DFB, DFL Stiftung und Proficlubs

Gemeinsam für mehr Sport an der Schule

KSC TUT GUT.

Bewegung ist ein Schlüssel für Gesundheit und Wohlbefinden. Gerade für junge Menschen braucht es deshalb verlässliche Bewegungsangebote. Mit dem wachsenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung stehen Schulen vor der Aufgabe, Kinder ganzheitlich zu fördern. Dafür machen sich der DFB, seine Landesverbände, die DFL Stiftung und die Clubs aus dem deutschen Profifußball gemeinsam stark. 

Die Neustrukturierung der sozialen Dachmarke KSC TUT GUT. setzt bewusst einen neuen Schwerpunkt: aus der Säule Bildung wird Bewegung. Mit unseren Bewegungsprojekten wollen wir die Schulen in der Region mit dem bundesweit greifenden gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung (ab dem kommenden Schuljahr) unterstützen. 

Hannes Wolf, DFB-Direktor Nachwuchs, Training und Entwicklung, betont: „Wir brauchen ein gutes Sportangebot in unserer Gesellschaft, das ist ein wichtiger Teil des Großwerdens. Einfachheit ist dabei an Schulen der Schlüssel, vor allem in der Organisation, damit die Umsetzung leicht möglich ist. Die Kinder müssen mehr spielen, wir Erwachsenen weniger reden. Das 3 gegen 3 ist kein Zaubermittel, aber es ist die beste Möglichkeit für Kinder, Sport zu treiben. Nur Spielen bildet Ganzheitlichkeit ab.“ 

Die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga engagieren sich über „Bundesliga bewegt“ schon seit vielen Jahren verstärkt an Schulen und Kitas. Das Angebot richtet sich gezielt an benachteiligte Kinder und schafft niedrigschwellige, hochwertige und regelmäßige Bewegungsmöglichkeiten direkt im Lebensumfeld. Auch der KSC ist seit 2022 ein Teil von „Bundesliga bewegt“. In Kooperation mit der Kita „Kleinen Giganten“ fördert KSC TUT GUT. Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren auf dem Soccercourt des KSC. Eine 60-minütige Einheit voller Spaß, Teamgeist und Bewegung. Auch im Rahmen von „KSC macht Schule“ engagiert sich KSC TUT GUT. und schafft an Schulen in der Region ein zusätzliches bedarfsgerechtes Bewegungsangebot, angepasst an die Kinder vor Ort. 

Franziska Fey, Vorstandsvorsitzende der DFL Stiftung, sagt: „Sport und Bewegung sind für junge Menschen unverzichtbar. Sie fördern die körperliche, soziale sowie geistige Entwicklung und schaffen gleichzeitig Räume für Teilhabe, Begegnung und gegenseitiges Verständnis. Mit ihrem Engagement, ihrer Reichweite, und ihren großen Netzwerken sind die Proficlubs geschätzte Partner vor Ort, übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und sichern gleichzeitig die sportliche Basis von morgen.“ 

Der DFB und die Landesverbände wollen Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen auch im Amateurbereich deutlich ausbauen, um die Potenziale der Schulen und des organisierten Breitensports mit seinen knapp 24.000 Fußballvereinen bestmöglich zu verknüpfen und zu aktivieren. Im Rahmen des DFB-Programms „Gemeinsam am Ball“ sind aktuell mehr als 1.000 Fußball-AGs offiziell registriert. Auch hier ist die Tendenz steigend.  

Das verstärkte Engagement des Fußballs hat einen konkreten gesellschaftlichen Hintergrund. Nach Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO sollten sich Kinder und Jugendliche mindestens eine Stunde am Tag sportlich bewegen. Tatsächlich erfüllen laut Robert Koch-Institut in Deutschland nur 22,4 Prozent der Mädchen und 29,4 Prozent der Jungen im Alter von drei bis 17 Jahren diese Vorgabe. Eine Krankenkasse-Studie hat herausgearbeitet, dass mehr als 300.000 der Sechs- bis 18-Jährigen signifikante motorische Entwicklungsstörungen aufweisen – ein Anstieg um 64 Prozent seit dem Jahr 2008.  

Mit seinen vielfältigen Bewegungsprojekten leistet der KSC hierzu einen aktiven Beitrag und setzt sich im Rahmen seiner sozialen Dachmarke KSC TUT GUT. gezielt dafür ein, Kindern und Jugendlichen in der Region mehr Bewegung im Alltag zu ermöglichen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Schulen und Partnern in der Region stärkt der KSC nachhaltige Strukturen und unterstreicht sein Engagement für gesellschaftliche Verantwortung und Chancengleichheit. 


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