Kette-Jungs gewinnen in der Hauptstadt

U19 holt wichtigen Dreier bei Union

U19

Das Auswärtsspiel der Karlsruher A-Junioren am Samstagvormittag war ein gelungenes. Gegen die von Marco Grote trainierte Unioner U19 gab es am Ende einen verdienten 1:3-Sieg.

Am Freitag reiste die KSC U19 mit dem Mannschaftsbus nach Berlin-Köpenick. Im Stadion an der Wuhlheide ging es für die Mannschaft von Cheftrainer Ralf Kettemann um einen gelungenen Abschluss der Hinrunde. Dabei musste der angehende Fußballlehrer seinen Topstürmer Fanol Lutolli verletzungsbedingt ersetzen. Tim Schunck kehrte erstmals seit seiner Verletzung gegen Hertha BSC Anfang Oktober in die Anfangsformation zurück. Außerdem ersetzen Houssam Arbai und Danyal Hakan Zor die für das Topspiel der Profis benötigten Louey Ben Farhat und Rafael Pinto Pedrosa.

Schunck markiert Führungstreffer

In den schwarzen Ausweichtrikots legten die Badener auf dem Kunstrasenplatz direkt offensivfreudig los. Der aufgerückte Leon Parduzi wurde nach langem Ball im Strafraum zu Boden gerissen, der Unparteiische John Bartsch entschied auf Strafstoß (4.). Tim Schunck ließ sich bei seinem Startelfcomeback nicht zweimal bitten und verwandelte flach links unten. Im insgesamt hektischen Spiel kam der KSC in Folge zwar weiter besser rein, so richtig zwingend wurde es bei den Distanzversuchen von Niklas Behr und Kapitän Kritzer aber nicht. Abgezockter machte es dann der Nachwuchs der Eisernen, der mit der letzten regulären Spielminute von Durchgang eins zum ersten Mal brandgefährlich wurde. Suheib-Elias Ali umkurvte Jannis Bärtl und nahm Jassin Manai auch die Chance, nicht mehr einzugreifen, als er den Ausgleich markierte.

Ausgleich schockt Karlsruhe nicht

Zum Pausenpfiff blieb es aber nicht beim Spielstand von 1:1, denn die Kette-Jungs blieben vom Ausgleich unbeeindruckt. Leon Parduzis aussichtsreichen Freistoß konnte FCU-Schlussmann Wisbereit noch zur Ecke abwehren. Den folgenden Kritzer-Eckball köpfte Jassin Manai gegen Mitspieler Houssam Arbai, der aber schnell schaltete und das Spielgerät in die Maschen schoss.

Nach Seitenwechsel blieb das Spielgeschehen offen. Die besseren Chancen hatten klar die Karlsruher. Besonders Tim Schunck zeigte sich sehr auffällig in der Offensive, lobte Cheftrainer Kettemann den Stürmer nach Abpfiff. Einem möglichen Doppelpack fehlten nach ähnlicher Szene wie beim Berliner Ausgleichstreffer nur Zentimeter. Wenig später scheiterte Kemal Cirpan am Außenpfosten. In der Folge spielten die Jungs aus der Fächerstadt ihre Konterchancen nicht final zu Ende, sodass zunächst nicht das alles Entscheidende 1:3 zum Höhepunkt der Schlussphase wurde. Winterneuzugang Leon Batalov debütierte im KSC-Trikot. Für den 1:3-Endstandtreffer war dann der eingewechselte Eymen Laghrissi zuständig, der einen Abpraller wuchtig im Tornetz zappeln ließ.  (90. +4).

Fazit & Ausblick

Unter dem Strich gab es für die Karlsruher A-Junioren zum Abschluss der Hinrunde einen „wichtigen Dreier“, wie Cheftrainer Ralf Kettemann betonte. Er mahnt aber auch vor der Enge in der kleinen Gruppe, weil seine Mannschaft „trotz drei Siegen und einem Remis nur fünf Punkte Vorsprung“ in Richtung Achtelfinale habe. Über „stark gebeutelte Berliner“ sagte der KSC-Coach, dass sie „viele Straßenkicker in ihren Reihen haben, die sehr schwierig zu verteidigen sind“.

Um sauberes Verteidigen wird es auch in den kommenden Wochen gehen. Am Samstag (08.03.25, 14:30 Uhr) steht das Auswärtsspiel bei der SpVgg Unterhaching auf dem Programm, ehe es dann in der Folgewoche (Samstag, 15.03.25, 11:00 Uhr, live bei Sky) im Arthur Beier-Stadion zum Halbfinale des DFB-Pokals der Junioren gegen die U19 des VfL Wolfsburg kommt.

KSC-Aufstellung

Bärtl – Parduzi, Mitakidis, Manai, Arbai – Zor (87. Mutz), Kritzer – Cirpan (73. Guggenbühler), Sen (79. Laghrissi) – Behr, Schunck (87. Batalov)

 


Match
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