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Am Sonntag ist endlich wieder Heimspiel angesagt! In der Fakten-11 liefern wir euch vorab Stammtischwissen zum Duell mit der SV Elversberg.
1 °C sagen die Wetterdienste für Sonntagnachmittag voraus. An alle Stadiongängerinnen und Stadiongänger daher die dringende Empfehlung: Zieht einen blau-weißen Schal an, damit euch nicht kalt wird!
2 Eigentore musste die SV Elversberg in der laufenden Saison hinnehmen. Damit führen die Saarländer die unrühmliche Statistik ligaweit an, beide Male war Florian Le Joncour der Unglücksrabe. Bei 24 Offensiv-Treffern und damit nach Bielefeld dem zweitstärksten Angriff der Liga dürfte das aber zu verkraften sein.
3,3 Tore fallen im Schnitt beim Duell KSC gegen SVE. Bei den bisherigen sechs Begegnungen ging die Fächerstadt viermal als Sieger hervor, zwei Partien endeten in einem Unentschieden.
4 ehemalige KSC-Kicker spielen derzeit für die SV Elversberg. Bambasé Conté, Lasse Günther und Luca Pfeiffer tauschten den blau-weißen Dress im Sommer allesamt gegen Weiß-Schwarz ein. Außerdem läuft noch unser früherer Jugendspieler Maximilian Rohr für die Saarländer auf.
8 Sekunden nach seiner Einwechslung traf Lars Stindl am 34. Spieltag 2023/24 in Elversberg. Im letzten Spiel seiner Karriere verabschiedete sich die KSC-Legende mit Stil per blitzschnellem Kopfballtor.
9 Treffer erzielte Younes Ebnoutalib in der laufenden Saison. Damit führt der Elversberger die Torschützenliste der 2. Bundesliga an. Besonders bemerkenswert daran ist, dass Ebnoutalib bis letzten Sommer noch zwei Klassen tiefer in der Regionalliga Südwest beim FC Gießen spielte.
74,2 % seiner Zweikämpfe gewinnt Marcel Franke. Mit dieser Quote führt unser Abwehrbollwerk die Liga an, dicht gefolgt von Maximilian Rohr mit 73,8 %. Nur 0,2 % hinter dem Elversberger steht Frankes Defensivkollege Marcel Beifus.
199 Einsätze absolvierte Fabian Schleusener bereits für den KSC. Am Sonntag könnte unsere Nummer 24 somit die magische 200er-Marke knacken. Respekt für diese Leistung, Schleuse!
1871 oder 1913 wurde die „Kaiserlinde“, Namensgeber des SVE-Stadions, in Elversberg gepflanzt. Entweder wurde der Baum im 19. Jahrhundert anlässlich der Kaiserkrönung von Wilhelm I. oder 42 Jahre später zum 25-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Wilhelm II. gepflanzt. 2015 wurde die „Kaiserlinde“ allerdings vom Orkan „Niklas“ entwurzelt, seit 2021 gibt es eine neue Linde.
2000 gab es das erste Aufeinandertreffen zwischen unserem KSC und der SV Elversberg. In der drittklassigen Regionalliga Süd saßen damals Stefan Kuntz bei Blau-Weiß und der Brite Neale Marmon bei den Saarländern auf der Trainerbank. Heute fungiert Kuntz als Vorstand Sport beim Hamburger SV und Marmon ist sportlicher Leiter bei den Lions Gibraltar in der ersten Liga des britischen Überseegebiets. In der vergangenen Saison spielte dort übrigens noch der ehemalige KSC- und SVE-Kicker Patrick Dulleck.
31.838 Fans haben sich Stand Freitagnachmittag ihr Ticket für das Heimspiel gegen Elversberg gesichert. Der Heimbereich ist bis auf wenige Restkarten ausverkauft. Vielen Dank für die grandiose Unterstützung!
Eichner: "Zwei Mannschaften mit einem Visier nach vorne"
Vorberichte
von Jan Hoffmann
Die letzte Länderspielpause des Kalenderjahres ist überstanden, am Wochenende gibt es endlich wieder KSC-Fußball zu sehen! Bevor am Sonntagnachmittag ab 13:30 Uhr zu Hause gegen die SV Elversberg der Ball rollt, blicken wir gemeinsam mit Cheftrainer Christian Eichner auf die Partie.
Dem Umbruch zum Trotz
Wir schreiben den 26. Mai, circa 22:20 Uhr: Leo Scienza zirkelt den Ball in der fünften Minute der Nachspielzeit zum Heidenheimer Klassenerhalt in das linke Toreck. Die SV Elversberg verpasste somit in der zweiten Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte denkbar bitter den großen Bundesliga-Coup. In der Folge verlassen zahlreiche Leistungsträger wie Fisnik Asslani, Muhammad Damar, Robin Fellhauer, Elias Baum und Erfolgscoach Horst Steffen die SVE. Für Sportvorstand Nils-Ole Book stand ein Riesen-Umbruch an. Manch Experte traute den Saarländern diese Mammut-Aufgabe nicht zu und verortete sie vor der Saison im Kampf um den Klassenerhalt. Doch unter Neu-Coach Vincent Wagner ging es für Elversberg dort weiter, wo sie mit dem nach Bremen abgewanderten Steffen aufgehört haben: im Aufstiegskampf! Nach zwölf Spielen steht die SVE mit 23 Punkten auf Rang drei.
Ein Blick in die Statistik verrät, dass sich unsere Blau-Weißen gegen die Saarländer bisher jedoch ganz gut schlugen. In sechs Partien gab es noch keine Niederlage, im letzten Duell Ende Januar stellte Kapitän Wanitzek einen 0:2-Rückstand mit einem Doppelpack noch auf 2:2.
Das Stadion
Wir freuen uns auf einen vollen BBBank Wildpark! Bis auf wenige Restkarten ist der Heimbereich bereits ausverkauft, eine Tageskasse wird daher nicht öffnen. Zuzüglich der 2.200 Gästefans kommen zum aktuellen Zeitpunkt 31.838 Fans ins Stadion. Alles Wichtige zum Stadionbesuch erfahrt in den Spieltagsinfos.
Unser Personal
Es gibt hocherfreuliche Nachrichten: Louey Ben Farhat und Lilian Egloff stehen nach ihren Verletzungen beide wieder auf dem Trainingsplatz und arbeiten sich schrittweise an das Mannschaftstraining heran. Für das Duo kommt die Partie gegen Elversberg aber noch zu früh. Außerdem fehlt am Wochenende noch der Langzeitverletzte Efe Kaan-Sihlaroglu.
In den Kader zurückkehren wird dafür Sebastian Jung, der bereits im Testspiel gegen den FC Luzern für 45 Minuten mitmischen konnte.
Christian Eichners Aussagen
Zum gesundheitlichen Zustand von Louey Ben Farhat und Lilian Egloff: „Li und Lou – das konnte ich mir gut merken – werden leider am Sonntag fehlen. Bei Li Egloff hatten wir Hoffnung, dass wir vielleicht schon mit dem Spieler planen können, das Risiko für eine weitere Verletzung ist aber einfach zu groß.
Zum Restprogramm in der Hinrunde: „Für uns wird es darum gehen, die Wochen bis Weihnachten gut vorbereitet anzugehen, weil die ein oder andere Top-Mannschaft auf uns wartet. Wenn du auswärts verloren hast, erwartet die Liga aufgrund der Tabellensituation eine Reaktion in Form eines guten Ergebnisses.“
Zum vollen BBBank Wildpark: „Das ist eine herausragende Zuschauerzahl! Wir werden versuchen, etwas zurückzugeben!“
Zur SV Elversberg: „Dort wird großartige Arbeit geleistet. Sie haben im Sommer jemanden verloren, der draußen an der Linie stand. Es ist für einen Verein nicht einfach, einen erfolgreichen Trainer zu ersetzen, doch das ist ihnen sehr gut gelungen.“
Zu den entscheidenden Aspekten: „Ich glaube, das könnte eine ähnlich unterhaltsame Partie, wie in den vergangenen zwei Jahren werden. Es werden sich zwei Mannschaften mit einem Visier begegnen, das nach vorne gerichtet ist. Die Mannschaft, die die letzte Linie besser in den Griff bekommt, wird das Spiel gewinnen.“
Am 13. Spieltag stand für unseren KSC das Heimspiel gegen die SV Elversberg an. Bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt verlor Blau-Weiß am Ende mit 2:3 gegen die Saarländer. Im Spielbericht gibt es die Partie zum Nachlesen.
Christian Eichners Taktik
Am heutigen Nachmittag sahen die über 30.000 Zuschauerinnen und Zuschauer ein weiteres Startelfdebüt eines KSC-Eigengewächses. Unser Cheftrainer Christian Eichner entschied sich dafür, in der Offensive auf den 17-jährigen Eymen Laghrissi zu setzen. Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Bielefeld nahm somit Leon Opitz zunächst auf der Bank Platz. Gemeinsam mit Laghrissi startete Fabian Schleusener in seinem 200. KSC-Spiel in der Doppelspitze. Als Option für die rechte Außenbahn kehrte Sebastian Jung nach auskurierter Verletzung wieder in den Kader zurück, in der Startelf stand erneut Rafael Pinto Pedrosa.
Das Spiel in der Zusammenfassung
Frühe Chancen
Christian Eichner hatte auf der Pressekonferenz angekündigt, dass beide Mannschaften mit einem offenen Visier agieren werden. Die Anfangsminuten der Partie unterstrichen diese These, denn bereits nach sechs Minuten ergab sich die erste Torchance für Blau-Weiß. Marvin Wanitzek zirkelte einen Freistoß in Richtung des zweiten Pfostens auf Marcel Franke, dessen Kopfball konnte Elversbergs Schlussmann Nicolas Kristof allerdings parieren. Zwei Zeigerumdrehungen später stellte Kristofs Gegenüber Hansi Bernat sein Können im Eins-gegen-Eins mit dem freigespielten Younes Ebnoutalib ebenfalls unter Beweis (8.).
In Folge ihrer Großchance fanden die Saarländer besser in die Partie und kamen durch die beiden Ex-Karlsruher Lasse Günther und Bambasé Conté zu Abschlüssen. Doch weder Günthers Dropkick nach einem Eckstoß (12.), noch Contés Versuch nach einer gescheiterten Klärungsaktion (17.) erforderten ein Eingreifen von Bernat im KSC-Kasten.
Eiskalte Elversberger
Conté sollte auch in der nächsten Szene der Protagonist sein. In den Nebenrollen waren ein zu kurz geratener Pass von Hansi Bernat im Spielaufbau und Marcel Franke, der nach der Balleroberung von Conté nicht mehr einschreiten konnte. Der Elversberger Offensivmann legte im Strafraum quer auf Ebnoutalib, der frei vor dem Tor nur noch einschieben musste (26.). Diesen Rückstand musste sich unsere Hintermannschaft leider selbst zu schreiben.
In den restlichen 20 Minuten der ersten Hälfte hatte das Elversberger Sturmduo Chancen, ein Tor nachzulegen, sowohl Conté (35.) als auch Ebnoutalib (45.) fehlte es hierbei aber an Präzision. Blau-Weiß hatte ebenfalls noch eine Aktion vor dem gegnerischen Gehäuse, Nicolai Rapps Kopfballversuch flog jedoch knapp über das Ziel (39.).
Doppelwechsel zur Pause
Blau-Weiß musste etwas ändern und das tat Cheftrainer Christian Eichner in Form von zwei Personalien. Rafael Pinto Pedrosa und Eymen Laghrissi blieben in der Kabine, für das Duo kamen Sebastian Jung und Roko Simic in die Partie. Beide machten sich direkt durch Offensivaktionen bemerkbar. Zunächst schlug der wieder genesene Außenverteidiger eine gefährliche Flanke vor das SVE-Tor, jedoch konnte Keeper Kristof vor dem kopfballbereiten Schleusener klären (47.). Wenig später hatte Simic die Chance, aus knapp zehn Metern den Ausgleich zu erzielen. Torhüter Kristof war bei dem Schuss bereits geschlagen, doch Elversbergs Kapitän Lukas Pinckert klärte noch auf der Linie (58.).
Simics Wille wird belohnt
Der 22-jährige Kroate ließ sich davon aber nicht entmutigen. Ganz im Gegenteil: Drei Minuten nach seiner ersten Chance kam Simic aus ähnlicher Position erneut zum Schuss, diesmal stellte Amara Condé seinen Körper zwischen Kunstleder und Tornetz. Der Abpraller landete vor den Füßen unserer Nummer neun, die sich mit einer feinen Finte eine weitere Möglichkeit erarbeitete. Aller guten Dingen waren drei: Diesmal zappelte die Kugel endlich im Netz (61.)!
Zimmerschied mit Gefühl
Pure Willenskraft auf der einen Seite traf auf eine geniale Einzelaktion auf der anderen Seite. Fünf Minuten nach dem Ausgleich gingen die Gäste wieder in Front. Das Tor zahlte auf das Konto von Tom Zimmerschied ein, der an der rechten Strafraumkante erst einen eleganten Haken schlug und die Kugel anschließend passgenau in den linken Knick setzte (66.).
Kobald in Hannover gesperrt
Der alte Abstand war damit wiederhergestellt und unsere Blau-Weißen um den erneuten Anschluss bemüht. Bevor ein Angriff auf das Elversberger Tor zurollte, wurden die Saarländer in der Offensive vorstellig. Christoph Kobald verhinderte mit seinem Einschreiten aber einen Torabschluss und sah dabei seine fünfte Gelbe Karte (71.).
Simic mit Köpfchen
Karlsruhe warf in der Schlussphase alles in die Waagschale, um das erneute Comeback zu schaffen. Mit Opitz und Fukuda brachte Eichner zudem zwei neue Offensivkräfte in die Partie. Letzterer zeichnete sich vor allem durch seine Einsatzbereitschaft im Spiel gegen den Ball aus und eroberte so in der 82. Minute die Kugel. Über Wanitzek und Herold landete der Angriff im Strafraumzentrum bei Roko Simic, der per Kopf geschickt zum 2:2 einnickte.
K.O. in der letzten Sekunde
Nach dem Ausgleich standen wilde Schlussminuten bevor. In der letzten regulären Spielminute setzte der eingewechselte Schmahl einen Elversberger Angriff an die Latte, in der finale Minute der Nachspielzeit traf der ebenfalls eingewechselte Keidel dann doch noch in das Tor. Kurz darauf beendete Schiedsrichter Dr. Robert Kampka die Partie beim Stand von 2:3.
Fazit & Ausblick
Das doppelte Comeback bleibt am Ende ohne Happy End. Nach einer unbefriedigenden ersten Hälfte schaffte unser KSC in der zweiten Hälfte durch einen Simic-Doppelpack zweimal den Ausgleich, geht am Ende aber trotzdem leer aus.
Lange Zeit, um sich über den Ausgang der heutigen Partie bleibt nicht, denn bereits am kommenden Freitag ist Blau-Weiß auswärts bei Hannover 96 gefordert.
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13. Spieltag
Begegnung
Ergebnis
Datum/ Uhrzeit
:
1:2
21.11.2025 18:30:00h
:
0:2
22.11.2025 13:00:00h
:
2:1
22.11.2025 13:00:00h
:
4:1
23.11.2025 13:30:00h
:
2:3
23.11.2025 13:30:00h
:
2:0
23.11.2025 13:30:00h
:
1:0
21.11.2025 18:30:00h
:
4:2
22.11.2025 20:30:00h
:
0:0
22.11.2025 13:00:00h
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