3:2-Heimsieg im ersten Saisonspiel
Das Warten hat ein Ende! Zum Saisonauftakt empfingen unsere Blau-Weißen den 1. FC Nürnberg mit Trainer Miroslav Klose zuhause im ausverkauften BBBank Wildpark. Der Weltmeister von 2014 gab am heutigen Samstag sein Pflichtspiel-Debüt an der Nürnberger Seitenlinie. In einem spannenden Duell setzten sich unsere Jungs mit 3:2 durch. Im Spielbericht gibt es das erste Heimspiel zum Nachlesen.

Christian Eichners Taktik
Neue Saison, altbewährte Taktik. Im Auftakt in die neue Spielzeit setzte unser Cheftrainer wie auch schon in der vergangenen auf eine 4-4-2-Formation. Dabei nahm Eichner keine Änderungen vor und vertraute auf dieselben Elf wie in der Vorwoche gegen Strasbourg. Somit starteten erneut Fabian Schleusener und Budu Zivzivadze in der Doppelspitze. Neuzugang Lasse Günther durfte zudem sein KSC-Pflichtspieldebüt feiern. Unsere neue Nummer eins, Max Weiß, stand bei der Partie von Beginn an zwischen den Pfosten.
Das Spiel in der Zusammenfassung
Unser in blau gekleideter KSC startete mutig in die Partie. Die Nürnberger erwischte jedoch den etwas besseren Start und waren zu Beginn auf Ballbesitz aus, ohne dabei aber etwas Gefährliches zu entwickeln. Das erste Mal kam der Club nach einem Freistoß (8.) in die Nähe unseres Kastens, die Kugel landete aber nicht in den Maschen.
Nürnberger Blitzstart
Unsere Blau-Weißen waren von nun an hellwach, warfen sich in jeden Zweikampf und starteten mit voller Offensivpower durch. Die erste Chance ließ daher auch nicht lange auf sich warten: Budu Zivzivadze schaffte es bis in den gegnerischen Strafraum, sein Schuss ging jedoch über das Tor (14). Direkt im Anschluss folgte die wohl größte Chance der Anfangsphase von Fabian Schleusener (17.). Unsere Nummer 24 traf mit seinem wuchtigen Schuss aber leider nur die Latte des gegnerischen Kastens.
Der Club ließ sich davon aber nicht einschüchtern und konterte direkt. Der Nürnberger mit der Nummer elf, Kanji Okunuki, schob nach einem Zuspiel hinter die letzte Kette alleine vor Torhüter Max Weiß das Kunstleder über die Linie – das 0:1 für unsere Gäste.
Die direkte Antwort auf diesen Rückstand lag kurz darauf erst auf Leon Jensens Füßen und dann auf Fabian Schleuseners. Beide schafften es aber nicht, die Chancen in ein Tor umzuwandeln (29.). Nur wenige Zeigerumdrehungen später war das Glück erneut auf der Seite unserer Gäste. Florian Pick, schaffte es an unserer Defensive vorbei, musste die Murmel nur noch einschieben und baute somit die Führung auf 0:2 aus (31.).
Buduuuuuu
Kurz vor der Halbzeit durfte dann aber endlich auch außerhalb des Gästeblocks gejubelt werden. Aus dem Strafraumzentrum feuerte Budu Zivzivadze einen wuchtigen Schuss auf den Kasten der Gäste und verkürzte somit auf 1:2 (45.+2). Auch die letzte Chance vor der Pause ging auf das Konto unserer Blau-Weißen. Kapitän Marvin Wanitzek setzte seinen Freistoß nur knapp am rechten langen Pfosten vorbei (45.+3) und konnte leider nicht ausgleichen. Somit ging unser KSC mit einem Rückstand von 1:2 in die Kabine.
KSC-Pflichtspieldebüt für Conté
In der zweiten Hälfte dauerte es etwas, bis das Spiel an Fahrt aufnahm. Das Team von Christian Eichner blieb trotz des Rückstandes weiter am Drücker und arbeitete sich konstant nach vorne, während es der Club kaum an der Blau-Weißen Defensive vorbei schaffte. In der 65. Spielminute stand der erste Wechsel bei den Fächerstädtern an. Für Dženis Burnić kam Bambasé Conté, der damit ebenfalls wie Günther sein erstes KSC-Pflichtspieldebüt feierte.
Dieser stellte auch direkt sein Können unter Beweis. Nach einem bärenstarken Pass unserer neuen Nummer 31 auf Budu Zivzivadze, schob dieser die Murmel über die Linie und ließ dem Nürnberger Keeper keine Chance (73.) – das 2:2 und somit der Ausgleich für den KSC.
Budu kaum zu stoppen
Von da an ging es Schlag auf Schlag: Die Torlust war bei unserer Nummer elf noch lange nicht vorbei! Vor dem Kasten der Franken netzte er erneut zum 3:2 ein – die hochverdiente Führung für unsere Jungs (80.).
Kurz vor Ende der Partie schaffte es Nürnberg nochmal in den blau-weißen Strafraum, Max Weiß war jedoch zur Stelle und parierte souverän (89.).
Nach sechs Minuten Nachspielzeit und mit einem Endstand von 3:2, pfiff der Schiedsrichter die Partie endlich ab.
Fazit und Ausblick:
Was für ein Auftakt! Nach zahlreichen Chancen auf Karlsruher Seite, gelang unseren Gegnern der etwas bessere Start, womit es zur Halbzeit 1:2 für unsere Gäste stand. In der zweiten Hälfte kämpften sich unsere Blau-Weißen aber bärenstark zurück und konnten am Ende einen 3:2-Sieg feiern. Damit gehen die ersten drei Punkte der Saison auf unser Konto. Die nächsten sollen nächsten Samstag beim Auswärtsspiel in Düsseldorf folgen.
Die Daten zur Partie
KSC: Weiß – Jung, Beifus, Franke, Günther (65. Herold) – Jensen (77. Heußer), Wanitzek, Rapp, Burnić (65. Conté) – Schleusener (77. Hunziker), Zivzivadze (Ersungur 84.)
1 . FC Nürnberg: Reichert –Soares, Jeltsch, Flick, Pick, Okunuki (57. Tzimas), Castrop (75. Forkel ), Jander, Knoche (76. Karafiat), Schleimer (83. Serra), Hofmann (75. Valentini)
Tore: Okunuki (20.), Pick (31.) – Zivzivadze (45+2), Zivzivadze (73.), Zivzivadze (80.)
Gelbe Karten: Jensen (8.), Jeltsch (45.+3), Burnić (51.), Flick (78.)
Ort: BBBank Wildpark
Schiedsrichter: Dr. Robin Braun
Zuschauende: 30.707











