U19 verliert Derby gegen Stuttgart

aKAdemie von David Ruf

Genau wie die Profis verlor auch die U19 ihr Spiel gegen den VfB Stuttgart am Samstagnachmittag. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski unterlag im heimischen Wildpark ebenfalls mit 1:3 und konnte dabei an die guten Leistungen der vergangenen Woche nicht anknüpfen.

Insgesamt war die erste Hälfte ausgeglichen und beide Mannschaften hatten ihre Spielanteile. Der VfB ging in der 15. Minute in Führung durch ein Eigentor von Patrick Nonnemann, der einen Schuss, der eigentlich am KSC-Gehäuse vorbei gegangen wäre, unhaltbar ins Tor abfälschte. Doch er war auch nur drei Minuten später am Ausgleich beteiligt, als er Christopher Bieber im Strafraum bediente und dieser Torwart Lehmann keine Chance ließ. Vor dem Halbzeitpfiff konnten sich Torwart Oliver Nell, der für die etatmäßigen Torhüter Jens Bodemer (Grippe) und Marcel Karcher (Sprunggelenk) im Kasten stand, gleich zweimal auszeichnen.


Konnte man aus KSC-Sicht mit der ersten Hälfte zufrieden sein, zeigte der VfB in der zweiten Hälfte warum er die Klasse anführt. Entschlossen, zielstrebig und aggressiv kauften sie den Badenern den Schneid ab. Direkt mit dem ersten Angriff wurde die linke Abwehrseite des KSC erneut überlaufen, den ersten Schuss parierte Oliver Nell klasse, doch den Nachschuss versenkte Varga. Wer nun glaubte, der KSC würde sich aufbäumen, sah sich getäuscht. In der gut gestaffelten Deckung der Schwaben blieben sämtliche Angriffsbemühungen der Badener stecken und durch die gefährlichen Konter war der VfB dem nächsten Tor näher. Was aber bis zur 80. Minute dauerte, als die aufgerückte KSC-Abwehr ausgehebelt wurde und der VfB eiskalt zur Entscheidung abschloss. Zwar hatten Dulleck und Nonnemann noch einmal die Chance zu verkürzen, jedoch ist der Sieg des VfB insgesamt hoch verdient. Gerade im Spiel nach vorne blieben die Jungs von Trainer Markus Kauczinski einiges schuldig.


Damit ist der Anschluss für die KSC-Truppe an die oberen Plätze erstmal abgerissen, wie auch ein enttäuschter Trainer Kauczinski zugibt: „Solche Leistungen reichen nicht, um oben mit zu spielen. Natürlich kann man gegen den VfB Stuttgart verlieren. Aber in Sachen Einsatz und Wille kann ich heute mit einigen Leistungsträgern überhaupt nicht zufrieden sein. Ich bin froh, dass so ein Schlendrian bestraft wird und hoffe, dass wir unsere Lehren daraus ziehen.“


Am kommenden Sonntag (11 Uhr) folgt das Derby bei den südbadischen Nachbarn aus Offenburg, die bisher auf einem Abstiegsplatz rangieren, sich aber bisher als Aufsteiger teuer verkaufen. Will die U19 an den Spitzenplätzen dran bleiben, muss gewonnen werden. Hierzu wird die Elf um Kapitän Sebastian Rutz aber anders auftreten müssen, sonst wird man auch gegen die engagierten Offenburger leer ausgehen.


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