U19 mit Remis zum Saisonauftakt
Die U19 ist am Sonntagmittag mit einem torlosen Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim in die neue Saison der Juniorenbundesliga gestartet. Dennoch erspielten sich die Karlsruher einige Torchancen, die sie aber zu leichtfertig vergaben.

Von David Ruf
Das nordbadische Derby der U19 des KSC gegen die TSG Hoffenheim endete am Sonntagmittag vor 300 Zuschauern auf Platz zwei des Wildparkstadions 0:0-Unentschieden, wobei beide Teams durchaus Chancen hatten, Tore zu erzielen.
Zunächst begann das Team von Trainer Markus Kauczinski druckvoll und hatte bereits nach 30 Sekunden eine dicke Einschusschance: Nach einer schönen Kombination über Andreas Loch und Matthias Fetsch brauchte Lars Stindl frei vor dem Tor nur noch einzuschieben. Er traf den Ball jedoch nicht richtig und schob den Ball deshalb am Hoffenheimer Kasten vorbei. Nach ungefähr zwanzig Minuten übernahm die TSG das Kommando und hatte ihre besten Chancen durch Distanzschüsse, doch Torsteher Matthias Moritz zeigte sich vor allem beim abgefälschtem Ball von Florian Krebs auf der Höhe und parierte prächtig.
Nach der Halbzeit stärkte KSC-Trainer Kauczinski das Mittelfeld durch die Hereinnahme von Maximilian Mosch. Es dauerte jedoch bis in die letzten 20 Minuten hinein, bis sich der KSC erneut Chancen erspielte. Von nun an rollte ein Angriffswelle nach der anderen auf das Hoffenheimer Tor, während die TSG ihr Glück in Kontern suchte, aber außer einem Freistoß nichts gefährliches vors KSC-Tor brachte. Neben vielen guten Angriffen und Chancen hatte wahrscheinlich Daniel Brosinski die größte Chance auf dem Fuß, als er fünf Minuten vor Spielende nur den Pfosten traf.
Nach Spielende ärgerten sich die enttäuschten Karlsruher, ob ihrer vergebenen Chancen und trauerten zwei verlorenen Punkten nach. Ganz so hart geht Trainer Kauczinski mit seinen Jungs aber nicht ins Gericht: „Bis auf eine halbe Stunde in der ersten Halbzeit bin ich mit dem Auftreten meiner Mannschaft zufrieden. Vor allem das wir bis zum Schluss das Tor erzielen wollten hat mir imponiert. Vor dem Tor müssen wir aber noch abgezockter werden.“ Einen Wermutstropfen gab es dennoch, denn Innenverteidiger Florian Krebs, der ja auch schon Erfahrung beim KSC II sammelte, verletzte sich und musste ausgewechselt werden.
KSC: Moritz, Charrier, Stadler, Müller, Krebs (57.Gondorf), Rutz, Stindl, Brosinski, Knorn (65.Aral), Loch (45. Mosch), Fetsch









