U17: Unglückliche 0:2-Niederlage in Hoffenheim
Eine unglückliche Niederlage musste die U17 des KSC bei der TSG 1899 Hoffenheim hinnehmen. Dabei sahen die Zuschauer zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten.
In der ersten Spielhälfte zeigte Hoffenheim das bessere Spiel, hatte mehr Spielanteile und auch mehr gute Tormöglichkeiten. Bereits in der zweiten Spielminute verzeichneten die Gastgeber die erste Chance und erzielten in der fünften Minute, allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position, das Führungstor. Die Riesenchance zum Ausgleich bot sich dem KSC aber schon sechs Minuten später. Die KSC-Stürmer scheiterten aus kurzer Distanz am Torwart der Einheimischen. Auch der Nachschuss blieb ohne Torerfolg. In der Folge blieb Hoffenheim über die Außenpositionen gefährlich und hatte mehr Möglichkeiten als der KSC. Die Führung der Gastgeber zur Pause ging trotz des vermeintlichen Abseitstores in Ordnung.
In der zweiten Halbzeit war der KSC die spielbestimmende Mannschaft, erhöhte in der letzten halbe Stunde den Druck und erarbeitete sich einige gute Chancen. Die größte davon in der 65. Minute als nach einem Freistoß gleich zweimal der Torwart und dann der Pfosten den verdienten Ausgleichstreffer verhinderten. Die letzte Viertelstunde spielte der KSC mit drei Stürmern und warf noch einmal alles nach vorne. Der Ausgleich lag in der Luft und wurde in der 71. Minute bei einer weiteren vergebenen Großchance verspielt. Die Gastgeber verzeichneten ihre erste Tormöglichkeit der zweiten Halbzeit in den letzten Spielminuten durch einen Konter. Max Denefleh konnte gerade noch für seinen geschlagenen Torwart retten. Wenige Sekunden vor Ablauf der Nachspielzeit, als sich der KSC nur noch nach vorne orientierte, ermöglichte ein katastrophaler Fehlpass den 2:0 Siegtreffer für die Gastgeber.
Trainer Stefan Ronecker sah ein Duell auf Augenhöhe und kritisierte die mangelhafte Chancenverwertung seiner Mannschaft: „Wir haben in der zweiten Halbzeit glasklare Torchancen nicht genutzt und deshalb das verdiente Unentschieden verpasst“. slz/ron
KSC: Salscheider, Denefleh, Paschke, Sol, Schultz, Brunner (68. Nonnweiler), Timar (54. Reiß), Ulusoy, Bruckner (54. Bingert), Lider, Gür (75. Seidel)









