2:1-Sieg im Test gegen Freiburg
Ein KSC-Testspiel gegen Freiburg gehört zur Länderspielpause, wie die Biergit zu Rothaus. So reiste der blau-weiße Tross am Donnerstag zum Vergleich nach Südbaden. Im Spielbericht gibt es den 2:1-Erfolg zum Nachlesen.

Christian Eichners Taktik
Nachdem der SC Freiburg in der vergangenen Länderspielpause zu einem Testspiel in der Fächerstadt gastiert hatte, kam es heute zum Gegenbesuch im Breisgau. Für den Leistungsvergleich gegen den Bundesligasechsten mischte unser Cheftrainer Christian Eichner seine Startelf kräftig durch. Robin Himmelmann stand für U20-Nationalspieler Max Weiß im Tor, vor ihm bildeten Bormuth, Kobald und Beifus die Innenverteidigung, Bauer und Herold unterstützten auf den Außenpositionen. Im Mittelfeld beackerte Nicolai Rapp das defensive Mittelfeld, während Lilian Egloff und Robin Heußer für kreative Momente im Offensivspiel sorgen sollten. Im Angriff schickte Eichner zu Beginn Mikkel Kaufmann und Bambasé Conté auf Torejagd.
Das Spiel in der Zusammenfassung
Frühe KSC-Führung
In der südbadischen Mittagssonne erwischten unsere im weißen Auswärtsdress gekleideten Karlsruher den besseren Start. Über einen Kopfball von Robin Bormuth tastete sich die Eichner-Elf das erste Mal an das Freiburger Tor heran, blieb zunächst jedoch ohne Erfolg. Im Spiel nach vorne setzte die Innenverteidigung zu Beginn mehrfach die beiden laufstarken Außenspieler Bauer und Herold mit langen Bällen in Szene, Letzterer leitete durch eine solche Aktion den Führungstreffer ein. Die Flanke unserer Nummer 20 wurde zwar abgewehrt, den Abpraller schoss Robin Heußer aus 20 Metern aber unhaltbar in die Maschen (21.).
Blau-Weiß gibt den Ton an
Nach dem Führungstreffer blieb der KSC weiterhin die spielbestimmenden Mannschaft. So markierte Kaufmann im Anschluss an ein sehenswertes Dribbling beinahe das nächste Tor, setzte die Kugel jedoch knapp links vorbei (32.). Unser dänischer Angreifer war auch an der nächsten Chance beteiligt, seine Flanke konnte Bambasé Conté unter Bedrängnis allerdings nicht einschieben (33.). Der Bundesligist trat in den ersten 45 Minuten hingegen kaum in Erscheinung. Sämtliche Torannäherungen gingen entweder deutlich über den Kasten, oder wurden frühzeitig von der aufmerksamen Abwehr unterbunden.
Freiburg gleicht aus
Zum Start in Durchgang zwei standen mit Aki Koch, Meiko Wäschenbach, Marvin Wanitzek und Louey Ben Farhat vier Akteure neu auf dem Platz. Wäschenbach ordnete sich im Mittelfeldzentrum ein, Nicolai Rapp rückte hierfür als Ersatz von Marcel Beifus in die Abwehrkette. In seiner anderen Rolle bekam der Defensivspezialist direkt etwas zu tun, konnte den Ausgleichstreffer von Maximillian Eggestein jedoch nicht mehr verhindern (52.) - 1:1. Um ein Haar gelang Freiburg der Doppelschlag, in Minute 59 verhinderte Blau-Weiß durch kollektives Verteidigen und Pfostenglück aber den Rückstand.
Youngster trifft zur erneuten Führung
Karlsruhe gab sich mit dem Remis nicht zufrieden und investierte fortan wieder mehr in den Angriff. Eichner brachte zudem Geller, Geigle (beide U23), Ben Farhat, Parduzi (beide U19) und Ersungur in die Partie. Ben Farhat, der bereits in sieben Profieinsätzen Zweitligaluft schnupperte, wurde nach wenigen Minuten beim gegnerischen Keeper vorstellig, traf zunächst aber nur das Außennetz (67.). Zwei Zeigerumdrehungen später hatte das Sturm-Talent mehr Erfolg, als er nach eigenem Ballgewinn Freiburg-Torhüter Müller verlud und zum 2:1 traf (69.).
In der Schlussphase kamen beide Teams jeweils noch einmal auf die andere Seite, doch sowohl Rapp nach einem Eckstoß (75.), als auch Makengo in Folge eines Dribblings (83.) blieb ein Treffer verwehrt.
Fazit & Ausblick
Strich drunter – Das war ein erfolgreicher Test im warmen Breisgau! In der ersten Hälfte zeigte sich Eichners Mannschaft sehr spielfreudig und hätte sich durchaus mit mehr Tore belohnen können. Nach der Pause kamen die Freiburger besser in die Partie und ließen aufblitzen, wieso die Südbadener derzeit um eine Europapokalteilnahme kämpfen, hatten es aber dennoch schwer gegen gut verteidigende Karlsruher.
Die Daten zur Partie
SC Freiburg: Müller – Kübler, Ginter (65. Schopper), Gulde (65. Günter), Makengo – Höfler, Osterhage (46. Eggestein), Beste – Philipp, Dinkci, Adamu (65. Grifo)
KSC: Himmelmann (46. Koch) – Bauer (69. Parduzi), Bormuth, Kobald, Beifus (46. Wäschenbach), Herold (69. Geigle) – Egloff (46. Wanitzek), Rapp, Heußer (69. Geller) – Conté (69. Ersungur), Kaufmann (46. Ben Farhat)
Endstand: 1:2
Tore: Eggestein (52.) | Heußer (21.), Ben Farhat (69.)
Schiedsrichter: Martin Wilke
Ort: Trainingsplatz am Europa-Park Stadion











