U19 macht Riesenschritt in Richtung Meisterschafts-Endrunde

U19

Die U19-Junioren sind mit drei Punkten vom Auswärtsspiel beim FC Bayern München zurückgekehrt. Damit haben die Nachwuchskicker im Kampf um die Teilnahme an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft einen Big Point gelandet.

Die erste Chance des Spiels hatten die Gastgeber. Nach sieben Minuten musste Flemming Niemann den ersten Schuss auf seinen Kasten parieren. Danach drehten die Blau-Weißen auf, hätten nach 13 Minuten womöglich einen Strafstoß kriegen müssen, als Samir Frank im gegnerischen Strafraum zu Boden ging. Zwei Minuten später spielten sich die Blau-Weißen über die Außen an den gegnerischen Strafraum, die Flanke von Pierre Fassnacht klärten die Münchener jedoch zur Ecke. Nach 29 Minuten landete der Ball dann im Netz der Bayern - der vermeintliche Torschütze Raphael App stand beim Zuspiel von Bader jedoch im Abseits. 

Der nächste Nadelstich der Bayern folgte in der 30. Minute, doch wieder war KSC-Keeper Niemann auf dem Posten und hielt das 0:0. Als kurz vor der Pause alle mit einem torlosen Remis zum Seitenwechsel rechneten, schlugen die Gastgeber zu. Milos Pantovic brachte die Münchener in Führung (42.). 

Der KSC kam besser aus der Kabine. Zunächst zögerte Raphael App zu lange beim Abschluss (49.), kurz darauf verzog Dehm nur knapp nach einer Flanke mit dem Kopf (52.). Doch dann schlug unsere Mannschaft zu, verwandelte den Rückstand innerhalb von zehn Minuten in eine komfortable Führung. Zunächst glich Nicolas Wähling zum 1:1 aus (54.). Nur vier Minuten später köpfte Samir Frank die Kugel nach einer Ecke von Dehm zur 2:1 Führung in die Maschen (58.).

Demarveay Sheron stellte die Zeichen in der 64. Minute endgültig auf Sieg, als er nach einem Freistoß von Raphael App den Nachschuss versenkte. Der KSC hätte in der Folge die Partie noch deutlicher für sich gestalten können. Bereits eine Minute nach dem dritten Tor traf Wähling nach einer Flanke aus etwa einem Meter nur das Außennetz. In der 74. Minute traf Dehm nach einem schönen Konter nur der Innenpfosten, und seinen Freistoß in der 74. Minute hielt Bayerns Keeper Hundertmark stark. 

So kamen die Bayern noch einmal heran. In der 81. Minute nutzte Michael Strein Unstimmigkeiten in der Karlsruher Defensive zum Anschluss. Bis zur Nachspielzeit hofften die Gastgeber noch auf den Ausgleich, dann machte Adrain Scherer mit dem 4:2 für den KSC den Auswärtssieg perfekt (91.).

"Wir waren in der ersten Hälfte zu mutlos und haben nur das Unentschieden verwaltet. Dagegen waren wir in der zweiten Halbzeit total präsent und sind ein hohes Tempo gegangen. Das war ein super Spiel und dazu haben beide Mannschaften ihren Teil beigetragen. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft", so Coach Tim Walter nach dem Spiel.

Der KSC hat nun alle Trümpfe im Kampf um die Teilnahme an der Meisterschafts-Endrunde selbst in der Hand. Mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen, wäre das Team von Chefcoach Tim Walter sicher bei der Endrunde dabei. 

In diesem Jahr qualifizieren sich die ersten beiden Mannschaften der Süd/Südwest-Staffel für die Endrunde. Grund dafür ist ein Koeffizient bzw. ein Punktesystem. Dabei verteilt der DFB Punkte an die drei Bundesligastaffeln Nord/Nordost, West und Süd/Südwest, gemäß den Erfolgen der Mannschaften bei Meisterschafts-Endrunden in den vergangenen drei Spielzeiten. In dieser Saison ist dadurch auch der Zweitplatzierte der Süd/Südwest-Staffel zur Teilnahme berechtigt.


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