U12 präsentiert sich gut beim REWE-Cup in Wendlingen

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Mit einem siebten Platz kehrte die U12 des KSC vom Bundesligaturnier um den REWE-Cup in Wendlingen zurück. Viel mehr als die Platzierung im Endklassement stimmten die gezeigten Leistungen zuversichtlich.

Mit dem 4:0 gegen den FV Bissingen erwischte unsere Mannschaft einen Start nach Maß, denn die Wildparkkicker ließen keinen einzigen Schuss auf das eigene Tor zu. Auch der 1. FC Heidenheim konnte im zweiten Spiel nur einen Torabschluss verzeichnen. Leider entschied dieser letztendlich das Spiel. Nach einem Eckball präsentierte sich die Karlsruher Hintermannschaft für einen Moment unsortiert, der FCH nutzte die Chance eiskalt. Im abschließenden Gruppenspiel gegen 1899 Hoffenheim lag unsere Mannschaft erneut früh zurück. Doch diesmal schlugen die Blau-Weißen zurück. Zwei Minuten vor dem Ende wurde die Mannschaft für ihr Engagement mit dem Ausgleich belohnt.

Im Achtelfinale wartete der Gastgeber TSV Wendlingen. Der KSC bestimmte die Partie vom Anpfiff weg und verlagerte das Geschehen in die Wendlinger Hälfte. Leider ließ das Team einige Chancen ungenutzt, was letztendlich zu einem torlosen Remis nach regulärer Spielzeit und damit zum Neunmeterschießen führte. Keeper Lars Hauler konnte den fünften Strafstoß parieren, und Max Hauswirth sicherte mit seinem Treffer den Sieg, nachdem zuvor Jannis Boziaris, Noah König und Jonas Dörrzapf bereits verwandelt hatten.

Im Viertelfinale gegen den späteren Turniersieger FC Augsburg ereilte den KSC das bittere Aus. Die Blau-Weißen lieferten einen aufopferungsvollen Kampf. Als alles schon nach einem weiteren Neunmeterschießen aussah, sprach der Unparteiische den Schwaben einen strittigen Eckstoß zu. Die Ecke trudelte durch den Strafraum und fand am langen Pfosten einen Augsburger, der zum Siegtreffer einnetzte. In der Platzierungsrunde wartete mit dem 1. FSV Mainz 05 ein weiterer Bundesligist. Wieder konnten die Jungs das Spiel absolut offen gestalten. Den frühen Rückstand egalisierte Jonas Dörrzapf mit einem wuchtigen Freistoßtreffer. Doch wieder sollte Sekunden vor dem Abpfiff das entscheidende Gegentor fallen, als der KSC eine Spielsituation nicht entschlossen genug klärte. So blieb den Wildparkkickern das Spiel um Platz sieben gegen den SSV Reutlingen, das unsere Mannschaft durch zwei Treffer von Jannis Boziaris mit 2:0 für sich entschied.

Einen gebrauchten Tag erwischte die Mannschaft beim Leistungsvergleich in Meisenheim am Tag zuvor. Dabei begann das Turnier durchaus ordentlich. Im ersten Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 gingen die Blau-Weißen nach gut zehn Minuten in Führung. Mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Spielgeschehen in die Hälfte des KSC und zwei Minuten vor Schluss kamen die Rheinhessen noch zum Ausgleich. Bitter verlief auch das zweite Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Der KSC konnte die Partie weitgehend offen gestalten, Torchancen blieben allerdings auf beiden Seiten mangelware. Alles deutete auf ein Unentschieden hin, als ein individueller Fehler des KSC in der letzten Sekunde das 0:1

Im dritten Spiel wartete der Gastgeber des FC Meisenheim auf die Karlsruher. Schon nach drei Minuten gelang die frühe Führung, als Max Hauswirth aus sechs Metern frei vor dem Gehäuse der Gastgeber zum Schuss kam und traf. Doch in der Folge schlichen sich erneut Unachtsamkeiten ins Karlsruher Spiel. So kam der Anschlusstreffer der Meisenheimer nach einem Fehler des KSC im Spielaufbau zustande. Das brachte den Bruch im Spiel der Blau-Weißen, die letztendlich noch einen zweiten Treffer hinnehmen mussten und das Spiel verloren. Im letzten Spiel des Tages ging es gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Die Kraichgauer waren an diesem Tag eine Nummer zu groß. Mit 0:4 setzte es eine deutliche Niederlage, die diesem gebrauchten Tag ein Ende machte.

Das Trainerteam nach dem WE: „Den Leistungsvergleich in Meisenheim haben wir komplett in den Sand gesetzt. Das wissen die Jungs selbst am besten. Postiv für uns war die Reaktion am Sonntag. Mit wesentlich mehr Leistungsbereitschaft haben die Jungs gezeigt dass sie wesentlich besseren Fußball  spielen können.“


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