Blitz-Tor, Funky Pee, Fahrräder und mehr…
Zum Start in die Rückrunde gegen Münster präsentieren wir euch in der Fakten-11 die geballte Ladung Stammtischwissen. Lesen bildet!
0:0 endete unser allererstes Auswärtsspiel in Münster. In der Premieren-Saison der Bundesliga 1963/64 kam die Sommerlatt-Elf nicht über ein Remis bei den Westfalen hinaus. Am Ende der Saison stieg der SC Preußen als Vorletzter aus der Eliteliga ab. Für die Schwarz-Weiß-Grünen ist es bis heute die einzige Spielzeit in der Bundesliga.
1-stimmig wurde der ehemalige Nationalspieler Christian Pander vom Aufsichtsrat zum neuen Präsidenten von Preußen Münster gewählt. Pander ist in Münster geboren und spielte einst in der SCP-Jugend, bevor er später für Schalke 04 und Hannover 96 auflief. Doch auch zu seinen Bundesliga-Zeiten blieb der Freistoßspezialist seiner Heimatstadt treu und veröffentlichte unter dem Rapper-Namen „Funky-Pee“ mit Freunden aus Münster einige Songs. In „Meine Story“ behandelt er seine fußballerischen Anfänge und den Traum, das Preußenstadion zu „rocken“. Hört mal rein: Der Song!
2 Jahre lang waren der schwarze Schwan Petra und ein weißes Tretboot in Form eines Schwanes das Traumpaar vom Münsteraner Aasee. Eines Mai-Tages im Jahre 2006 erschien Petra auf dem westfälischen See und wich fortan dem Tretboot nicht mehr von der Seite. Bei Annäherungsversuchen an das Boot reagierte der Schwan mit Drohgebärden, was Verhaltensbiologen als Zeichen der Zuneigung zum großen Plastikschwan werteten. Die Liaison dauerte zwei Jahren und überstand auch die Winterzeit, doch 2009 verschwand Petra spurlos vom Aasee und tauchte erst vier Jahre später in einer Osnabrücker Storchen-Betreuungsstation wieder auf.
3 eiserne Käfige sind an der Außenseite des Turms der Münsteraner Lambertikirche angebracht. In den Körben wurden im Jahre 1535 die Leichen dreier Anführer der Wiedertäufer, einer damaligen radikalreformatischen Bewegung, zur Schau gestellt. Diese Praxis war im Mittelalter nicht unüblich und sollte alle unruhigen Geistern vor Schandtaten abschrecken. Die Eisen-Käfige sind auch heute noch, ohne Inhalt wohlgemerkt, am Lamberti-Kirchturm angebracht.
8 Siege, 4 Remis, 1 Niederlage – So lautet unsere Bilanz gegen Preußen Münster. Das Aufeinandertreffen in der Hinrunde konnte die Eichner-Elf durch Treffer von Louey Ben Farhat, Marvin Wanitzek und Lilian Egloff mit 3:2 für sich entscheiden.
12 Sekunden waren erst gespielt, als Louey Ben Farhat am 29. Spieltag der Saison 2024/25 sein erstes Profi-Tor erzielte. Der Gegner war, wie soll es auch anders sein, der SC Preußen Münster. Am kommenden Wochenende könnte der Angreifer in Münster nach seiner Verletzungspause das Comeback feiern, hoffentlich auch wieder mit eigenem Treffer.
13 Zweitliga-Heimspiele, nur eine Niederlage. So lautet die aktuelle Quote der Münsteraner im LVM-Preußenstadion. Der Begriff „Heimmacht“ ist jedoch in Anführungszeichen zu setzen, denn acht der Partien endeten unentschieden. Ein Blick auf die Auswärtsspiele verrät, dass der SCP insgesamt nur zwei der vergangenen zehn Zweitliga-Duelle gewinnen konnte.
26,8 Jahre alt ist ein Preußen Münster-Spieler im Schnitt. Die Adler stellen damit den ältesten Kader der 2. Bundesliga. Unsere Blau-Weißen sind indes mit 24,3 Jahren hinter dem 1. FC Nürnberg das zweitjüngste Team der Liga.
2010 erschien der Song „Calling“ von der Alternative-Rock-Band Donots. Zur Saison 2011/12 formten die bekennenden Fußballfans den Song zur Torhymne von Preußen Münster um. Im Zuge des Zweitliga-Aufstiegs 2024 wurde aus dem kurzen Einspieler mit der Unterstützung von „Münster 4 Life“ und dem Sänger „Maverick“ ein ganzer Song. Hier könnt ihr reinhören!
2014 Zweikämpfe gewannen die Preußen-Spieler in der laufenden Saison. Damit sind die Münsterländer die Zweikamp-Könige der Liga, während unser KSC mit 1672 erfolgreichen Duellen auf Rang 15 dieser Liste rangiert.
500.000 Fahrräder gibt es in Münster. Damit gibt es in der Studentenstadt knapp 180.000 Zweiräder mehr als Einwohnende. Der ADFC zeichnete die Stadt aufgrund der fahrradfreundlichen Verkehrsführung und zahlreichen Stellplätze als Fahrradhauptstadt Deutschlands aus, Karlsruhe schaffte es auf Platz zwei.











