TSG 1899 Hoffenheim - Karlsruher SC

Beide Mannschaften kamen eher träge in die Partie, da man auf keinen Fall mit einem frühen Gegentor in Rückstand geraten wollte. Zunächst war ein kollektives Abtasten angesagt. Dabei verschafften sich die Hoffenheimer jedoch allmählich ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld. Die TSG spielte aggressiver, konnte sich aber dennoch keine klaren Torchancen herausarbeiten. Auf Seiten der Karlsruher spielte man bis zum gegnerischen Strafraum ordentlichen Fußball, Torchancen waren aber auch hier eher eine Seltenheit. So plätscherte die Partie vor sich hin. Erst in der 38. Minute kam Wind in das - bisher doch recht fade - Spielgeschehen. Eine Hoffenheimer-Flanke, aus halb-rechter Position, wurde im Strafraum von einem Karlsruher-Spieler unglücklich mit dem Arm abgelenkt. Ohne zu zögern entschied der Unparteiische auf Strafstoß für die Heimmannschaft. Hirsch verwandelt zum 1:0. Mit diesem Zwischenergebnis ging es auch in die Pause.
Im Zweiten Spielabschnitt sah man endlich einen aktiveren KSC auf dem Platz. So gelang es unserem Talentteam im Mittelfeld ein Gleichgewicht herzustellen. Immer wieder erspielten sich die Badener gute Möglichkeiten in der Offensive. In der 54. Spielminute wurde Jedrzejcyk mustergültig mit einer Flanke bedient und köpfte den Ball stramm ins Netz. Zur Verwunderung des Karlsruher SC wurde der Treffer, wegen einer vermeintlichen Abseitsposition, jedoch nicht gegeben. Nur schwer fand die Giannikis-Elf zurück ins Spiel. Durch einen kontrollierten Spielaufbau versuchte unser Talentteam zurück in die Partie zu finden. Einen Fehler im Karlsruher-Aufbau nutzten die Kraichgauer konsequent aus. So war es Recktenwald, der seinen Hoffenheimern in der 63. Spielminute das 2:0 bescherte. In der Folgezeit gelang es dem KSC leider nicht mehr den Anschlusstreffer zu erzielen. Somit blieb es beim Endstand von 2:0.
"Insgesamt haben wir viel zu zaghaft gespielt. In den Zweikämpfen waren wir in der ersten Halbzeit zu gnädig, die zweite Hälfte war in diesem Bereich besser. Nach der ersten Analyse der Bilder wurde uns das Tor von Jedrzejcyk zu Unrecht aberkannt. Das ist sehr Ärgerlich, zumal es nicht das erste Mal in dieser Saison zu solch einer Fehlentscheidung gekommen ist. Letztlich dürfen wir das aber nicht als Ausrede nutzen. Wir waren insgesamt den Hoffenheimern im Zweikampf unterlegen und haben in den Schlüsselszenen des Spieles gepatzt", analysierte Giannikis das Spiel sachlich.
KSC: Argirios Giannikis (Trainer), Marc Lorius (Co-Trainer)
Werner, Hummel, Blank, M. Müller (71. Pavkovic), Schoch (86. Armbruster), Apfel, Varnhagen, Calhanoglu, Steinberger (77. Beer), Gür (56. Voglsammer), Jedrzejcyk
Jonas Maunichy









