaffen werden. Deshalb hoffe ich auch, dass es mit Newport keine vertraglichen Regelungen mit dann neuen Ärgernissen gibt. Alle Vertragsgrundlagen werden nicht nur von mir allein gesichtet und bewertet; ich ziehe dazu kompetente Vereinsmitglieder hinzu und werde den Vereinsrat und Verwaltungsrat informieren und bei notwendigen Entscheidungen unterstützend beteiligen.
4. Mit meinem OB Kollegen, Heinz Fenrich, hatte ich zuletzt am 3. Oktober ein gutes Gespräch wegen des Stadions. Wir wollen beide gemeinsam rasch zu positiven Ergebnissen kommen. Dafür könnte der zuletzt gemachte Vorschlag von Heinz Fenrich große Bedeutung haben. Details sollen gemeinsam erarbeitet und das Ergebnis der Öffentlichkeit nach Abstimmung mit allen Gremien sowohl bei der Stadt als auch beim KSC vorgestellt werden. Die Stadt hat nicht nur die Planungshoheit, sondern wäre nach dem zuletzt vorgestellten Konzept auch für die Finanzierung zuständig. Als KSC haben wir uns mit einzubringen und nicht nur zu fordern oder zu jammern. Für Stadt und KSC geht es um eine möglichst positive Win-Win Situation.
5. Am heutigen 05. Oktober hatte ich auf der Sportschule Schöneck meinen Antrittsbesuch bei unserer Mannschaft mit Rolf Dohmen. Dazu habe ich auch den Verwaltungsratsvorsitzenden Peter Mayer eingeladen. Ich hoffe, dass die Mannschaft zusätzlich motiviert werden kann und wir gegen Bielefeld punkten.
6. Ebenfalls habe ich heute Nachmittag mit Rolf Dohmen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erste und ebenfalls gute Gespräche über künftige professionelle Veränderungen in der Geschäftsstelle geführt. Es geht mir kurzfristig um mehr Kunden- und Servicefreundlichkeit. Dabei bin ich überzeugt, dass viele gute Vorschläge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzbar gemacht werden können.
7. Verbessert werden müssen auch die Arbeitsbedingungen der Abteilungen (Jugendräume, Rundbau, usw.), aber auch zum Beispiel das Toilettenangebot insgesamt. Wichtig sind mir auch eine einheitliche Sportbekleidung und die Einhaltung der Corporate Identity (CI). Wir müssen bei allen Auftritten einheitlich Flagge für unseren KSC zeigen.
8. Das Ehrenamt, Präsident des KSC zu sein, ist arbeitsintensiv. Bei all meinem Engagement, das ich Ihnen zusichere, brauche ich ihre Unterstützung. Die wichtigen Entscheidungen im Präsidium will ich erst nach Abstimmung mit der Basis, ihnen den Mitgliedern, und unseren Vereinsgremien treffen. Bitte helfen sie aktiv mit und machen sie Vorschläge. Wir sind auf alle angewiesen. Wir alle sind der KSC!
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Paul Metzger
KSC–Präsident











