Sebastians WM Tagebuch: Etwas enttäuscht bin ich schon

Die Stimmung in der Mannschaft ist nach dem Unentschieden gegen Amerika wieder etwas gedämpfter als nach dem ersten Spiel. Schade, dass es nicht zu einem Sieg gereicht hat! Und ich bin natürlich etwas enttäuscht, nicht zum Zug gekommen zu sein.

Die Stimmung in der Mannschaft ist nach dem Unentschieden gegen Amerika wieder etwas gedämpfter als nach dem ersten Spiel. Schade, dass es nicht zu einem Sieg gereicht hat! Und ich bin natürlich etwas enttäuscht, nicht zum Zug gekommen zu sein. Ich wusste ja vorher, dass ich nicht von Anfang an spielen werde; aber ich habe schon gehofft, irgendwann eingewechselt zu werden. Von außen hat das nicht so überzeugend ausgesehen wie gegen Ägypten in der ersten Halbzeit war die USA stärker. Dafür hatten wir dann nach der Pause einige Konter Chancen, die leider niemand genutzt hat.

Am Ende wollte der Trainer wohl das Unentschieden halten, mit vier Punkten sind wir wahrscheinlich durch. Deshalb bin ich auch nicht mehr ins Spiel gekommen. So schlimm ist das alles aber nicht, wir müssen uns also von keinem schweren Rückschlag erholen. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber jetzt müssen wir das Beste daraus machen. Wir wollen nach wie vor möglichst weit vorne landen in der Gruppe, damit wir keinen allzu schweren Gegner im Achtelfinale bekommen.

Heute Morgen war wieder Schonung angesagt, aber ab jetzt konzentrieren wir uns auf das Argentinien Spiel am Samstag. Am Nachmittag haben wir trainiert, nachher gibt es Abendessen also alles wie immer. Morgen fahren wir in ein anderes Hotel: wir ziehen mit unserem Quartier nach Emmen, das ist etwa eine Stunde von hier entfernt. Dort spielen wir am Samstag und ich glaube, dass ich dann wieder von Anfang an spielen darf!


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