Testspiel in Hoffenheim

Testspiel-Niederlage gegen die TSG

Spielberichte

Länderspielpause bedeutet beim KSC stets: Testspielzeit! Dieses Mal ging es unter Ausschluss der Öffentlichkeit ins Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim. Die zu hoch ausgefallene 4:2-Niederlage beim Bundesligisten könnt ihr hier im Nachbericht nachlesen.

Christian Eichners Taktik

Cheftrainer Christian Eichner schickte eine Mischung aus Stammspielern und bisherigen Ersatzspielern ins Rennen. Im Tor übernahm Robin Himmelmann, die Abwehrkette vor ihm bildeten Marcel Franke in der Zentrale, Marcel Beifus und Paul Scholl. David Herold und U19-Akteur Niklas Behr übernahmen die Außenbahnen. Meiko Wäschenbach positionierte sich vor der Abwehr, während Marvin Wanitzek und Robert Geller die Achterpositionen bespielten. Das Sturmduo bildeten Fabian Schleusener und Neuzugang Shio Fukuda.

Das Spiel in der Zusammenfassung

In den ersten Minuten kam bei strahlendem Sonnenschein in Hoffenheim kein Testspielcharakter auf. Beide Teams gingen ins frühe Pressing, die Zweikämpfe wurden von Beginn an intensiv geführt. Die erste Torannäherung ließ nicht lange auf sich warten, der Distanzschuss von Geller ging jedoch knapp vorbei (2.). Und wir blieben zu Beginn die offensiv auffälligere Mannschaft. Nach schöner Kombination über Geller und Wanitzek kam Fukuda von der Strafraumkante zum Abschluss, ein Hoffenheimer bekam aber im letzten Moment noch den Fuß dazwischen (7.).

Wanitzek per Freistoß zum Ausgleich

Trotz gutem Start ging dann die TSG in Führung. Nach einer schnellen Kombination im Mittelfeld stand Hennrich plötzlich relativ blank im Strafraum. Beifus konnte den ersten Abschluss noch abblocken, doch der Ball ging direkt zurück zum Hoffenheimer, der nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste. Das 0:1 aus KSC-Sicht (11.).

Nach einer kurzen Druckphase unserer Gastgeber meldeten sich die heute in ganz weiß gekleideten Karlsruher wieder an. Geller holte einen Freistoß aus halblinker Position heraus. Wanitzek trat an und versenkte den Standard aus guten 25 Metern Torentfernung sehenswert im langen Eck - 1:1, 20. Minute.

Himmelmann bärenstark

Das Spiel wurde immer schneller! Nur kurz nach dem Ausgleich kam Mokwa Ntusu aus zwölf Metern zum Abschluss, doch Himmelmann im Tor riss im letzten Moment die Pranke hoch. Auch nach der folgenden Ecke war unsere Nummer 30 gefordert, parierte den Kopfball von Fernandes aus kurzer Distanz aber erneut bärenstark (22.). Und Himmelmann blieb im Fokus! Auch bei der Doppelchance von Lemperle und Reisig agierte der erfahrene Schlussmann stark und parierte gleich doppelt sehenswert (27.).

Der Bundesligist blieb in der Folge die aktivere Mannschaft, kam aber zunächst nicht mehr gefährlich vor das KSC-Tor. Es war dann ein Schnittstellen-Pass auf Lemperle, der die KSC-Defensive aushebelte. Aus halbrechter Position blieb der Hoffenheimer eiskalt und knallte den Ball zum 2:1 in die Maschen (40.). So ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Drei Wechsel zur Pause

Den zweiten Durchgang begann Christian Eichner mit drei Personalwechseln. Leon Opitz feierte sein KSC-Debüt und übernahm von Herold, zudem ersetzte Nicolai Rapp in der Defensivzentrale Franke und Andreas Müller übernahm von Wäschenbach. Und wir hatten auch direkt das Heft des Handelns in der Hand und setzten uns dauerhaft tief in der Hoffenheimer Hälfte fest. Am Ende war es dann eine schöne Kombination über die linke Seite, die U19-Akteur Niklas Behr am zweiten Pfosten nach einem cleveren Querpass zum 2:2 einnetzte (54.).

Durch den erneuten Ausgleich wachten die Hoffenheimer jedoch wieder auf. Aber einmal mehr war Himmelmann beim Abschluss von Mokwa Ntusu Endstation (58.). Kurz darauf brachte Eichner mit Egloff, Simic, Ersungur und Jung erneut frische Kräfte. Durch die Wechsel und eine anberaumte Trinkpause ging in dieser Phase der Spielfluss des eigentlich sehr intensiven und ansehnlichen Testspiels ein Stück weit verloren.

Doppelschlag kurz vor Schluss

Den vermeintlichen Schlusspunkt setzte dann jedoch die TSG rund zehn Minuten vor dem Ende. Benjamin wurde rechts im Sechzehner angespielt und konnte trotz eigentlich guter Strafraumbesetzung relativ freistehend abschließen. Er ließ Himmelmann mit seinem wuchtigen Rechtsschuss keine Chance - 3:2, 81. Minute. Die größte Chance auf den Ausgleich hatte Simic, der eine starke Jung-Flanke nur um Zentimeter verpasste (86.). Dem KSC gingen in der Endphase dann etwas die Kräfte aus, sodass Bebou kurz vor Vorschluss sogar noch das 4:2 erzielen konnte (89.), was dem Spielverlauf jedoch eigentlich nicht gerecht wurde.

Fazit & Ausblick

Am Ende eine zu hohe Niederlage beim ambitionierten Bundesligisten! Das Team von Cheftrainer Christian Eichner hat jetzt drei Tage zum Durchschnaufen! Ab Montag beginnt dann die Vorbereitung auf das kommende Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (Samstag, 13. September, 13:00 Uhr).

Die Daten zur Partie

Karlsruher SC: Himmelmann - Beifus, Franke (46. Rapp), Scholl (82. Kaiser) - Herold (46. Opitz), Wäschenbach (46. Müller), Wanitzek (82. Laghrissi), Geller (61. Egloff), Behr (61. Jung) - Schleusener (61. Simic), Fukuda (61. Ersungur)

Ergebnis: 4:2
Tore: Hennrich (11.), Lemperle (40.), Benjamin (81.), Bebou (89.) | Wanitzek (20.), Behr (54.)
Gelbe Karten: -
Schiedsrichter: Tobias Reichel
Ort: Dietmar-Hopp-Stadion


Match
Center