U19 siegt gegen Offenburg
Gegen den Aufsteiger aus Offenburg siegte die U19 von Trainer Markus Kauczinski durch einen Doppelschlag von Aygünes und Bugrahan mit 2:0. Nach vierwöchiger Pause wegen der U17-WM bestritt die U19 des KSC gegen Offenburg erst ihr zweites Pflichtspiel.

Den Blau-Weißen merkte man zunächst die Pause an, denn es dauerte etwa eine Viertelstunde bis sie das Spiel in den Griff bekamen, dann kam es zu ersten Chancen. Zunächst war es Aygünes und im Nachschuss Sebastian Schieck, die am Schlussmann der Offenburger scheiterten. Auch Torjäger Bieber hatte in der 30. Minute noch das Schusspech an den Stiefeln kleben. Als er alleine aufs Gästetor stürmte, konnte er den guten Keeper nicht bezwingen. Jetzt blieb der KSC am Drücker und nur vier Minuten später führte eine feine Aktion der beiden Stürmer Bieber und Aygünes zum Erfolg: Den Pass von Bieber drückte Sahin Aygünes mit dem Kopf über die Linie. Die Schwächephase der Südbadener wurde ausgenutzt. Nur eine Minute später brachte der aufgerückte Aral Bugrahan nach schöner Vorarbeit von Sebastian Schieck den Ball mit rechts im Netz unter. In den folgenden Minuten, aber auch fast die komplette zweite Hälfte kam der KSC nun aber nicht mehr richtig ins Spiel. Zwar kamen die Offenburger nur zum Schluss einmal zwingend vor Torsteher Jens Bodemer zum Abschluss, richtiger Spielfluss kam beim Karlsruher Talentteam aber nicht mehr auf.
Unter dem Strich steht aber ein verdienter Sieg, weil man das reifere Team war und besonders auf der ersten Halbzeit kann man aufbauen. Aber noch gibt es viel Arbeit, um eine erfolgreiche Saison spielen zu können, wie auch Trainer Kauczinski feststellt: „Es klappt noch nicht alles so, wie wir uns das vorstellen. Wir haben immer noch Phasen mit Leerlauf im Spiel und müssen weniger Pausen einlegen, das ist eine Kopfsache. Die Tore waren aber toll rausgespielt, das macht Lust auf mehr".
Es folgt nun erneut ein spielfreies Wochenende, bevor man am Samstag, den 29. September (15 Uhr) seine Visitenkarte beim VB Stuttgart abgibt. Dort wird man sich steigern müssen, denn offensiv werden die Schwaben einiges mehr zu bieten haben, als die Offenburger.









