Der Spielbericht zu #SCPKSC:

Bittere Heimpleite gegen Paderborn

Spielberichte

Wir verlieren am 12. Spieltag auf heimischen Rasen mit 0:3 gegen den SC Paderborn. 

Wanitzek in Aktion

Unser KSC musste nach einem Fußballfest gegen den FC Schalke 04 eine bittere Auswärtsniederlage gegen den FC St. Pauli verkraften. Trotz gutem Spiel unserer Blau-Weißen konnten die Kiezkicker ein spätes Führungstor erzielen und die drei Punkte damit ans Millerntor holen. An diesem Wochenende lag ein Heimspiel gegen den SC Paderborn vor unseren Fächerstädtern. Im Spielbericht gibt es die Partie zum Nachlesen.  

Christian Eichners Taktik 

Christian Eichner hielt an diesem Sonntag an seiner Startelf von der Partie gegen den FC St. Pauli fest. Trotz Niederlage lieferten die Jungs über lange Zeit ein gutes Spiel auf dem Kiez ab, sodass unser Cheftrainer auf Wechsel verzichtete. Auf der Bank kamen im Vergleich zur Vorwoche mit Daniel Brosinski, Eren Öztürk und Jerôme Gondorf drei Spieler zum Aufgebot hinzu. 

Das Spiel in der Zusammenfassung 

Die Paderborner kamen am Sonntag mit einem Erfolgserlebnis und einer Auswärtspleite in unseren Fußballtempel. Noch vor vier Tagen spielten die Ostwestfalen im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg und schossen die Südbadener mit einem 1:3 aus dem Wettbewerb. In der Liga lief es jedoch nicht wie gewünscht, denn gegen die Hertha verloren die Schwarz-Blauen mit 3:1.  

Die Stimmung war vor Beginn der Partie ausgezeichnet, denn der Spieltag stand ganz im Zeichen des dreißjährigen Jubiläums vom Wunder im Wildpark. Neben der Legenden-Elf war auch der damalige Trainer Winfried Schäfer vor Ort und wurde von der Gegengerade vor Anpfiff lautstark bejubelt. Diese Atmosphäre ließ einen sogar den Dauerregen in Karlsruhe vergessen.  

Gegentreffer nach Druckphase 

Das Spiel startete mit einem Freistoß für den SCP, der unsere Jungs aber abwehrten (1.). In der dritten Spielminute kamen auch unsere Blau-Weißen bereits vor das Tor des Gegners und brachten den Paderborner Schlussmann Jannik Huth in Bedrängnis, der die Situation in letzter Sekunde noch entschärfte. Keine drei Minuten später lief Igor Matanovic über rechts in Richtung Strafraum und brachte den Ball flach vor das Tor, wo Jannik Huth die Kugel in die Hände bekam (6.). Darauf folgte eine Druckphase der Schwarz-Blauen, die tief in unserer Hälfte spielten und sich immer wieder den zweiten Ball erkämpften. In der 14. Spielminute zog Niclas Nadj aus knapp 20 Metern ab, doch der Ball rauschte am rechten Pfosten vorbei. Die Elf von Trainer Lukas Kwasniok spielte ihre Dominanz in Folge aus, sodass unser KSC in der 17. Spielminute den Gegentreffer kassierte. Adriano Grimaldi netzte für den SCP ein, auch Patrick Drewes konnte den Ball nicht mehr entschärfen.  

Unser KSC findet ins Spiel 

Im Anschluss war es lange ruhig, erst knappe zehn Minuten später kam es erneut zu einem Vorstoß der Ostwestfalen: Florent Muslija startete über rechts in den Sechzehner, doch Patrick Drewes stand genau richtig und blockte den Versuch aus naher Distanz (28.). In der 31. Spielminute kam dann Schlussmann Jannik Huth ordentlich ins Taumeln, sodass Lars Stindl ihm die Kugel beinahe abnehmen konnte. Die gegnerische Nummer 21 bekam das runde Leder jedoch im letzten Moment noch zu fassen, sodass die Chance verstrich. Unser KSC fand langsam, aber sicher in sein Spiel: Eine Großchance von Igor Matanovic musste in der 38. Spielminute eigentlich den Ausgleich bedeuten, der Ball des Deutsch-Kroaten ging jedoch über das Tor. Kurz darauf sah man unsere Blau-Weißen erneut vor dem Kasten des Gegners. Fabian Schleusener spielte den Ball in die Füße von Marvin Wanitzek, doch sein Schlenzer stellte keine Gefahr dar. Auffällig war, dass unsere Blau-Weißen die Hintermannschaft des SCP früh anliefen, was besonders bei Torhüter Jannik Huth Eindruck machte. Der Paderborner Schlussmann wirkte die gesamte erste Halbzeit über unsicher und leistete sich mehr als einen Patzer. In der 46. Spielminute kam es dann zur nächsten Großchance für die Fächerstadt. Erneut legte unsere Nummer 24 den Ball für seinen Mitspieler auf, Igor Matanovic wurde jedoch von David Kinsombi und Laurin Curda am Ausgleich gehindert. Mit einem Rückstand ging es für unsere Blau-Weißen in die Kabine.  

Chancen über Chancen, aber Paderborn hält die Null 

Die Jungs starteten daraufhin gut in die zweite Halbzeit. Erneut kam Igor Matanovic zum Abschluss und wieder wurde der Schuss in letzter Sekunde abgeblockt (46.). Mittlerweile hatte sich unsere Eichner-Elf den Ausgleich mehr als verdient. In der 52. Spielminute lief Marvin Wanitzek über links ein und passte die Kugel auf Höhe des Elfmeterpunkts. Dort bekam unsere Nummer Neun abermals die Chance auf ein Tor, doch auch hier war die Abwehr der Paderborner aufmerksam. Unser KSC spielte in Folge immer stärker auf: der eingewechselte Philip Heise brachte den Ball in den Sechzehner, wo Fabian Schleusener lauerte (56.). Doch auch unsere Nummer 24 konnte das runde Leder nicht in den Kasten des Gegners befördern. Mittlerweile folgte eine blaue-weiße Chance der anderen, die Paderborner standen tief in der eigenen Hälfte und konnten nicht für Entlastung sorgen. In der 66. Spielminute die nächste Möglichkeit für unsere Jungs: Philip Heise legte den Ball für Leon Jensen auf, der mit großen Schritten in den Strafraum lief, doch auch unsere Nummer Sechs hatte kein Glück.  

Platte mit Doppelpack für den SCP 

Kurz nach seiner Einwechslung bekam Felix Platte den Ball vor unserem Tor in die Füße gespielt und versenkte die Kugel im Kasten von Patrick Drewes (71.). Trotz zahlreicher blau-weißer Chancen lagen unsere Fächerstädter nun mit 0:2 hinten. Ein Spielstand, der dem Verlauf der Partie keineswegs gerecht wurde. Die Schlussviertelstunde gestaltete sich dann ausgeglichener, sowohl die Paderborner als auch unsere Karlsruher starteten immer wieder Angriff. In den Schlussminuten wurde es für unsere Blau-Weißen dann ganz bitter: In Der 86. Spielminute traf Felix Platte zum Doppelpack. Damit war die Partie für unsere Jungs gelaufen.  

Fazit & Ausblick 

Unser KSC musste am 12. Spieltag erneut eine ärgerliche Niederlage hinnehmen. In der ersten Halbzeit noch schwach, fand die Eichner-Elf nach der Pause zu ihrem Spiel. Doch trotz unzähliger Chancen konnten unsere Jungs das Spiel aber nicht mehr drehen. Die Einwechslung von Felix Platte entpuppte sich für Lukas Kwasniok daraufhin als richtige Entscheidung, der Paderborner besiegelte mit seinem Doppelpack die Heimpleite für unsere Fächerstädter. Am kommenden Samstag geht es für unsere Jungs gegen Hertha BSC. Im Spiel gegen unsere Freunde von der Spree muss dann vor allem die Chancenverwertung besser werden, damit wir zählbares auf unser Punktekonto laden. 

Aufstellung 

KSC: Drewes – Herold (46. Heise), Franke, Bormuth (46. Beifus), Jung (23. Thiede) – Jensen (76. Gondorf), Wanitzek, Stindl, Nebel – Schleusener (76. Zivzivadze), Matanovic 

SC Paderborn: Huth – Kinsombi, Musliu, Curda – Obermair, Klefisch, Nadj (59. Leipertz), Bilbija (87. Müller), Conteh (59. Hoffmeier), Muslija (87. Klaas) – Grimaldi (69. Platte) 

Die Daten zum Spiel 

Tore: - / Grimaldi (17.), Platte (71., 85.)

Ort: BBBank Wildpark 

Zuschauer: 23.705 

Schiedsrichter: Patrick Schwengers 


Match
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