12. Spieltag
Karlsruher SC
1:2
SV Darmstadt 98
( 1:0 )
Austragungsort: BBBank Wildpark

Spieltagsinfos: KSC gegen den SV Darmstadt 98

Vorberichte

Am Samstag (13.00 Uhr, Stadionöffnung 11.30 Uhr) ist der SV Darmstadt im Karlsruher BBBank Wildpark zu Gast. Wir haben im Vorfeld alles Wichtige für den Stadionbesuch zusammengefasst.

Tribünen & Zugang
Am Samstag sind Osttribüne, Südtribüne und Nordtribüne geöffnet. Auf der Ost- und Südtribüne gibt es keine Sektorentrennung.

Dagegen ist der Zugang zur Nordtribüne (Block N1, N2 und N3) ist ausschließlich über die Friedrichstaler Allee möglich. Allen Fans mit einer Karte für die neue Nordtribüne wird dringend empfohlen, den Weg aus Richtung Schloss anzutreten. Der Zugang zur Nordtribüne befindet sich zwischen dem GRENKE-Stadion und dem Trainingsplatz 4.

Ticketsituation
Aktuell gibt es noch Stehplätze in S2, S4 und S5 sowie zusammenhängende Sitzplätze im Block O1, O2 und auf der gesamten Nordtribüne. Tickets sind bis zum Anpfiff online sowie an Heim- und Gästekasse ab 11.30 Uhr erhältlich.

Parken
Aufgrund des hohen Gästeaufkommens können leider keine Tagesparkscheine für den Birkenparkplatz verkauft werden.

KSC feiert Fusion
Passend zur Fusionswoche gibt es im BBBank Wildpark am Spieltag zwei Sammelbecher im Fusionsdesign sowie eine Fusionszeitung. Der Fanshop wartet mit Fusionsangeboten (Kalender und Fanschal) auf.

Berichterstattung
Wie gewohnt halten wir euch im Live-Ticker in der KSC-App für iOS und Android auf Ballhöhe. Nach der Partie gibt es alle Highlights und Stimmen im Video mit KSC DREI60 bei KSC TV.

Zweimal 4-4-2 im Duell

Vorberichte

Zu Teil 1 der Fusionswoche kommt der SV Darmstadt 98 in den BBBank Wildpark. Los geht die Partie am Samstagmittag um 13 Uhr. Alles Relevante rund um unseren kommenden Gegner, erfahrt ihr wie immer hier, bei "Gegner im Detail".

Zu Teil 1 der Fusionswoche kommt der SV Darmstadt 98 in den BBBank Wildpark. Los geht die Partie am Samstagmittag um 13 Uhr. Alles Relevante rund um unseren kommenden Gegner, erfahrt ihr wie immer hier, bei "Gegner im Detail".

Der Trainer:

Torsten Lieberknecht, der sein Team am liebsten in einer 4-4-2-Formation mit Doppelsechs spielen lässt, ist seit der Saison 2021/22 der hauptverantwortliche Übungsleiter beim SV Darmstadt 98. Der 49-Jährige machte bisher vor allem als Trainer von Eintracht Brauschweig auf sich aufmerksam, wo er zehn Jahre an der Seitenlinie stand und den Verein von der 3. Liga bis in die Bundesliga brachte. Nach einer weiteren Station in Duisburg landete der UEFA-Pro-Lizenz-Inhaber dann im vergangenen Sommer bei den Lilien.

Der Spitzname:

Apropos Lilien. Das ist der Rufname der Spieler des SV Darmstadt 98. Das hat geschichtliche, aber auch „örtliche“ Gründe. Seit mehr als 100 Jahren ist die silberne Lilie, wie auch im Logo des Clubs, fester Bestandteil des Wappens der Stadt Darmstadt.

Die „Hauptakteure“:

Der SV stellt aktuell mit der kicker-Durchschnittsnote von 2,91 den besten Kader der gesamten 2. Fußball-Bundesliga. Im Vergleich: Wir stehen mit 3,34 auf Rang 5. Notenbester Akteur ist Baydon Manu, der bisher alle elf Spiele absolviert und dabei viermal getroffen hat. Topscorer unserer Gäste ist Tobias Kempe mit insgesamt neun Torbeteiligungen (drei Tore, sechs Assists).

Außerdem spielt mit Marvin Mehlem ein bekanntes Gesicht bei den „Lilien“. Der 25-jährige gebürtige Karlsruher verbrachte bei uns seine Jugendzeit und absolvierte bereits im Juli 2015 – mit gerade einmal 17 Jahren – sein erstes Zweitliga-Spiel im KSC-Trikot. Zur Saison 2017/18 wechselte er dann zum SVD. In der aktuellen Spielzeit stand er bisher in jeder Partie auf dem Feld.

Mit Matthias Bader steht ein weiterer Ex-KSCler im Lilien-Kader, von 2006 bis 2014 durchlief er die KSC GRENKE aKAdemie und schnürte anschließend vier Jahre für das Profiteam seine Schuhe. In zehn von elf Spielen spielte er auf der rechten Seite der 98er durch.

Die Bilanz:

27-mal traf der KSC bisher auf den SV Darmstadt 98. Die Bilanz spricht mit 15 Siegen bei sieben Remis und fünf Niederlagen für uns. Die 55:26-Torbilanz verspricht Spektakel! Aber wir wissen natürlich, dass der Blick in die Vergangenheit noch nie Punkte erspielt hat!

Eichner: „Die Mannschaft hätte eine zwei davor verdient am Samstagmittag!“

Vorberichte

Es geht in die erste Runde unserer Fusionswoche! Wir empfangen am Samstagmittag (Anpfiff um 13 Uhr) den SV Darmstadt 98 im BBBank Wildpark. Gemeinsam mit Cheftrainer Christian Eichner blicken wir auf das Duell gegen den Tabellenzweiten voraus.

Das Spiel

Die ersten vier Teams der Zweitliga-Tabelle sind aktuell zumindest etwas enteilt. Auf Rang 2 steht dabei unser kommender Gegner aus Darmstadt, der in elf Partien bereits bärenstarke 24 Zähler eingefahren hat. „Wenn ich auf Darmstadt blicke, sehe ich alle Zutaten, die eine Mannschaft braucht, um am Ende in die 1. Bundesliga aufzusteigen“, schätzt Christian Eichner die Qualität der Lilien. „Da sind Erfahrung, Tempo, Körperlichkeit und Robustheit auf dem Platz. Da sind auch ein paar Jungs mit einer großen Spielintelligenz dabei.“ Auch einige Spieler hebt unser Cheftrainer heraus. Marcel Schuhen im Tor beispielsweise! „Er ist ein positiv Verrückter, den ich selbst noch kenne. Dann denke ich an Tobi Kempe oder Marvin Mehlem. Auch Tietz vorne drin. Da ist eine großartige Entwicklung vonstattengegangen!“

Doch bei uns ebenso! „Wir haben auch einige dieser Dinge und auch meine Mannschaft hat eine gute Entwicklung genommen. Deswegen erhoffe ich mir, dass dieses Spiel, was es vorher verspricht!“

Dabei sein im BBBank Wildpark werden auf jeden Fall 17.300 Zuschauer*innen! Denn so viele Tickets wurden für die Partie am Samstag bislang verkauft. Da erhofft sich auch Christian Eichner noch ein bisschen mehr! „Die Mannschaft hätte eine zwei davor verdient am Samstagmittag!“ Also im Ticketshop könnt ihr noch zuschlagen! Mehr Aussagen von unserem Cheftrainer findet ihr wie immer in der PK!

KSC-Personal

Bekanntlich müssen wir unsere Innenverteidigung umstellen. Marcel Franke wurde heute zum Stammzellenspender und fällt somit aus. Wer ihn im Abwehrzentrum ersetzen wird, verrät Eiche bisher jedoch noch nicht. „Das ist eine Entscheidung, die ich wieder aus dem Bauch heraus irgendwo in der Nähe der Pforzheimer Autobahn treffen werde.“

Die Lage in Liga 2

Der 12. Spieltag beginnt dem großen Hamburg-Derby zwischen St. Pauli (14.) und Tabellenführer HSV. Außerdem ist Hansa Rostock (10.) bei Greuther Fürth (17.) zu Gast. Zeitgleich mit uns empfängt Fortuna Düsseldorf (5.) den Club aus Nürnberg (16.) und in Magdeburg (15.) steigt das Aufsteigerduell mit Eintracht Braunschweig (12.). Das Topspiel am Samstagabend findet dieses Mal in Hannover (7.) statt, wo Schlusslicht Bielefeld zu Gast ist.

Zum Abschluss des Spieltags empfängt am Sonntag der Tabellendritte Paderborn den SV Sandhausen (11.), Heidenheim (4.) reist in den hohen Norden nach Kiel (9.) und Kaiserslautern (8.) empfängt Regensburg (13.).

Darmstadt entscheidet Partie mit spätem Konter für sich

Spielberichte

In einer stimmungsvollen und umkämpften Partie entschied der KSC heute die erste Halbzeit für sich, der SV Darmstadt die zweiten 45 Minuten. Durch einen schön stark ausgespielten Konter kurz vor Schluss ließen die Lilien das Pendel schließlich auf ihre Seite schlafen und nehmen so drei Punkte mit nach Hessen.

Personalie des Spiels:

Selbst in den Momenten noch vor dem Anpfiff zur Partie war es allen klar: Spieler des Spiels, ohne eine einzige Minute zu bestreiten, ist für uns unsere Nummer 28, Marcel Franke. Aufgrund einer Stammzellenspende am Donnerstag verzichtete er heute auf einen Einsatz im Duell mit dem SV Darmstadt 98 und damit auf ein Wiedersehen auf dem Platz mit seinem Ex-Verein. Wenn es um die Chance geht, ein Leben zu retten, tritt der Fußball doch auch mal in den Hintergrund.

Christian Eichners Taktik:

Um den Fußball soll es jedoch jetzt wieder gehen – und zwar um die Taktik, die Christian Eichner für die heutige Partie festlegte. Für den angesprochenen Marcel Franke trat am heutigen Tag Christoph Kobald auf. Damit kam der 25-Jährige zu seinem ersten Startelfeinsatz in der 2. Bundesliga nach über fünfmonatiger Verletzungszeit. Außer dieser Änderung gab es keine weitere im Vergleich zum vergangenen Spiel gegen Arminia Bielefeld: Das Tor hütete wie gewohnt Marius Gersbeck, die Viererkette um Kobald herum komplettierten Philip Heise, Stephan Ambrosius und Sebastian Jung auf rechts. Im Mittelfeld stellten sich Marvin Wanitzek, Tim Breithaupt, Jerôme Gondorf und Paul Nebel zur Raute auf, das Sturmduo bildeten Fabian Schleusener und Malik Batmaz.

Das Spiel in der Zusammenfassung:

Aktive Anfangsphase der Karlsruher
Die Partie des KSC in seinen dunkelblauen Sondertrikots gegen die Darmstädter in Leuchtmarker-Orange begann munter. Der erste nennenswerte Abschluss ging dabei an die Gäste, Braydon Manu versuchte es in der 2. Minute aus aussichtsreicher Position – drüber. In den ersten zehn Spielminuten zeigten sich dann aber vor allem die Hausherren aktiv und mit Zug nach vorne, einige kleinere Chancen sprangen dabei heraus. Ernst wurde es dann erst wieder in der 17. Minute, als Gersbeck gut aufpasste und Marvin Mehlem den Ball vor dem Fuß wegschnappte. Im Gegenzug: Das 1:0 für die Karlsruher! Einen fälligen Freistoß von der halblinken Seite brachte Heise punktgenau auf den Kopf von Schleusener am ersten Pfosten, der wuchtig einnickte (19.).

Großchance zum 2:0
Wenig später muss es im BBBank Wildpark eigentlich 2:0 stehen! Bei einer Dreifachchance kommen Schleusener, dann Batmaz und letztendlich Jung zum Abschluss, doch jedes Mal kann ein Darmstädter gerade noch auf der Torlinie klären (27.). Auch zehn Minuten später zeigte der KSC wieder eine schöne Kombination: Batmaz ließ auf der linken Seite den kurz abwesend wirkenden Pfeiffer stehen und legte ab zu Schleusener am Fünfmeterraum, doch die halbhohe Flanke war für den 30-Jährigen nicht sauber zu verwerten. Die Karlsruher hatten auch in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit weiterhin öfter den Vorwärtsgang eingelegt, in der Folge kam auch Jung in der 40. Minute zum Abschluss: Schuhen im Tor der Lilien konnte seinen Schuss aus etwa 17 Metern aber sicher festhalten. Den Schlusspunkt der ersten 45 Minuten setzte dann der SVD. Manu versuchte es mit einem schönen Drehschuss nach Vorlage von Bader und verfehlte den linken Pfosten damit nur knapp (45.+1).

Stimmungsvoller Beginn von Halbzeit zwei
Die Pause tat den Lilien offensichtlich gut, das Team von Torsten Lieberknecht kam aktiver zurück auf den Platz und belohnte sich schon nach wenigen Minuten mit dem Ausgleich. Nach einer Ecke köpfte Pfeiffer einigermaßen unbedrängt ein (49.). Verdient hatten sich die Darmstädter dieses 1:1 nur aufgrund ihres energischen Auftretens in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Vorstößen in beide Richtungen. So kam auf SVD-Seite Bader zum Abschluss – Gersbeck konnte parieren (52.) – auf Karlsruher Seite Schleusener, der seinen Abschluss mit viel Platz vor dem Tor aber rechts vorbeisetzte (53.).

Führung für die Gäste – zunächst aberkannt
Nach etwa einer Stunde musste dann zum ersten Mal der VAR ran: Die Lilien gingen durch Pfeiffer in Führung, doch nach Auswerten der Bilder erkannte das Schiedsrichtergespann das Tor ab – Handspiel (63.). Um selbst auf das dritte Tor des Tages zu gehen, wechselte Eichner in der 73. Minute doppelt: Leon Jensen kam für Nebel ins Spiel, Mikkel Kaufmann für Batmaz. Für weitere Offensivpower kam wenig später außerdem Simone Rapp für Schleusener (80.). Belohnt wurden die Wechsel allerdings nicht, gefährliche Abschlüsse zeigten beide Mannschaften zunächst keine. Bis zur 88. Minute, als der SVD einen Konter ausspielte: Phillip Tietz setzte sich nach Solo-Lauf und gutem Zuspiel von Marcel Mehlem schlussendlich gegen Heise und Gersbeck durch und markierte das 1:2 aus Sicht der Hausherren. Damit war trotz sechs Minuten Nachspielzeit der Schlusspunkt dieser Partie gesetzt und drei Punkte gehen an den SV Darmstadt 98.

Fazit und Ausblick:

Einer guten Leistung der Karlsruher in der ersten Halbzeit hatte der SV Darmstadt in der zweiten Hälfte einiges entgegenzusetzen und nimmt durch einen späten Treffer etwas glücklich drei Punkte mit nach Hause. Über ein Unentschieden hätten sich beide Teams hier nicht beschweren dürfen, doch der SVD machte mit seinem makellos ausgespielten Konter kurz vor Schluss alle Mühen der Blau-Weißen im Sondertrikot zunichte. Für beide Mannschaften heißt es nun als nächstes: DFB-Pokal. Der SVD empfängt am Dienstag Borussia Mönchengladbach, der KSC ist am Mittwoch in Sandhausen zu Gast – bevor es am Sonntag, den 23. Oktober um 13:30 Uhr mit dem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf weiter geht. Auch dann steht das Thema 70 Jahre Fusion im BBBank Wildpark nochmal im Vordergrund.

Die Übersicht:

Aufstellung KSC: Gersbeck – Heise, Kobald (89. Ballas), Ambrosius, Jung – Wanitzek, Breithaupt, Gondorf (89. Bolay), Nebel (73. Jensen) – Schleusener (80. Rapp), Batmaz (73. Kaufmann)

Aufstellung SVD: Schuhen – Holland, Zimmermann, Müller, Pfeiffer, Bader (82. Warming) – Kempe (90. Karic), Ben Balla (46. Seydel) – Manu (73. Ronstadt), Mehlem (90. Isherwood), Tietz

Tore: 1:0 Schleusener (19.) | Pfeiffer (49.), Tietz (88.)

Gelbe Karten: Nebel (42.), Jensen (90.+3) | Pfeiffer (53.), Schuhen (54.), Kempe (86.)

Ort: BBBank Wildpark

Zuschauer: 19.391

Schiedsrichter: Alexander Sather

12. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
2:2 14.10.2022 18:30h
:
3:0 14.10.2022 18:30h
:
0:1 15.10.2022 13:00h
:
2:0 15.10.2022 20:30h
:
1:2 15.10.2022 13:00h
:
0:2 15.10.2022 13:00h
:
3:0 16.10.2022 13:30h
:
3:1 16.10.2022 13:30h
:
0:3 16.10.2022 13:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
SV Darmstadt 98
12 8 3 1 22:12 10 27
2.
SC Paderborn 07
12 8 1 3 32:12 20 25
3.
Hamburger SV
12 8 1 3 17:10 7 25
4.
1. FC Heidenheim
12 5 5 2 17:11 6 20
5.
Hannover 96
12 6 2 4 21:16 5 20
6.
Holstein Kiel
12 5 4 3 23:23 0 19
7.
Fortuna Düsseldorf
12 5 2 5 20:15 5 17
8.
Karlsruher SC
12 5 2 5 21:17 4 17
9.
1. FC Kaiserslautern
12 3 7 2 20:20 0 16
10.
Jahn Regensburg
12 4 3 5 12:17 -5 15
11.
Eintracht Braunschweig
12 4 3 5 15:21 -6 15
12.
FC St. Pauli
12 3 5 4 18:17 1 14
13.
Hansa Rostock
12 4 2 6 12:19 -7 14
14.
1. FC Nürnberg
12 4 1 7 12:21 -9 13
15.
SV Sandhausen
12 3 3 6 12:17 -5 12
16.
SpVgg Greuther Fürth
12 1 7 4 17:22 -5 10
17.
1. FC Magdeburg
12 3 1 8 13:25 -12 10
18.
Arminia Bielefeld
12 2 2 8 14:23 -9 8

Noch nicht verfügbar


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