U12 mit guter Platzierung in Mörfelden

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Am vergangenen Wochenende nahm die U12 unter der Regie von Co-Trainer Daniel Eisemann am 4. internationalen Mörfelden Cup teil.

Das aus 60 Mannschaften bestehende Teilnehmerfeld wies zahlreiche Traditionsvereine und Bundesligisten auf. Insbesondere auf das Abschneiden gegen die ausländischen Teams aus Österreich, Finnland, Tschechien, Holland, Schweden, Norwegen, Russland, England, Ungarn, Slowakei und dem Iran konnte man gespannt sein.

So auch im Auftaktspiel gegen Bekescsabai UFC aus Ungarn. Der KSC gab von Anpfiff an den Ton an und hatte bereits nach 15 Sekunden das Lattenkreuz getroffen. Bekescsabai hielt jedoch in einer zweikampfbetonten Partie mit, ohne jedoch große Torgefahr auszustrahlen. Der KSC kam im Anschluss an einen gegnerischen Eckball durch zielstrebiges Konterspiel zur Führung. Kurz vor Spielende erzielten die Wildparkkicker durch ein Kopfballtor nach Eckball das 2:0, welches den Endstand markierte.

Im zweiten Vorrundenspiel traf man mit dem FC St. Pauli auf einen ebenbürtigen Gegner, der ebenfalls sehr hohes Pressing betrieb. Zum Glück gingen die Blau-Weißen mit einem Konter früh in Führung. Die um den Ausgleich kämpfenden St. Pauli Spieler wurden im weiteren Spielverlauf mit einem Doppelschlag durch energisches Konterspiel für ihr hohes Anlaufen bestraft, so dass diese Partie mit 3:0 in die Wertung einging.

Nun hieß der Gegner JSF Köln, die im weiteren Turnierverlauf Sieger der Silberrunde wurden. Die teilweise hochaufgeschossenen Kölner entwickelten anfangs mächtig Druck. Folgerichtig hatten sie auch die ersten guten Einschussmöglichkeiten, die der KSC-Keeper jedoch parierte. Die Blau-Weißen erzielten jedoch mit einem abgefälschten Schuss den glücklichen Führungstreffer. Nun bekamen die Wildparkkicker den Gegner besser in den Griff. Eine Mehrfachchance wurde schlussendlich zum 2:0 genutzt und ein Konter besiegelte den 3:0-Sieg.

Gegen den ambitionierten DSC Wanne Eickel geriet man durch einen Abstauber nach einem Freistoß ins Hintertreffen, konnte jedoch alsbald durch einen Konter ausgleichen. Auch die weiteren Tore fielen durch schnell vorgetragene Gegenstöße zugunsten der KSC´ler zum 3:1. Damit sicherte man sich verlustpunktfrei und mit einem Torverhältnis von 9:1 den Vorrundensieg und damit den Einzug in die angestrebte Goldrunde.  

Noch samstags bestritt man die erste Partie der Goldrunde. Hier traf man auf Skonto Riga (LV). Die Letten waren mit dem hohen Pressing der Wildparkkicker überfordert und so trauerte man nach dem einseitigen 3:0-Sieg einem durchaus möglichen höheren Ergebnis nach.

Nach der Übernachtung bei den freundlichen Walldorfer Gasteltern traf man mit dem FC Aberdeen auf einen schottischen Vertreter. Obwohl sich die Schotten als laufstark und quirlig erwiesen blieben sie doch ohne nennenswerte Torchance. Die Blau-weißen kamen jedoch erst mit zwei Standardsituationen zum 2:0-Erfolg.

Nun traf man mit dem FSV Mainz 05 auf den späteren Turniersieger. Der KSC präsentierte sich zunächst hellwach und mit aggressivem Pressing, jedoch im Abschluss überhastet. Drei Großchancen wurden nicht genutzt und so kamen die Mainzer nach einem cleveren Freistoß glücklich zur Führung. Leider verloren die Karlsruher Jungs nun die Linie in ihrem Spiel und wurden hektisch, wodurch der Gegner immer besser ins Spiel fand. Die Partie wurde unnötig hoch mit 0:3 verloren.

Gegen die großgewachsenen und äußerst robusten Jungs der CZ-slowakischen Auswahl waren die Karlsruher körperlich schlicht deutlich unterlegen. Auf dem unebenen Geläuf von Platz 6 bestand auch keine Möglichkeit sich den Zweikämpfen durch Kombinationsspiel zu entziehen. Vielleicht saß auch noch der Stachel der Niederlage gegen Mainz zu tief in den Köpfen. Jedenfalls wurde die Partie chancenlos und verdient mit 0:2 abgegeben.

Nun musste ein hoher Sieg gegen den stärksten Gegner der Gruppe, den serbischen Vertreter FK Vojvodina Novi Sad gelingen, um ins Viertelfinale einzuziehen. Dementsprechend motiviert zeigten sich die Blau-Weißen und pressten vom Anspielpunkt weg. Novi Sad hatte gleich mehrfach Glück, nicht früh in Rückstand zu geraten. Nach schönem Kombinationsspiel gelang nach der Hälfte der Spielzeit endlich das überfällige erste Tor für den KSC. Jedoch gelangen den Karlsruhern in dieser rassigen Partie auf hohem Niveau trotz Chancenplus keine weiteren Treffer mehr.

So maß man sich als Gruppendritter im Spiel um Platz 9 mit dem FSV Frankfurt. Der KSC präsentierte sich in dieser Partie deutlich feldüberlegen, musste die Partie nach Foulspiel jedoch weitestgehend in Unterzahl bestreiten. Hier zeigte sich die Moral der Wildparkkicker, die den Frankfurtern selbst in Unterzahl den Schneid abkauften, keine einzige gegnerische Torchance zuließen und selbst weiter auf den Torerfolg drängten. Die Partie endete torlos und so musste das Neunmeterschiessen über die Platzierung entscheiden. Hier konnte sich der KSC Torwart auszeichnen, der beide gegnerischen Torschüsse parierte, während die KSC´ler souverän zum Sieg einnetzten.

Fazit des Trainerteams:

„ Ein gutes Wochenende der Jungs. Wir haben einiges mitnehmen können für die nächsten Wochen. Vor allem im Torabschluss müssen wir noch zielstrebiger werden. Trotzdem können wir durchaus zufrieden sein.“


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