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Treffsicherer Kapitän, die kleinste Großstadt Deutschlands und das heißeste Duo der 2.Liga - Die Fakten-11 zum Auswärtsspiel in Kaiserslautern liefert wie immer jede Menge Stammtischwissen!
5 Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurden in der Heimspielstätte der Roten Teufel ausgetragen. Unter anderem auch die Achtelfinalpartie des späteren Weltmeisters Italien gegen Australien.
8-mal war KSC-Kapitän Marvin Wanitzek bereits im Jahr 2026 erfolgreich. Einzig allein Harry Kane hat in diesem Kalenderjahr in den ersten beiden deutschen Profiligen mehr Tore geschossen (11 Tore).
9 Treffer konnte die Elf von Christian Eichner in den vergangenen drei Zweitligapartien verbuchen. Alle davon wurden entweder von Marvin Wanitzek oder Louey Ben Farhat erzielt.
12 Pflichtspiele absolvierte KSC-Mittelfeldspieler Nicolai Rapp für den 1. FC Kaiserslautern in der Saison 2022/23, ehe er sich vor etwas über zwei Jahren den Badenern anschloss.
42 der 68 Pflichtspiele zwischen dem KSC und FCK fanden in der Bundesliga statt – letztmals gemeinsam erstklassig waren die beiden Bundesliga-Gründungsmitglieder in der Saison 1997/98.
55 Tore erzielte Philipp Hofmann insgesamt in der 2. Bundesliga für den Karlsruher SC und den 1.FC Kaiserslautern. Aktuell steht der Torjäger beim VFL Bochum unter Vertrag, unserem Gegner am 34. Spieltag.
66,95 Kilometer Luftlinie trennen die beiden Städte. Es ist somit die kürzeste Auswärtsfahrt, die unsere Mannschaft in der laufenden Saison antreten muss.
172-mal lief der aktuelle Geschäftsführer Sport des 1.FC Kaiserslautern Thomas Hengen für den Karlsruher SC und den 1.FC Kaiserslautern auf. Im DFB-Pokalfinale 1996 stand er über die volle Spielzeit für den FCK auf dem Platz, als die beiden Teams aufeinandertrafen.
Im Jahr 1276 wurden die Namensrechte der Stadt Kaiserslautern verliehen. Damit feiert die Stadt in diesem Jahr 750-jähriges Jubiläum.
Mit rund 48.000 Soldaten und Familienangehörigen ist die Kaiserslautern Military Community (KMC) der größte US-Stützpunkt außerhalb der USA.
100.426 Einwohnerzählt die Stadt Kaiserslautern und ist somit die kleinste Großstadt Deutschlands.
"Einfach ein super Spiel!"
Vorberichte
von Jan Hoffmann
Spürt ihr dieses Kribbeln? Es ist Derby-Zeit! Am Sonntag geht es für unsere Blau-Weißen auswärts gegen den 1. FC Kaiserslautern. Gemeinsam mit Cheftrainer Christian Eichner blicken wir auf die Karlsruher Ausgangslage und die 69. Edition des Südwest-Derbys.
Offene Rechnung
„So nah und doch so fern“ hätte die Überschrift nach dem Derby-Hinspiel im Oktober lauten können. Auf einen 0:2-Rückstand fand unser KSC in Person von Fabian Schleusener und Lilian Egloff die perfekte Antwort und schnupperte in der Nachspielzeit sogar am Derbysieg. Statt eines KSC-Siegtreffers konterten die Pfälzer unsere Blau-Weißen aber aus und FCK-Kapitän Marlon Ritter traf mitten ins Herz aller KSC-Fans zum 2:3-Endstand. „Das Hinspiel hat insgesamt Lust auf mehr gemacht, doch leider waren wir in den letzten zwei, drei Minuten zu sehr darauf aus, das Spiel zu gewinnen. Das hat wehgetan!“, blickt Cheftrainer Christian Eichner zurück.
Die bittere Niederlage ist inzwischen natürlich längst abgehakt, die Rechnung jedoch noch nicht beglichen. Damit das gelingt, bedarf es gemäß unseres Coaches einer guten Mischung aus Derbyfieber und klarem Kopf: „Wir müssen schauen, dass wir bei aller Emotion inhaltlich bleiben.“ Der Fußballlehrer fügt an, dass „wir in einer sehr ordentlichen Verfassung sind und uns punktetechnisch an den Gegner heransaugen wollen“.
Beim Blick auf die Kontrahenten aus der Pfalz erwartet Christian Eichner „einen aggressiven Gegner mit Spielern, die dir in jeder Aktion Probleme bereiten können und ein emotionales Rund“, typisch Betzenberg eben. Genau diese Faktoren sollen bei Eichner und seiner Mannschaft die berühmten extra Prozentpunkte freisetzen. „Ich finde es einfach ein super Spiel“, freut sich der Karlsruher Übungsleiter und erklärt weiter: „Ich liebe die Spiele zuhause und ich liebe sie auswärts, das hat einen besonderen Reiz!“ Das Geist des Derbys machte sich derweil auch bei der Mannschaft breit, die laut ihrem Trainer „schon den ein oder anderen Derby-Moment in der Trainingswoche gezeigt hat“.
Aus rein sportlicher Sicht stellt das Südwest-Derby das Duell zweier Tabellennachbarn auf Rang sieben und acht dar. Die Aufstiegsträume des FCK haben sich nach den Rückrundenniederlagen gegen die direkte Konkurrenz aus Elversberg (1:3), Darmstadt (0:4) und Paderborn (1:2) wohl ausgeträumt, die Wertigkeit des kommenden Spiels wird dadurch jedoch nicht minder.
Das Stadion
Wir freuen uns auf einen ausverkauften Gästeblock! Somit fahren 4.734 Blau-Weiße auf den Betzenberg, um unseren Club beim Derby zu unterstützen. Vielen Dank für den Support! Alles Wichtige zu Anreise und Einlass lest ihr in den Auswärtsinfos.
Unser Personal
Nachdem Robin Himmelmann unsere etatmäßige Nummer eins aufgrund einer Gelbsperre beim 3:3 gegen Dresden vertrat, kehrt Hansi Bernat am Wochenende wieder zwischen die Pfosten zurück.
Auf der Ausfallliste steht neben den beiden länger verletzen Marcel Beifus (Reha nach Knie-OP) und Eymen Laghrissi (Reha nach Schulter-OP) noch der erkältete Mateo Kritzer.
Am 26. Spieltag war unser KSC im Südwest-Derby zu Gast auf dem Betzenberg. Im Spielbericht gibt es die 0:3-Niederlage zum Nachlesen.
Christian Eichners Taktik
Nach sieben Punkten aus den vorherigen drei Partien sah der Karlsruher Cheftrainer wenig Anlass für Veränderung. Einzig Stammtorwart Hans Christian Bernat kehrte nach abgesessener Gelbsperre wieder in die Startelf zurück. Vor ihm agierte die Mannschaft erneut im 5-3-2 rund um die in den Vorwochen stark aufspielenden Marvin Wanitzek im zentralen Mittelfeld und Louey Ben Farhat im Sturm. Routinier Robin Himmelmann, der gegen Dresden sein Pflichtspieldebüt für den KSC feiern konnte, nahm diese Woche wieder auf der Bank Platz. Ersatztorhüter Aki Koch rotierte dafür aus dem Kader.
Das Spiel in der Zusammenfassung
Früher Dämpfer für Blau-Weiß
Pünktlich um 13:30 Uhr pfiff Schiedsrichter Tobias Stieler das 69. Südwest-Derby an. Die KSC-Elf startete energiegeladen in die Partie. Unterstützt von fast 5.000 Gästefans gehörte die erste Chance den Badenern. Bereits in der 2. Spielminute hatte Kapitän Marvin Wanitzek den ersten gefährlichen Abschluss der Partie, der das Tor nur knapp verfehlte. Quasi im Gegenzug waren es jedoch die Gastgeber, die in Führung gingen. Nach Ballverlust im Spielaufbau schaltete das Team von Torsten Lieberknecht schnell um. Hans Christian Bernat konnte zunächst zweimal stark parieren, war beim Nachschuss von Semih Sahin jedoch machtlos (3.). Nach knapp 12 Minuten gab es die nächste Torannäherung für den KSC. David Herold tankte sich über die linke Seite durch, seine Hereingabe konnte jedoch von Lauterns Kim entschärft werden.
Effizienter FCK erhöht
Eine knappe Viertelstunde war gespielt, da erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Bei einem Freistoß von FCK-Kapitän Marlon Ritter, den Bernat nur nach vorne abwehren konnte, stand Mergim Berisha richtig und konnte den Ball über die Linie drücken (14.). Die Eichner-Elf brauchte einige Minuten, um sich von dem Schock der beiden frühen Gegentore zu erholen. So waren es in den kommenden Minuten weiterhin die Hausherren, die sich kleinere Chancen herausspielten, allerdings ohne dabei zwingend zu werden.
Nach den ereignisreichen ersten 20 Spielminuten flachte das Spielgeschehen etwas ab. Zwar waren die Karlsruher bemüht und hatten in der Folge mehr Ballbesitz, jedoch gelang es ihnen nicht ihre Angriffe vernünftig zu Ende zu spielen und sich vor das Tor von FCK-Keeper Julian Krahl zu kombinieren.
Eingestellter Support
Nach rund 30 gespielten Minuten kam es im Auswärtsblock zu einem Einsatz der Rettungsanitäter. Daraufhin wurde der Support von beiden Fanseiten für mehrere Minuten eingestellt. An dieser Stelle wünschen wir dem Betroffenen gute Besserung.
Kurz vor der Halbzeit war unser dänischer Schlussmann bei einem Kopfball von Paul Joly zur Glanzparade gezwungen und konnte Schlimmeres verhindern (42.). Wie bereits gegen Dresden lief die Mannschaft von Christian Eichner nach den ersten 45 Minuten einem Zwei-Tore Rückstand hinterher.
Frischer Wind in der Offensive
Christian Eichner reagierte nach der ersten Halbzeit mit einem Doppelwechsel. Leon Opitz und Fabian Schleusener kamen für Christoph Kobald und Roko Simic ins Spiel. Damit gab es die nächste Parallele zum Spiel gegen Dresden, als ebenfalls nach der Halbzeit auf eine Viererkette umgestellt wurde. Die erste Chance nach Wiederanpfiff gehörte allerdings den Gastgebern. Mergim Berisha wurde mit einem langen Ball auf die Reise geschickt und traf mit seinem Heber über Bernat nur das Gebälk (57.). Der ehemalige Nationalspieler wäre jedoch ohnehin im Abseits gestanden. Kurz darauf wurde Louey Ben Farhat im Strafraum per Hereingabe gefunden, sein Abschluss konnte jedoch geblockt werden (58.).
Erneuter Doppeltausch
Um die Stundenmarke herum wechselte der KSC erneut, Rapp und Egloff kamen für Burnic und Kwon. Durch die Einwechslungen agierten unsere Jungs in blau-weiß offensiver und wollten sichtlich den Anschlusstreffer erzielen. In Folge des Offensivdrangs kamen die Lauterner allerdings das ein ums andere Mal zu Möglichkeiten nach Kontern, vor allem über ihre rechte Seite. In der 77. Spielminute ergab sich wieder eine Möglichkeit für unsere Jungs aus Baden. Im Anschluss an eine Ecke von Marvin Wanitzek, fiel die Kugel knapp 17 Meter vor dem Tor Lilian Egloff vor die Füße. Dessen satter Schuss wurde jedoch abgeblockt.
Wenn du es vorne nicht machst...
Kurz vor Ende der regulären Spielzeit kam die Eichner-Elf zu einer Doppelchance auf den Anschlusstreffer. Zunächst scheiterte Schleusener nach Hackenvorlage von Opitz an Krahl. Unmittelbar danach traf Louey Ben Farhat im Strafraum aus der Drehung nur die Latte.
In der vierten Minute der Nachspielzeit konnten die Pfälzer auf 3:0 erhöhen. Nach einem Ballverlust am eigenen Sechzehner wurde der freistehende Mahir Emreli gefunden, der die Kugel flach ins Tor schoss.
Fazit & Ausblick
Nach einer schwachen Anfangsviertelstunde mit zwei Gegentoren muss sich unsere Elf im Südwest-Derby dem 1.FC Kaiserslautern geschlagen geben. Trotz stetiger Bemühungen gelang es der Mannschaft nicht, den Abstand zu verkürzen und nochmal heranzukommen. Am nächsten Freitag im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth hat das Team die Chance auf Wiedergutmachung.
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26. Spieltag
Begegnung
Ergebnis
Datum/ Uhrzeit
:
2:3
14.03.2026 13:00:00h
:
1:1
13.03.2026 18:30:00h
:
3:0
15.03.2026 13:30:00h
:
1:1
14.03.2026 20:30:00h
:
2:0
13.03.2026 18:30:00h
:
2:2
15.03.2026 13:30:00h
:
1:0
14.03.2026 13:00:00h
:
2:2
14.03.2026 13:00:00h
:
6:0
15.03.2026 13:30:00h
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