Sebastians WM Tagebuch: 2:0 Sieg im ersten Spiel
2:0 gewonnen im ersten Gruppenspiel, das war doch ein Auftakt nach Maß! Ich habe leider nicht getroffen, bin aber mit meiner Leistung trotzdem ganz zufrieden. Ich durfte von Anfang an 70 Minuten lang ran und habe mich ordentlich ins Zeug gelegt.
2:0 gewonnen im ersten Gruppenspiel, das war doch ein Auftakt nach Maß! Ich habe leider nicht getroffen, bin aber mit meiner Leistung trotzdem ganz zufrieden. Ich durfte von Anfang an 70 Minuten lang ran und habe mich ordentlich ins Zeug gelegt. Auch der Trainer hat gesagt, dass er zufrieden mit mir war und man kann nun mal nicht in jedem Spiel treffen.
Aber die Atmosphäre war schon einmalig! Die Aufregung ist über den Tag hinweg immer größer geworden und ich konnte es kaum abwarten, endlich zum Stadion zu fahren. Nach einer lockeren Trainingseinheit morgens gab es Spaghetti mit Tomatensauce und danach Mittagsruhe. Nachmittags haben wir Kaffee getrunken und uns dann sehr früh auf den Weg gemacht. So konnten wir noch die letzten 20 Minuten Argentinien gegen die USA schauen und uns schon mal WM Luft schnuppern. Nachdem wir uns in der Kabine eingeschworen hatten, gings nach draußen zu einer mäßigen ersten Halbzeit. Wir haben viele Fehler im Spielaufbau gemacht, vielleicht lag das an der unkonventionellen Spielweise der Ägypter mit Libero und Manndeckung.
Nach der Halbzeit haben wir uns dann etwas gefangen und das Spiel beherrscht. Die zwei Tore waren für mich die logische Folge, da saß ich leider schon draußen. Aber im Endeffekt ist es ja egal, wer die Tore erzielt! Mit dem 2:0 sind wir jedenfalls alle sehr zufrieden und dementsprechend gelöst ist jetzt die Stimmung. Ein bisschen ärgert mich, dass ich nach einer Stunde nach einer Flanke von Michael Delura den Ball verpasst habe. Sehr viele Chancen bekommt man bei einem Turnier auf diesem Niveau nicht.
Bis wir nach Spielende wieder im Hotel waren, war es halb zwölf. Wegen der Doping Kontrollen zieht sich das alles etwas in die Länge. Wir haben noch schnell etwas gegessen und sind dann todmüde in die Betten gefallen. Am Sonntag durften wir ausschlafen bis um 10. Auch ansonsten war eher Entspannung angesagt; aber da wir schon am Dienstag gegen Amerika spielen, wird nicht viel Zeit zum Verschnaufen bleiben.









