Wegweisendes Duell gegen direkten Konkurrenten
Schweißtreibenden Trainingseinheiten während der Länderspielpause folgt beim KSC nun am morgigen Freitag ab 18.00 Uhr das wichtige Heimspiel gegen den Tabellennachbarn VfL Osnabrück.

Von David Ruf
Mit elf Trainingseinheiten in nur sieben Tagen hat der KSC das spielfreie Wochenende in der Zweiten Fußball-Bundesliga intensiv genutzt, um die Schlagzahl zu erhöhen sowie insbesondere im körperlichen und taktischen Bereich zu arbeiten. „Wir haben die Intensität bewusst hoch gehalten“, so KSC-Cheftrainer Rainer Scharinger am Freitag, um direkt hinterher zu schieben: „Wer im Training durch solche Schweineeinheiten gehen kann, kann dies auch im Spiel am Freitag.“
Erfreulicherweise sind mit Kapitän Alexander Iashvili sowie Lukas Rupp, Marco Terrazzino und Matthias Zimmermann alle Spieler, die mit Nationalmannschaften im Einsatz waren, gesund nach Karlsruhe zurückgekehrt. Wieder im Training befinden sich auch Delron Buckley, Michael Mutzel und Christian Timm, die laut Scharinger alle eine personelle Option für die morgige Partie darstellen. Verletzt ausfallen werden neben Andrei Cristea auch Martin Hudec und Thorben Stadler. Aus der zweiten Mannschaft werden die beiden Offensivkräfte Christopher Nguyen und Simon Zoller in den Profikader rücken.
Die Partie gegen Osnabrück bezeichnet Scharinger als „eines von sieben Endspielen“, das aber „ein wenig wichtiger“ sei, weil es gegen einen direkten Konkurrenten gehe. Der 44-jährige erwartet aufgrund der großen Anspannung auf beiden Seiten „keinen fußballerischen Leckerbissen“ und appelliert an die Unterstützung der Zuschauer. „Ich hoffe, dass wir mit zwölf Mann auflaufen können.“









