Auswärtssieg beim Kleeblatt
Der Spielplan führte uns nach der letzten Länderspielpause des Jahres ins mittelfränkische Fürth zum Kleeblatt. Der KSC schlägt die SpVgg Fürth mit 3:2. Budu Zivzivadze, Bambasé Conté und Fabian Schleusener trafen für Blau-Weiß. Im Spielbericht lest ihr alles Wichtige zum Auswärtsspiel.

Christian Eichners Taktik
Cheftrainer Christian Eichner änderte seine Startaufstellung im Vergleich zum vergangenen Ligaspiel vor zwei Wochen gezwungenermaßen auf einer Position. Angeführt von Kapitän Marvin Wanitzek rückte Fabian Schleusener für den angeschlagenen Luca Pfeiffer neben Budu Zivzivadze in die Sturmspitze. Gegen Fürth rückten Dominik Salz aus unserer U23 und Rafael Pinto Pedrosa in den Spieltagskader auf. Für den 37-jährigen Dominik Salz war die Berufung in den Spieltagskader unserer Profimannschaft eine Premiere.
Neuer Trainer, neues Personal in der Startformation. Jan Siewert setzte bei seinem Kleeblatt-Debüt an der Seitenlinie auf Luca Itter, Philipp Müller und Dennis Srbeny. Dafür nahmen Sacha Bansé, Noel Futkeu und Marco Meyerhöfer vorerst auf der Bank Platz.
Das Spiel in der Zusammenfassung
Mit einem wieder einmal ausverkauften Auswärtsblock im Rücken starteten unsere Fächerstädter im blauen Heimdress in die Partie. Festlich geschmückt feierte der Zusammenschluss Ultra1894 15-jähriges Jubiläum, herzlichen Glückwunsch!
Griffige Hausherren
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase mit viel Abtasten im Mittelfeld kam das Kleeblatt zum ersten gefährlichen Torabschluss der Partie. Roberto Massimo drückte sich glücklich mit dem Spielgerät vorbei an zwei Karlsruhern und fand Dennis Srbeny. Dessen Abschluss lenkte Abwehrchef Marcel Franke zur Ecke. (11.) Die folgende kleine Eckballserie der Fürther verteidigten unsere Blau-Weißen aufmerksam. Gerade als sich die Mannschaft von Christian Eichner zu befreien schien und erste eigene Akzente setzte, schlugen die Hausherren zu. Eine Hereingabe von der linken Seite verlängerte Dennis Srbeny geschickt, sodass Branimir Hrgota den Ball im Karlsruher Sechzehner frei annehmen konnte. Max Weiß blieb beim Abschluss ohne Chance. (20.)
Karlsruher Bemühungen
Der KSC versuchte nun, durch Ballbesitz wieder Sicherheit zu gewinnen. Dženis Burnić suchte mit einem Steilpass aus dem Halbfeld die beiden Sturmspitzen. Das flache Zuspiel wurde jedoch von einem Verteidiger vor dem lauernden Budu Zivzivadze zur Ecke abgegrätscht. (37.) Beim Kopfball unserer Nummer elf nach der anschließenden Ecke war wieder ein Kleeblattspieler zur Stelle. In der 44. Minute wurde es nach einer Flanke von Marvin Wanitzek gefährlich, doch der Fürther Schlussmann konnte die Kopfballverlängerung entschärfen. (44.) So ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause.
Start nach Maß
Nach dem Seitenwechsel war noch keine Minute gespielt, da durften Budu Zivizivadze und Co. vor dem blau-weißen Auswärtsblock jubeln. Fabian Schleuseners Flanke fand zunächst Marvin Wanitzek, dessen Direktabnahme vom Aluminium zu Budu Zivzivadze prallte. Unser Georgier ließ sich nicht zwei Mal bitten und hämmerte den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen. (46.) Die 75. Torvorlage für unseren Kapitän im KSC-Trikot und Saisontor Nummer neun für Budu!
Der Joker sticht
Der Aufschwung, den der Ausgleich brachte, hielt jedoch nicht lange. Das Kleeblatt schüttelte sich schnell und traf in Person von Niko Gießelmann das Außennetz. (59.) In der 64. Spielminute tackelte Marcel Beifus erst erfolgreich im eigenen Strafraum und kam beim anschließenden Konter gut 20 Meter vorm Fürther Kasten zum Abschluss. Der Torschuss rauschte nur Zentimeter am Gehäuse vorbei. Christian Eichner reagierte mit einem Doppelwechsel und dieser fruchtete. Budu Zivzivadze schickte den eingewechselten Bambasé Conté auf die Reise, der das Tempo aufnahm und vor Nahuel Noll eiskalt zur Führung einschob. (74.)
Wilder Schlagabtausch
Die Schlussviertelstunde hatte es dann so richtig in sich. Beflügelt von der Führung spitzelte Fabian Schleusener beim Spielaufbau des Torwarts der Spielvereinigung dazwischen und zog direkt auf das Tor. Der Abschluss schlug im langen Eck ein – Führung ausgebaut! (79.) Der Vorsprung hielt jedoch nicht lange. Auf der anderen Seite bekam Branimir Hrgota die Freistoßmöglichkeit zentral vor dem Kasten und probierte es flach unter der Mauer hindurch. Den abgefälschten Ball ersprintete der eingewechselte Sacha Bansé für die Fürther, der nur noch einschieben musste. (83.) Im Anschluss ließ der KSC nichts mehr zu, brachte die Führung über die Zeit und feierte den Auswärtssieg. Dominik Salz feierte in der fünfminütigen Nachspielzeit sein Profidebüt, herzlichen Glückwunsch!
Fazit & Ausblick
So ereignisarm der erste Durchgang war, desto turbulenter war die Schlussphase. Nach dem Seitenwechsel drehte der KSC auf und erkämpfte sich die zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung. Trotz des Anschlusstreffers der Fürther, retteten die Badener den Vorsprung über die Zeit.
Mit 23 Punkten auf dem Konto geht es zurück in die Fächerstadt. Dann steht für die Jungs von Christian Eichner eine lange und intensive Trainingswoche auf dem Programm. Das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die Rothosen aus Hamburg ist der Anpfiff in eine wichtige englische Woche für unsere Blau-Weißen.
Die Daten zur Partie
SpVgg Greuther Fürth: Noll - Michalski, Dietz, L. Itter – Asta (59. Meyerhöfer), Gießelmann (80. Bansé), P. Müller (80. Mustapha), Green, Hrgota, Massimo (69. Pfaffenrot) – Srbeny (46. Futkeu)
KSC: Weiß - Jung, Kobald, Beifus, Herold – Rapp (64. Heußer), Jensen – Burnić (64. Conté), Wanitzek – Schleusener (86. Hunziker), Zivzivadze (90.+3 Salz)
Tore: Branimir Hrgota (20.), Sacha Bansé (83.) | Budu Zivzivadze (46.), Bambasé Conté (74.), Fabian Schleusener (79.)
Gelbe Karten: Dennis Srbeny (43.), Marco Konrad (64.), Damian Michalski (90.+1) | Sirus Motekallemi (74.), Leon Jensen (82.), Fabian Schleusener (85.)
Schiedsrichter: Lukas Benen (Nordhorn)
Ort: Sportpark Ronhof | Thomas Sommer (Fürth)
Zuschauende: 12.143











