U17 schlägt Tabellenführer aus München

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Ein atemberaubendes Spiel bekamen die Zuschauer am Samstag im Wildpark zu sehen. Mit 5:2 besiegte das Team um Trainer Lukas Kwasniok den bis dato noch punktverlustlosen Tabellenführer FC Bayern München unter der Regie des ehemaligen KSC-U19-Coaches Tim Walter mit 5:2. Damit belegt das U17-Nachwuchsteam mit 22 Punkten nach 9 Partien den dritten Tabellenplatz in der B-Juniorenbundesliga Süd/Südwest.

Einen ersten Warnschuss gaben die Blau-Weiße bereits in Spielminute Drei ab. Ein Schuss von Erwin Tigani aus 18 Metern ging jedoch knapp über das Gehäuse des FC Bayern. Zehn Minuten später wäre es dann fast soweit gewesen. Nach einer flachen Hereingabe von Valentino Vujinovic auf Tigani, verzog dieser nur knapp und der Ball ging aus 13 Metern halbhoch am rechten Torpfosten vorbei (13.). So dauerte es bis zur 20. Spielminute ehe die Blau-Weißen mit 1:0 in Führung gingen. Durch ein schnelles Umschaltspiel aus der eigenen Hälfte trieb Tim Kircher den Ball durchs Mittelfeld, dieser bediente Oliver Wähling und dessen Querpass fand nach Pressschlag wiederrum Tigani, der in seinem ersten Spiel gleich sein erstes Tor erzielte. Nach dieser starken Anfangsphase war es umso überraschender, dass die Männer um Gästetrainer Tim Walter  mit der ersten richtigen Torchance zum 1:1 Ausgleich kamen. Kapitän Fein schlenzte den Ball in den Rücken der Abwehrkette wo Shabani den Ball bekam, Amelung umkurvte und zum Ausgleich einschob. In der Folgezeit gab es für beide Mannschaften nur wenig Tormöglichkeiten. Diese hielten sich beide Teams bis kurz vor dem Seitenwechsel auf. Der starke Vujinovic bediente Wähling, der freistehend jedoch aus drei Metern am glänzend reagierenden FCB-Keeper scheiterte (37.). Nur eine Minute später die größte Möglichkeit für den FC Bayern in Führung zu gehen. Hadzic nahm die Kugel und zog diese scharf vor das Tor des KSC. Franzke am langen Pfosten bekam den Ball nicht richtig unter Kontrolle und schon aus kürzester Distanz am langen Pfosten vorbei (38.). So ging es mit dem 1:1 auch in die Halbzeitpause.

In den Anfangsminuten des zweiten Spielabschnitts passierte zunächst auf beiden Seiten nicht viel. In der 53. Minute ging der Gast aus der bayrischen Landeshauptstadt jedoch mit 1:2 in Führung. Nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld schaltete der FC Bayern schnell um und Shabani vollstreckte von der Strafraumgrenze unhaltbar ins linke obere Eck. Doch keine zwei Minuten später kam man zum verdienten ausgleich. William Heers umspielte zwei Münchner Spieler, bediente Kunze, der auf Vujinovic ablegte. Dieser fackelte nicht lange und schoss gegen die Laufrichtung des Keepers flach ins Tor den 2:2 Ausgleichstreffer (55.).  Nur zwei Minuten später dann gar die Führung für die Kwasniok-Jungs. Nach einem Freistoß an der Strafraumgrenze war es Goss, der nach flach ausgeführtem Freistoß aus 12 Metern unhaltbar zur 3:2 Führung einschoss (57.). Die Vorentscheidung besorgte der stark aufspielende Valentino Vujinovic. Kunze eroberte den Ball, bediente mit seinem klasse Pass den mitgelaufenen Kircher, der uneigennützig auf Vujinovic ablegte. Dieser musste den Ball nur noch ins leere Tor einschieben. Weitere Chance durch Vujinovic (67.) und Kübler (72.) blieben ungenutzt.
Zwei Minuten vor Spielende dann doch nochmal ein Tor für die Blau-Weißen. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld durch William Heers bediente dieser wieder Vujinovic, der im 1:1 gegen den Münchner Keeper die Oberhand behielt und zum 5:2 einschob (78.)

U17-Trainer Lukas Kwasniok zeigte sich nach der Partie glücklich: „Wir haben heute ein atemberaubendes Spiel mit unfassbar hohem Tempo gesehen. Der FC Bayern war in der Raumaufteilung einen Tick besser. Wir waren jedoch die giftigere Mannschaft mit einem heute überragenden Umschaltspiel und einer tollen Mannschaftsleistung. Alle waren richtig gut drauf. So haben wir meines Erachtens am Ende auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Die Jungs sollen diesen Sieg genießen und sich vom intensiven Spiel erholen. Die große Herausforderung wird nun darin liegen den Fokus auf das Spiel in Kaiserslautern zu legen und mit der gleichen Begeisterung Fußball zu spielen. Dadurch zeichnen sich Spitzenteams aus. Wir werden sehen ob wir uns auch dazu zählen dürften?"


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