Becker will Erfolgserlebnis

von Daniel Heinz

Eigentlich ist die Zeit der Vorsätze schon fast abgelaufen. Edmund Becker kann seinen erst jetzt in die Tat umsetzen: Vor Pflichtspielen will er künftig nicht mehr viel über die voraussichtliche Mannschaftsaufstellung verraten.

Deshalb darf man vor allem darauf gespannt sein, wen der KSC-Trainer beim morgigen Pokal-Achtelfinale gegen den SV Wehen Wiesbaden im Wildparkstadion (Anpfiff 20.30 Uhr) aus dem Kader streicht. Durch die Verpflichtung von Giovanni Federico und Marco Engelhardt und weil niemand den Verein verlassen hat, werden "zwei bis drei gestandene Profis nicht dabei sein", kündigte Becker am Dienstagnachmittag an.

Eines ist aber klar: "Ein Sieg ist Pflicht!" Und Becker nennt dafür zwei Gründe. "Zum einen ist es wichtig, Selbstvertrauen zu tanken und noch vor dem Rückrundenstart in Bochum einen Sieg einzufahren und zum anderen ist der Pokal für einen Verein wie den KSC finanziell enorm wichtig."

Auf dem Papier ist das Duell mit dem Zweitligisten eine klare Sache, der Trainer warnt seine Mannschaft aber dennoch vor einer zu offensiven Spielweise: "Wir dürfen nicht mit Mann und Maus nach vorne stürmen, sondern müssen auch geduldig sein." Geduldig muss auch Kapitän Maik Franz sein, der seine Fersenverletzung auch über die Winterpause nicht auskurieren konnte und auch im Pokalspiel ausfällt. Außerdem fehlt Sebastian Langkamp verletzt. Tim Sebastian und Sebastian Freis sind angeschlagen, aber vermutlich einsatzfähig. Auch Christian Eichner kann nach seiner Verletzung wieder spielen - wahrscheinlich aber nicht von Anfang an, verriet Becker dann doch.

Manager Rolf Dohmen bestätigte, dass vor dem Ende der Wechselperiode am 2. Februar noch ein Neuzugang zum KSC stoßen wird. Ganz oben auf der Wunschliste des Vereins steht der Kroate Dino Drpic von Dinamo Zagreb.

11.300 Karten sind für das Pokalspiel bereits verkauft, die Tageskassen öffnen am Mittwoch um 15.30 Uhr.


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