Vor dem Anpfiff: MSV Duisburg KSC

(eis) Im Pflichtspiel gegen den MSV Duisburg ist für den KSC heute Nachmittag Rehabilitation für das peinliche Pokal Aus bei der TSG Hoffenheim unter der Woche angesagt. Mit 0:4 kamen die Karlsruher beim Regionalligisten unter die Räder und schieden verdientermaßen aus dem Wettbewerb aus. Den Verein traf die Niederlage doppelt: Neben der sportlichen Offenbarung hätte der Achtelfinaleinzug gut 200.000 Euro in die leeren Kassen gespült. "Trotzdem müssen wir jetzt nach vorne schauen", mahnt Lorenz Günther Köstner, dem missglückten Auftritt zu lange hinterherzutrauern. "Wir müssen nach vorne schauen, ich muss die Mannschaft für das Spiel in Duisburg aufrichten", erklärte der Cheftrainer der Blauweißen bereits einen Tag nach dem Spiel in Hoffenheim.

Sowohl Duisburg, als auch Karlsruhe gewann das letzte Ligaspiel, dennoch kann der MSV mit mehr Rückenwind ins Duell des Tabellenmittelfelds starten. Die Zebras besiegten im DFB Pokal Erstligist Eintracht Frankfurt nach Verlängerung und wollen mit einem Sieg gegen den KSC die "goldene Woche" (Trainer Norbert Meier) perfekt machen. "Das Spiel gegen Karlsruhe stellt uns vor eine völlig andere Aufgabe als zuletzt das Pokalspiel gegen Frankfurt", mahnt Meier seine Elf dennoch zur Vorsicht.

Auf Seiten der Badener wird die Aufgabe im Vergleich zum Mittwoch aber nicht leichter: Abwehrrecke Mario Eggimann zog sich eine Zerrung zu und musste in Karlsruhe bleiben. Für den Schweizer soll Michal Zepek zu seinem ersten Einsatz von Beginn an kommen. Zittern muss Köstner auch um Mittelfeldroutinier Bernhard Trares, der an einer Verletzung an der Fußwurzel laboriert. Trares hat die Reise nach Duisburg aber angetreten und soll vor dem Spiel von Mannschaftsarzt Marcus Schweitzer fit gespritzt werden. Für die verletzten Milorad Popovic und Ralf Becker kommt die Partie bei den Zebras noch zu früh, beide haben das Training aber wieder aufgenommen und konnten unter der Woche die ersten Sprints absolvieren und sich am Flanken versuchen.

Alle Hände voll zu tun hatte Trainer Köstner, um seine Schützlinge nach der Pokalklatsche wieder aufzurichten. Nachdem Florian Dick bereits in Aue gepatzt hatte, verlief auch sein Auftritt in Hoffenheim alles andere als glücklich. Deshalb widmete Köstner seinem "Nesthäkchen" besonders viel Zeit: "Er hat Fehler gemacht, aber das wirft ihn nicht um. Er soll nach vorne schauen und seinen Weg weitergehen."


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