U19 steht im Halbfinale des DFB Junioren Vereinspokals
Die U19 des KSC steht nach einem 1:0 Erfolg bei Rot Weiß Essen im Halbfinale des DFB Junioren Vereinspokals. Matthias Fetsch erzielte das Tor des Tages für die Mannschaft von Markus Kauczinski.
Von David Ruf
Mit einem 1:0 Auswärtserfolg im DFB Junioren Vereinspokals konnte die U19 des KSC ihre positive Serie ausbauen. Im Viertelfinale musste sich Rot Weiß Essen letztlich einer starken Karlsruher Defensive geschlagen geben. Dabei hatte die Wildpark Elf Glück, denn die Essener vergaben
in der Schlussminute einen Foulelfmeter.
Die Partie wurde am Sonntagmorgen nicht wie geplant im Georg Melches Stadion, sondern wurde auf der Anlage "Am Hallo" ausgetragen, wo aber auch professionelle Bedingungen herrschten. Die U19 von Trainer Markus Kauczinski und Gunnar Hesse begann druckvoll, ohne sich aber größere Chancen zu erarbeiten. Beide Seiten kamen fast nur durch Standardsituationen gefährlich vor das gegnerische Tor. Als sich schon alle auf ein Remis zur Pause einstellten, setzte sich Lars Stindl auf der linken
Seite durch, flankte vors Tor und Matthias Fetsch vollendete in bester Torjägermanier. Wer nun glaubte, Essen würde sich ergeben, sah sich getäuscht. Immer wieder kamen die kampfstarken Gastgeber vors Tor, dort war allerdings meist Schluss, denn wie bereits in den letzten Wochen stellte die Abwehr um Sebastian Dohm, Marcel Abele, Florian Krebs, Marcel Charrier und Daniel Brosinski den stärksten Mannschaftsteil. Nach vorne gab es zu wenig Entlastung, da viel zu viele Bälle leichtfertig im Spielaufbau verloren wurden.
Kurz vor Schluss dann der Schock für den KSC, ein Gästespieler fällt über den am Boden liegenden Leo Neziray und der Schiedsrichter zeigt zum Entsetzen aller KSC Fans auf den Punkt, doch heute war der KSC Elf auch das Glück hold, denn der Gästekapitän zielte anschließend am Gehäuse von Sebastian Dohm vorbei. In der Schlussminute hatte Dominic Stikel die Chance für die Entscheidung zu sorgen, doch den Pass von Leo Neziray vertendelte er freistehend vor dem Tor.
Die Ruhrpottkicker aus Essen haben dem KSC alles abverlangt, und waren zum Ende das bessere Team, doch die starke Defensive und ein bisschen Glück lassen den KSC vom Finale träumen. Fürs Halbfinale qualifiziert sind außerdem Hannover 96, Freiburger SC und der 1. FC Nürnberg. Trainer Kauczinski weiß um die Chance fürs Finale: "Nur noch ein Spiel gewinnen und wir fahren nach Berlin, das wäre natürlich ein Traum! Allerdings werden wir uns steigern müssen, spielerisch haben wir heute enttäuscht, besonders nach vorne ging nicht viel, aber man heute auch gemerkt, dass drei Stammspieler gefehlt haben." Neben Timo Enzenhofer und Patrick Rittmaier konnte auch Mittelfeld Akteur Umut Kaya die Reise in den Kohlenpott nicht mit antreten, da er sich im Abschlusstraining verletzte. Co Trainer Hesse wünscht sich als Gegner Hannover 96, denn "die Südvereine kennen wir auswendig, wir begegnen uns auf vielen Turnieren, wir würden uns Hannover wünschen und das als Heimspiel, denn zu Hause sind wir noch ungeschlagen." Gespielt wird das Halbfinale aber erst am Osterwochenende.
Neben der gesamten Abwehr konnte sich erneut Lars Stindl Bestnoten verdienen und auch Matthias Fetsch hat heute nicht nur durch sein Tor geglänzt. Dies war der letzte Auftritt des KSC in diesem Jahr, nun folgt eine dreiwöchige Winterpause, bevor im Januar die Vorbereitung beginnt.
Bleibt zu hoffen, dass das Team den Aufwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen kann. Mit Platz fünf in der Meisterschaft und einer Halbfinal Partie im Pokal hat man schließlich noch zwei heiße Eisen im Feuer.
KSC:
Dohm, Abele, Krebs, Charrier, Brosinski, Kuday (80.Tuzluca.), Stindl, Fischer (77.Stickel ), Acik (60. Simon), Neziraj, Fetsch (87.Gümüs)









