Sieverling gegen Saarbrücken vor Profi Debüt

Sollte der KSC am Sonntag gegen Saarbrücken spielen können, muss Cheftrainer Becker ein Personalproblem in der Verteidigung lösen. Außerdem hofft er auf eine Reaktion der Mannschaft auf die 1:4 Klatsche in Unterhaching.

Von Andreas Eisinger
Sollte der Karlsruher SC am Sonntag (15 Uhr) trotz des anhaltenden Regens zum Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken antreten, muss Cheftrainer Edmund Becker ein Personalproblem in der Innenverteidigung lösen. Martin Stoll leidet immer noch an seiner Virusinfektion, sein Vertreter Carsten Rothenbach ist nach der fünften gelben Karte gesperrt. Deshalb könnte Tilman Sieverling von der Regionalligamannschaft seine Bewährungsprobe in der Profi Startelf erhalten. Der 24 Jährige zählt zu den älteren Spielern beim KSC II, Becker kennt ihn noch aus seiner Zeit als Amateur Coach. "Tilman ist ein intelligenter Abwehrspieler, gegen Saarbrücken kann er seine Qualitäten ausspielen", lobt der Trainer seinen früheren Schützling. In der Regionalliga ist Sieverling noch ein Spiel lang gesperrt in der Profi Elf darf er aber unabhängig davon auflaufen, ob das Amateurspiel morgen stattfinden kann.

Eine weitere Veränderung wird es in der Anfangsformation geben: Sebastian Freis kehrt in den Angriff zurück, gegen Unterhaching musste auch er wegen eines Infekts zuschauen. Dafür rückt Jan Männer auf die Bank, dort fehlt weiterhin Christian Hassa (Oberschenkelprellung).

"Die Mannschaft wird eine Reaktion zeigen!" hofft Edmund Becker auf Wiedergutmachung für die 1:4 Schlappe im Münchner Vorort. Standpauken und Straftraining gab es nach der miserablen Vorstellung aber nicht: "Wir haben das Spiel ganz sachlich aufgearbeitet." Wegen der verschneiten Trainingsplätze hat das Team am Nachmittag eine Laufeinheit absolviert, erst morgen geht es mit dem Ball auf den matschigen Übungsrasen. Dort sollen sich die Kicker an die Bedingungen im Stadion gewöhnen sofern das Spiel überhaupt stattfinden kann.


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