Sportgericht verhandelt KSC Einspruch

Als letztes ausstehendes Verfahren behandelt das DFB Sportgericht in zwei Wochen den KSC Einspruch im Zusammenhang mit dem Manipulations Skandal. Manager Rolf Dohmen geht weiterhin davon aus, dass die Partie neu angesetzt wird.

Von Andreas Eisinger
Am 23. März steht der Einspruch des KSC im Zusammenhang mit dem Manipulations Skandal auf der Tagesordnung des DFB Sportgerichts. Dann wird entschieden, ob das Heimspiel gegen den MSV Duisburg (0:3) wiederholt wird. Schiedsrichter Dominik Marks steht im Verdacht, das Spiel verschoben zu haben.

Seit Mittwoch sitzt Marks in Untersuchungshaft, schweigt zu den Anschuldigungen aber weiter. Bereits vor einer Woche hat das Sportgericht die Wiederholung der Regionalliga Begegnung der Hertha Amateure gegen die zweite Elf von Arminia Bielefeld angeordnet. Auch diese Partie wurde von Dominik Marks geleitet der Hauptverdächtige Robert Hoyzer erhob in seiner Aussage Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Schiedsrichter Kollegen, denen der DFB Glauben schenkte.

Ein von Hoyzer selbst geleitetes Spiel wies das Sportgericht am Donnerstag hingegen zurück; auch hier glaubte es seinen Ausführungen, nicht manipulierend ins Spiel eingegriffen zu haben. KSC Manager Rolf Dohmen hofft auf einen erfolgreichen Einspruch und eine Neuansetzung der Heimpartie: "Herr Marks wird ja nicht umsonst verhaftet worden sein, hoffentlich gibt es aussagekräftige Beweise. Ich gehe weiterhin von einer Wiederholung aus!"


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