Spielplan

Bierpipeline, ein schnelles Wiedersehen und der schnellste Spieler der Liga!

Vorberichte von Luca Thomas

Der längste Solarbunker der Welt, erster Pokalsieg und ein schnelles Wiedersehen! All das erfahrt ihr in der Fakten-11 vor dem Duell gegen den FC Schalke 04. 

Fabian Schleusener beim Jubeln

9-mal trafen die beiden Traditionsvereine in der 2. Bundesliga aufeinander. Die Bilanz: 5 Siege für den KSC, 1 Sieg für Schalke und 3 Unentschieden.

16 Länderspiele für Bosnien und Herzegowina absolvierte Dzenis Burnic bereits. Am kommenden Sonntag trifft der Karlsruher Mittelfeldspieler mit Edin Dzeko auf seinen Kapitän in der Nationalmannschaft. Der Schalker Abwehrchef Nikola Katic läuft ebenfalls für die bosnische Nationalmannschaft auf. Nach dem die drei Spieler am vergangenen Dienstag die erfolgreiche Qualifikation für die Weltmeisterschaft feiern konnten, gibt es nun das schnelle Wiedersehen.

17 Jahre ist es her, als Edin Dzeko zuletzt gegen den KSC spielte. Damals noch in der Bundesliga, in der Saison 2008/09, als er mit dem VfL Wolfsburg Deutscher Meister wurde.

Erst 24 Gegentore musste die Mannschaft von Miron Muslic in dieser Saison hinnehmen. Damit stellen die Schalker die statistisch beste Defensive der 2. Bundesliga.

36,39 km/h brachte Schalkes Bryan Lasme in dieser Spielzeit auf den Rasen. Kein anderer Spieler wurde in dieser Saison mit einer höheren Geschwindigkeit geblitzt als der Franzose. Aktuell fehlt der Stürmer den Schalkern allerdings mit einer Knieverletzung.

90.+ 3: In dieser Spielminute erzielte KSC-Torjäger Fabian Schleusener im Hinspiel den 2:1- Siegtreffer und sicherte dem Team damit die drei Punkte.

1955 gewann Karlsruhe das Finale des DFB-Pokals gegen Schalke 3:2 und wurde erstmals Pokalsieger. Durch zwei späte Tore von Kurt Sommerlatt und Oswald Traub ging der Pokal nach Karlsruhe.

5.800 m² umfasst der längste Solarbunker der Welt in Gelsenkirchen. Auf einem ehemaligen Kohlebunker des Stahlwerks „Schalker Verein“ erzeugt diese Anlage erneuerbare Energie. Unter anderem wird Gelsenkirchen auch als „Solarstadt“ bezeichnet.

52.000 Liter Bier werden in den Katakomben der Veltins-Arena gelagert. Über eine in Europa einzigartige, fünf Kilometer lange Bierpipeline wird das Bier an die Kioske in der Arena geleitet und von dort in die Becher der Fans.

61.834 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten die Schalker Veltins-Arena im Schnitt in den bisherigen 13 Heimspielen der laufenden Saison. Damit stellen die Königsblauen den Bestwert der 2. Bundesliga in dieser Kategorie.

210.000 Mitglieder hat der FC Schalke 04. Damit liegt der Verein aus dem Ruhrpott auf Platz sechs der mitgliederstärksten Vereine weltweit und auf Platz drei in Deutschland hinter dem FC Bayern und Borussia Dortmund.

"Den Anspruch, es besser zu machen"

Vorberichte von Jan Hoffmann

Am Ostersonntag gastieren unsere Blau-Weißen bei Liga-Primus Schalke 04. Gemeinsam mit unserem Cheftrainer Christian Eichner blicken wir auf das anstehende Kräftemessen und die blau-weiße Ausgangslage.

Eichner bei der PK

Zu Gast beim Tabellenführer

Die letzte Länderspielpause ist geschafft, unsere Nationalspieler waren erfolgreich und blieben verletzungsfrei. Hyeokkyu Kwon ist bereits wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen, Louey Ben Farhat, Rafael Pinto Pedrosa und der frisch für die WM qualifizierte Dzenis Burnic stoßen morgen dazu.

Zurück im Zweitliga-Alltag starten wir in die Schlussphase der Saison. „Es warten interessante Gegner, jeder mit seinem eigenen Reiz“, blickt Christian Eichner auf die Kontrahenten der kommenden Wochen. Der Startschuss fällt am Ostersonntag auf Schalke beim Tabellenführer. In der Hinrunde gab es für Blau-Weiß nach dem Last Minute-Tor von Fabian Schleusener einen umjubelten 2:1-Heimsieg, in den Wochen danach war die Punkteausbeute jedoch mau. „Aus Sicht der Spieler braucht es eine Eigenmotivation, denn wir wissen wie wenig Punkte wir da geholt haben“, so Eichner zu den sechs sieglosen Partien zum Ende der Hinserie. Unser Cheftrainer fügt im Hinblick auf die wenigen Siege gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel an: „Ich erhoffe mir, dass die Kabine Lust hat und den Anspruch, es besser zu machen.“

Das Stadion

4.445 KSC-Fans verlegen den Osterbrunch in den Gästeblock der Arena auf Schalke. Wir freuen uns auf die zahlreiche Unterstützung!

Das Personal

Während David Herold nach abgesessener Gelbsperre in unser Aufgebot zurückkehrt, müssen wir auf Nicolai Rapp aufgrund seiner fünften Gelben verzichten. Außerdem fehlt noch das verletzte Quartett bestehend aus Marcel Beifus (Knorpelschaden), Lilian Egloff (Muskelfaserriss), Eymen Laghrissi (Schulterverletzung) und Ali-Eren Ersungur (Kapselverletzung). Entwarnung gibt es hingegen bei Marvin Wanitzek. Zwar setzte unser Kapitän aufgrund einer Erkältung im Training aus, wird morgen aber wieder auf dem Platz erwartet.

Die Lage in Liga 2

Samstag, 13:00 Uhr:
1. FC Magdeburg (17.) – VfL Bochum (10.)
1. FC Kaiserslautern (7.) – Fortuna Düsseldorf (11.)
DSC Arminia Bielefeld (15.) – SV Darmstadt 98 (4.)

Samstag, 20:30 Uhr:
SG Dynamo Dresden (12.) – Hertha BSC (6.)

Sonntag, 13:30 Uhr:
Holstein Kiel (16.) – SC Preußen Münster (18.)
Hannover 96 (5.) – SV Elversberg (2.)
SpVgg Greuther Fürth (14.) – SC Paderborn 07 (3.)
FC Schalke 04 (1.) – KSC (8.)
Eintracht Braunschweig (13.) – 1. FC Nürnberg (9.)

Knappe 0:1-Niederlage gegen Schalke

Spielberichte von Luca Thomas

Am 28. Spieltag gastierte der Karlsruher SC beim FC Schalke 04. Die knappe Auswärtsniederlage gibt es im Spielbericht zum Nachlesen.

Stephan Ambrosius am Ball

Christian Eichners Taktik

Drei Veränderungen nahm KSC-Cheftrainer Christian Eichner im Vergleich zum letzten Pflichtspiel vor der Länderspielpause vor. Nach abgesessener Gelbsperre startete Dauerläufer David Herold wie gewohnt auf der linken Abwehrseite. Zudem rückten Andreas Müller für den gesperrten Nicolai Rapp und Fabian Schleusener für Roko Simic in die erste Elf der Badener. WM-Fahrer Dzenis Burnic spielte beim KSC wieder im zentralen Mittelfeld. Seine Kollegen aus der bosnischen Nationalmannschaft Nikola Katic und Edin Dzeko fehlten den Schalkern am Ostersonntag verletzungsbedingt.

 

Das Spiel in der Zusammenfassung

Annäherungen auf beiden Seiten

Pünktlich um 13:30 Uhr am Ostersonntag pfiff der Unparteiische Richard Hempel die Partie an. Kurz darauf näherte sich der KSC in Person von Louey Ben Farhat das erste Mal dem Schalker Tor an. Der tunesische Nationalspieler wurde mit einem langen Ball in die Spitze gefunden und konnte von Timo Becker in letzter Instanz gerade noch so am Torabschluss gehindert werden. In den folgenden Minuten ließen die in blau gekleideten Gastgeber das Spielgerät meist in den eigenen Reihen zirkulieren, während sich unsere Jungs zunächst zurückzogen und auf Umschaltmomente warteten. In der 10. Spielminute tauchten die Knappen das erste Mal vor Hans Christian Bernats Tor auf. Eine Hereingabe von Aouchiche rutschte durch den Karlsruher Strafraum und konnte von Abwehrchef Marcel Franke zum Eckstoß geklärt werden.

Schalker erhöhen den Druck

In der Folge konnten die Zuschauenden eine intensive Partie beobachten, die vor allem durch Zweikämpfe geprägt war. Knapp 26 Minuten waren gespielt, als die Schalker die nächste Tormöglichkeit verbuchen konnten. Nachdem sich der auffällige Adil Aouchiche erneut auf der linken Seite durchtankte, kam Dejan Ljubicic im Karlsruher Strafraum an den Ball. Dessen erster Abschluss konnte noch geblockt werden, ehe er im Nachschuss per Fallrückzieher den dänischen Schlussmann des KSC prüfte, der jedoch wenige Probleme hatte die Situation zu entschärfen.

Doppelchance für den KSC

Anschließend meldeten sich die Gäste aus Karlsruhe mal wieder an. Nach einer sehenswerten Seitenverlagerung von Andreas Müller auf Rafael Pinto Pedrosa hatte der deutsche U-19 Nationalspieler viel Zeit auf der rechten Seite und lieferte eine punktgenaue Flanke auf Dzenis Burnic, der nur das Außennetz des Schalker Tors traf (38.). Kurz vor Ende des ersten Durchgangs kamen die Karlsruher zu ihrer nächsten Möglichkeit. Wieder ließen die Schalker Pinto Pedrosa viel Zeit zum Flanken von der rechten Seite. Der Abnehmer der Hereingabe am Elfmeterpunkt hieß Fabian Schleusener, dessen Abschluss landete allerdings in den Armen von Loris Karius. Somit verabschiedeten sich beide Mannschaften torlos in die Kabinen.

Selbes Bild wie in Halbzeit eins

Ohne personelle Veränderungen ging es nach der Halbzeitpause für beide Teams weiter. Wie bereits in Durchgang Nummer eins gehörte das Spielgerät meist den Schalkern, die jedoch Probleme hatten sich hinter die letzte Kette der Karlsruher zu kombinieren. Zwar kamen die Knappen immer wieder zu Chancen, wie auch durch Karaman nach Flanke von Aouchiche (58.), blieben im Abschluss allerdings meist harmlos. Nach etwas über 60 gespielten Minuten brachte Christian Eichner frische Beine in die Partie. Louey Ben Farhat und Dzenis Burnic wurden durch Shio Fukuda und Sebastian Jung ersetzt.

Schalker mit der Führung

In der 72. Spielminute schlugen die Schalker dann aber zu. Eine Flanke von Ndiaye fand den eingelaufenen Karaman und der setzte den Kopfball unhaltbar an den Innenpfosten und von dort ins Tor der Badener. Nach dem Treffer der Schalker wechselte der KSC erneut doppelt. Kwon und Förster ersetzten Müller und Kobald. Somit ordnete sich die Elf aus der Fächerstadt von nun an im 4-4-2 auf dem Rasen an.

In den Schlussminuten waren unsere Jungs sichtlich bemüht und wollten den Ausgleichstreffer unbedingt noch erzielen, hatten jedoch Probleme sich gegen das Schalker Bollwerk Chancen zu erarbeiten. Somit gewannen die Schalker die Partie letztendlich verdient mit 1:0. Auch was Ballbesitz und Torschüsse angeht, hatten die Schalker an diesem Tag die Nase vorn.

 

Fazit & Ausblick

Nach 90 Minuten muss sich die Eichner-Elf mit 0:1 gegen den Spitzenreiter aus Gelsenkirchen geschlagen geben. Lange konnte man die null halten, letztlich konnten die Schalker jedoch einen verdienten Heimsieg einfahren. Am kommenden Freitag geht es für den KSC bereits weiter, wenn die Arminia aus Bielefeld ins Badnerland reist.

 

Die Daten zur Partie

Schalke: Karius – Becker, Ayhan, Kurucay, Ndiaye – Ljubicic (64. Gomis), El-Faouzi, Karaman (77. Bachmann), Schallenberg, Aouchiche (85. Gantenbein) – Sylla (85. Lasme)

KSC: Bernat – Pinto Pedrosa (86. Simic), Ambrosius, Franke, Kobald (77. Förster), Herold – Burnic (64. Jung), Müller (77. Kwon), Wanitzek – Ben Farhat (64. Fukuda), Schleusener

Ergebnis: 1:0

Tore: Karaman (72.)

Gelbe Karten: Karaman (20.), Gomis (68.), Ayhan (79.) | Müller (17.)

Schiedsrichter: Richard Hempel

Zuschauende: 61.838

Ort: Veltins-Arena


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