U15 muss sich der Eintracht geschlagen geben
Am Sonntag waren die Karlsruher U15-Junioren zu Gast bei der Frankfurter Eintracht. Trotz einer guten Leistung mussten sich Badener hierbei mit 2:0 (1:0) geschlagen geben.

Auf einem tiefen Rasenplatz begannen die Spieler von Cheftrainer Ivica Erceg und seinen Assistenten Michael Reith und Kosta Gourgiotis sehr druckvoll gegen den Ball. Doch trotz ständigen Pressings konnten sich die technisch versierten Frankfurter immer wieder befreien und gefährlich vor das Tor kommen. So musste Jerik von der Felsen in der 12. sowie in der 16. Minute klären. Aber auch der KSC blieb sehr agil und konnte in der 20. Minute den Ball im Mittelfeld erobern. Blitzschnell wurde ein Konter eingeleitet, bei dem Hazir Shala seinen Mitspieler Eren Öztürk gut einsetzen konnte. Dessen Schuss wurde allerdings vom TW abgewehrt. Quasi im direkten Gegenzug konnte sich der schnelle Außenbahnspieler der Eintracht, Josien Nathaniel, im 1-gegen-1 durchsetzen und aus 12 Metern ins lange Eck verwandeln (21.). Trotz dieses Gegentreffers behielten die Jungs vom Oberrhein ihre tolle Moral bei und agierten weiterhin sehr leidenschaftlich.
Folglich kamen die Gäste im zweiten Abschnitt immer besser in die Partie und übernahmen in Zuge dessen die Kontrolle, wodurch man sich einige gute Chancen auf den Ausgleich erspielen konnte. Nach einem Eckball von Jakob Weißer landete der Ball bei KSC-Stürmer Ramiz Kalici, der diesen gut behaupten konnte. Nachdem er zwei Spieler im Strafraum aussteigen ließ, verfehlte er das Tor aber denkbar knapp (41.). Vor allem Ali Dönmez und Eren Öztürk konnten sich über ihre Flügel wiederholt durchsetzen und Flanken ins Zentrum schlagen. Diese fanden aber selten einen direkten Abnehmer. So probierte es Dönmez auf eigene Faust und feuerte den Ball aus 18 Metern auf das gegnerische Tor. Im letzten Moment klärte der Keeper der Eintracht den Ball zu Ecke.
Während die Badener in dieser Druckphase auf den mittlerweile hochverdienten Ausgleich drängten, schlugen die Frankfurter auf der anderen Seite eiskalt zu. Nach einem Dribbling konnte ein Akteur der Hessen im Strafraum nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelten die Hausherren zum 2:0 (62.). In der Schlussphase gab der KSC noch einmal alles und kam durch den eingewechselten Majid Mohammadi fast zum Anschlusstreffer als dieser alleinstehend vor dem Torhüter zum Kopfball ansetzte. Mit einem starken Reflex verhinderte der Schlussmann allerdings das 2:1. So blieb es letztlich bei der unglücklichen Niederlage.
Fazit des Trainerteams Erceg/Reith/Gourgiotis:
„Das Ergebnis fällt heute zu hoch aus. Die Jungs haben einen tollen Einsatz gezeigt und insbesondere im zweiten Durchgang ein super Spiel abgeliefert. Mit ein bisschen mehr Glück wäre heute auch ein Punkt drin gewesen.“
Am 9. Spieltag empfangen die Karlsruher am Samstag (13 Uhr) den SC Freiburg zum Badischen Duell.









