Sebastians WM Tagebuch: Umzug, die 2.!
Und schon wieder haben wir unser Quartier gewechselt: Heute ging es von Emmen nach Tilburg, wo wir am Dienstag im Achtelfinale gegen China antreten. Obwohl wir in der Vorrunde nur Dritter geworden sind, sind wir weiter im Rennen.
Und schon wieder haben wir unser Quartier gewechselt: Heute ging es von Emmen nach Tilburg, wo wir am Dienstag im Achtelfinale gegen China antreten. Obwohl wir in der Vorrunde nur Dritter geworden sind, sind wir weiter im Rennen und wollen jetzt richtig Gas geben. Gestern haben wir gegen Argentinien verloren, in einem sehr schlechten Spiel. Ich habe zwar von Anfang an gespielt, musste aber in der Halbzeit raus. Ich hing vorne einfach in der Luft, das war nach dem Seitenwechsel bei Delura nicht anders. Die Argentinier haben verdient gewonnen, abgeschossen haben sie uns beim 0:1 aber nicht. Das macht uns zumindest Hoffnung, auch das Achtelfinale zu überstehen, obwohl die Chinesen ihre Vorrundenspiele alle gewonnen haben.
Sollten wir weiterkommen, spielen wir auch im Viertelfinale in Tilburg; wir müssen also nicht gleich wieder umziehen. Die Anreise mit dem Bus war eine recht anstrengende Angelegenheit: Während wir von Enschede nach Emmen nur eine knappe Stunde gefahren sind, war es nach Tilburg schon ein weiteres Stück. Zu allem Unglück sind wir dann auch noch lange im Stau gestanden ein schwerer Unfall vor uns hat unsere Weiterfahrt verzögert. Wir sind heute Morgen direkt nach dem Frühstück abgefahren; weil die Reise so lange gedauert hat, ist dann auch unser Nachmittagstraining ausgefallen.
Viel erlebt habe ich heute also nicht, das wird sich aber hoffentlich bald wieder ändern. Am besten am Dienstag, im Achtelfinale gegen China. Die Vorrunde ist zwar nicht optimal für uns gelaufen, aber wir machen jetzt das Beste draus und wollen weiterkommen!









