Ben Farhat bringt die Kette-Jungs auf Kurs

U19 schlägt Spitzenreiter Leipzig

U19

Am Sonntagvormittag ging es für die blau-weiße U19 im Arthur Beier-Stadion gegen den Tabellenführer RB Leipzig, die bisher ohne Punktverlust blieben. Im sonnigen Wildparkareal konnte sich der KSC aber durchsetzen und nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg wieder drei wichtige Punkte einfahren!

Die U19 bejubelt das 1:0 durch Louey Ben Farhat

Bei angenehmen Temperaturen konnte Cheftrainer Ralf Kettemann auf Louey Ben Farhat und Rafael Pinto Pedrosa setzen, die bei den Profis gegen Magdeburg zu Kurzeinsätzen kamen. Houssam Arbai und Danyal Hakan Zor nahmen auf der Bank Platz.

Chancenarme Anfangsphase

Auf dem grünen Rasen schenkten sich die Teams in der Anfangsphase nichts. Beide Mannschaften konnten den Gegner durch ihr hohes Pressen vor Probleme stellen, gefährlich wurde es in den Strafräumen aber erst mal nicht. Der erste Torschuss gehörte dann Niklas Behr, der Abschluss des Rechtsfußes aus der zweiten Reihe blieb aber zu harmlos (16.). Bis die Leipziger ernsthaft vor Jannis Bärtl vorstellig wurden, verging eine weitere Viertelstunde. Nach scharfer Hereingabe traf Friedrich Heyer das KSC-Außennetz. Auf der Gegenseite konnte Kemal Cirpan aus über 20 Metern auch keine Torgefahr ausstrahlen (34.). Anders wurde es beim Vorstoß von Fanol Lutolli, der nach Parduzi-Hereingabe energisch nachsetzte. Beim Abschluss wurde er von RBL-Keeper Fernando Dickes entscheidend gestört, was für ihn schlimme Folgen hatte. Eine offene Wunde im Fuß mit viel Blutverlust ließen den Angreifer noch zur Halbzeit ins Krankenhaus fahren. Wie lange der Stürmer fehlen wird, ist noch unklar.

Ben Farhat trotzt Lutolli-Verletzung

Mitten in den Schock um die Verletzung seines Sturmpartners Lutolli war es dann Louey Ben Farhat, der die Blau-Weißen auf die Siegerstraße brachte. Jassin Manai klärte nach RBL-Ecke, sodass Niklas Behr den Ball von Kapitän Hennig erobern konnte und schickte „Lou“ auf die Reise. Das Offensivtalent blieb eiskalt und schob nach Sololauf an Dickes vorbei ein (44.). Nur Sekunden später hätte Ben Farhat einen Doppelpack schnüren können, nach Balleroberung im gegnerischen Sechzehner wurde sein Schussversuch jedoch geblockt.

Cirpan trifft in Leipziger Drangphase

Den Leipzigern merkte man nach Wiederanpfiff des Unparteiischen Marcel Göttel an, dass sie den Ausgleichstreffer erzwingen wollten. Leidenschaftlich verteidigende Jungs aus der Fächerstadt wussten das aber zu verhindern, so warf sich beispielweise Metin Sen in einen Freistoß (57.), Mitakidis blockte eine Direktabnahme aus der zweiten Reihe (69.) und auch Jannis Bärtl reagierte stark gegen Stürmer Robert Ramsak (77.). In Spielminute 79 gab es dann die Erlösung für Karlsruhe. Niklas Behr bediente nach Balleroberung Simon Guggenbühler, der eingewechselte Mittelfeldspieler behielt das Auge für Kemal Cirpan. Der Linksfuß nahm das Spielgerät aus über 20 Metern direkt. Sein satter Flachschuss klatschte an den Innenpfosten und zappelte im Anschluss im Netz.

Fazit & Ausblick

Mehr passierte nicht, die KSC U19 fährt in einem qualitativ hochwertigen Fußballspiel einen verdienten 2:0-Heimsieg ein. Als Wermutstropfen bleibt die Verletzung von Fanol, ansonsten war Cheftrainer Ralf Kettemann mit der Leistung seiner Jungs zufrieden, die in Durchgang zwei auch einiges überstehen mussten, ihre Aufgabe aber mit Bravour meisterten: „Wir haben ordentlich verteidigt“. Auch Edmund Becker war am Montagmorgen voller Komplimente für die Mannschaft, die „einen herausragenden Auftritt hinlegte“. Weiter geht es kommende Woche in der Hauptstadt, Anpfiff bei Union Berlin ist am Samstag, 01.03.2025 um 11:00 Uhr.

KSC-Aufstellung

Bärtl – Parduzi, Mitakidis, Manai, Pedrosa (60. Arbai) – Kritzer (60. Guggenbühler) – Cirpan, Sen, Behr (81. Braun) – Lutolli (42. Zor), Ben Farhat (60. Schunck)


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