U15 wird standesgemäß Hallenkreismeister

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Am vergangenen Samstag sicherte sich die U15 des KSC in Linkenheim den Einzug in die Endrunde um die Badische Hallenmeisterschaft. Einen Tag später unterlagen die Blau Weißen dem 1. FC Nürnberg.

Von David Ruf
Am vergangenen Samstag stand in der Halle in Linkenheim die Endrunde um die Hallenkreismeisterschaft an. Im ersten Spiel konnte der KSC gegen die SG DJK/FV Daxlanden mit 2:0 gewinnen. In der zweiten Partie konnte man sich gegen den VfB Grötzingen mit 3:1 durchsetzen. Die ersten beiden Spiele konnten zwar gewonnen werden, wenngleich die spielerische Leistung noch etwas zu wünschen übrig ließ. Im dritten Spiel trafen die Wildparkjungs auf die bis dahin ebenfalls siegreiche Mannschaft des SV Langensteinbach. Nach einer Minute stand es plötzlich 1:0 für Langensteinbach. Nach einem Fehler von Tobias Keusch kam ein Langensteinbacher Stürmer frei zum Schuss und traf per Flachschuss. Dies war der Wachruf für den KSC. Von nun an bestimmten die Blau Weißen das Geschehen und gingen am Ende verdient mit 4:1 als Sieger vom Platz. Im letzten Spiel des Tages konnte der KSC dann endlich zeigen, was in der Halle möglich ist und besiegte die SG Siemens mit 8:0. Als Hallenkreismeister fährt der KSC am 4.März nach Tauberbischofsheim um den Kreis Karlsruhe bei der Endrunde um die Badische Hallenmeisterschaft zu vertreten.

Am Sonntag traf man dann im Rahmen der Vorbereitung auf die Rückrunde im Wildpark auf die U15 des 1.FC Nürnberg. Beide Mannschaften konnten sich nicht in Bestbesetzung präsentieren, was dem sportlichen Vergleich jedoch keinen Abbruch tat. Der KSC ging gleich zu Beginn durch Ilhan in Führung, wurde aber umgehend für sein nachlässiges Abwehrverhalten bestraft. Ein Ballverlust in der eigenen Hälfte führte zum 1:1 Ausgleich. Der nächste Ballverlust im Spielaufbau führte prompt zum 2:1 für die Nürnberger. Es kam noch schlimmer, ein weiterer Ballverlust im Spielaufbau wurde eiskalt zum 3:1 für die Nürnberger ausgenutzt. Nach dem Pausentee kamen die Karlsruher etwas besser ins Spiel. Eine schöne Kombination schloss Dennis Tomala zum 2:3 Anschlusstreffer ab. In der Folge hatte der KSC zwar mehr vom Spiel, die Nürnberger verteidigten aber clever und waren bei Kontern immer gefährlich. Schließlich blieb es beim für den 1.FC Nürnberg verdienten 3:2 Erfolg. Beide Trainer zeigten sich mit dem Vergleich zufrieden, solche Spiele seien wertvoller als jeder deutliche Sieg in der Punktrunde, auch wenn beide Teams auf wichtige Spieler verzichten mussten. KSC Trainer Rüdiger Böhm attestierte den Nürnbergern eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein Plus an Aggressivität und Siegeswillen an diesem Tag: "Wenn bei uns die Spieler, die Verantwortung übernehmen nicht dabei sind, läuft unser Spiel nicht wie gewohnt. Nach zuletzt sehr guten Leistungen auf dem Feld, bin ich mit dem Gezeigten nicht zufrieden. Wir haben noch zu wenige Führungsspieler im Team, die dann da sind, wenn der Rest mal nicht einsatzfähig ist oder seine gewohnte Leistung nicht abrufen kann. Daran müssen wir noch arbeiten."



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