U15 bleibt weiter ungeschlagen
Die U15 des KSC bleibt in der Verbandsliga Baden weiter das Maß aller Dinge. Am Sonntagmorgen setzte sich das Team von Rüdiger Böhm mit 4:0 gegen den FC Zuzenhausen durch.
Von David Ruf
Auch am vergangenen Sonntag konnte die U15 des KSC um Trainer Rüdiger Böhm und Co Trainer Tino Naumann einen wichtigen Schritt in Richtung Titelverteidigung tun. Mit einem klaren 4:0 (2:0) Erfolg über den Verfolger FC Zuzenhausen begeisterten die Jungs aus dem Wildpark. Am schönen Sonntagmorgen waren erstaunlich viele Zuschauer in den Wildpark gekommen, um das Spitzenspiel in der Verbandsliga Baden zu sehen. Die Zuschauer sahen von Beginn an einen sehr starken KSC. Bereits in der vierten Minute konnte Kostolanovic auf rechts durchbrechen. Den überlegten Rückpass verlängerte Karatas hervorragend auf den völlig freistehenden Hettel, der dem Zuzenhausener Keeper keine Abwehrchance ließ. Als Kostolanovic kurz darauf erneut nur durch ein Foulspiel zu bremsen war, vollendete Araya eine schöne Freistoßkombination herrlich zum 2:0 nach zehn Minuten. Mitte der ersten Hälfte ließen die Jungs aus dem Wildpark etwas nach und so kamen die Zuzenhäuser unerwartet zu der ein oder anderen Torchance. Sie fanden jedoch stets ihren Meister im gut aufgelegten KSC Keeper Brosch.
Nachdem es in der Halbzeitpause deutliche Worte gegeben hatte, präsentierte sich die U15 des KSC wieder deutlich stärker. Die vierte oder fünfte 100%ige Torchance verwandelte Ilhan dann endlich in der 46. Minute zum überfälligen 3:0. Den Schlusspunkt setzte erneut Hettel, der nach schönem Zuspiel von Karatas seinen Gegenspieler stehen ließ und gekonnt zum 4:0 einschoss. Der KSC hatte im Laufe der zweiten Spielhälfte weitere Möglichkeiten für ein noch deutlicheres Resultat, aber Ilhan, Kirchner und auch Hettel vergaben freistehend, dennoch hatte sich der Weg für die vielen Zuschauer gelohnt.
Trainer Böhm zeigte sich nach dem Spiel mit der gezeigten Leistung seines Team sehr zufrieden: "Wir haben vor allem in den ersten 15 Minuten hervorragenden Fußball gespielt. Wir waren immer einen Schritt schneller und haben Ball und Gegner laufen lassen, die Tore waren die logische Konsequenz, noch dazu waren sie hervorragend herausgespielt. Mit dem zweiten Teil der ersten Hälfte war ich jedoch überhaupt nicht zufrieden. Meine Jungs dachten das läuft so weiter, da waren wir etwas zu überheblich. Wenn die Zuzenhäuser da den Anschlusstreffer machen, kann das Spiel vielleicht sogar kippen. Nach der Ansprache in der Pause und der Umstellung zu Beginn der zweiten Hälfte hatten wir das Spiel wieder im Griff, eigentlich hätten dann noch viel mehr Tore fallen müssen, wenn da nicht wieder die schlechte Chancenauswertung wäre. Letztendlich geht das Ergebnis in auch in der Höhe in Ordnung, wenn es 9:2 oder 10:3 ausgegangen wäre, hätte sich auch keiner beschweren können. So ist es mir aber lieber."









