Auswärts und defensiv bärenstark: Die KSC-Saison 2020/21
Wir konnten eine ruhige Saison spielen, weit weg von Abstiegsängsten oder sonstigen Aufregern. Nun ist es Zeit zurückzublicken, um die Spielzeit 2020/21 nochmals Revue passieren zu lassen. Im ersten Teil unseres Saisonrückblicks konzentrieren wir uns auf unsere Auswärts- und Defensivstärken.

Starke Auswärtsbilanz
Auch wenn in dieser "Corona-Saison" die Wirkung von Heim- bzw. Auswärtsspielen theoretisch gesehen ihre Brisanz verloren hat, so war bei uns doch eine klare Tendenz erkennbar. Neun Auswärtssiegen stehen fünf Heimerfolge gegenüber. Insgesamt kann man bei uns definitiv von einer bärenstarken Auswärtsbilanz sprechen. Neben den neun Siegen gab es noch vier Unentschieden, sprich nur vier Auswärtsniederlagen in der gesamten Saison. Am Ende springt sogar der zweite Platz in der "Auswärtstabelle" heraus, einzig der Aufsteiger aus Fürth sammelte in der Fremde zwei Zähler mehr als wir (31 zu 33). Zudem konnten wir einen neuen Clubrekord aufstellen. Mit unseren zwei Treffern in Heidenheim am 34. Spieltag bauten wir unsere Serie auf 15 Auswärtsspiele mit Torerfolg aus. Das gelang in der langen und ruhmreichen KSC-Geschichte vorher noch nie!
Starke Defensive
Starke neunmal spielte Marius Gersbeck und somit logischerweise auch der KSC in dieser Spielzeit zu Null. Zum Vergleich: niemand in der zweiten Liga schaffte das öfters als elfmal. Insgesamt musste unsere Nummer 35 nur 43-mal hinter sich greifen, Markus Kuster am vergangenen Sonntag einmal. Macht: 44 Gegentore in 34 Spielen. Nächster Vergleich: Vergangene Saison waren es noch 56 Gegentreffer. Mit Kiel (35, sechs davon gegen uns) und Bochum (39, zwei davon gegen uns) standen nur zwei Teams 2020/21 defensiv besser als wir. In der Rückrunde stellen wir gemeinsam mit den Kieler Störchen sogar die beste Defensive der Liga. Da landete der Ball nur 18-mal in unserem Netz.
In einer weiteren Statistik ist unser Schlussmann ganz weit oben angesiedelt: im Parieren von Strafstößen. Siebenmal zeigten die Unparteiischen gegen uns auf den Elfmeterpunkt. Dreimal blieb Marius Gersbeck Sieger im Duell. Das sind starke 42 Prozent – Ligabestwert! Insgesamt konnte "Gersi" 103 Torschüsse in dieser Spielzeit abwehren – ebenfalls ein Spitzenwert.
Torgefährliche Abwehrreihe
Und unsere Defensivabteilung kann nicht nur den eigenen Kasten verteidigen. Auch vorne sind sie brandgefährlich. Insgesamt zehn Treffer erzielten unsere Abwehrspieler. Übrigens auch hier der Spitzenwert der Liga! Robin Bormuth war gleich viermal erfolgreich, zudem steuerten noch Marco Thiede (drei), Daniel Gordon (zwei) sowie Philip Heise und Christoph Kobald (je einen) ihre Treffer bei. Wer in Mathe aufgepasst hat, zählt hier elf Tore. Doch Marco Thiedes drittes Tor erzielte er, als er auf seiner "neuen Position" auf der rechten Außenbahn eingesetzt wurde. Deshalb zählt es offiziell nicht als Verteidiger-Tor.
Im Laufe der nächsten Wochen werden wir immer mal wieder den Blick zurück in die Spielzeit 2020/21 werfen. Bei der nächsten Rückblick-Ausgabe geht’s dann um unsere Offensive!












